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Amateurfunk Klasse N lernen

Die Einsteigerklasse: drei Bänder, 571 Fragen, eine Prüfung. Hier steht, was drankommt und wie du es mit dem Trainer schaffst.

Die Klasse N ist die Einsteigerklasse im Amateurfunk, eingeführt mit dem neuen Fragenkatalog im Juni 2024. Für die Amateurfunkprüfung Klasse N lernst du 571 Fragen aus dem Fragenkatalog der Bundesnetzagentur: Technik, Betriebliche Kenntnisse und Vorschriften. Im Amateurfunk-Trainer übst du alle Fragen kostenlos, jede mit Lösungsweg und einer Erklärung, warum die falschen Antworten falsch sind.

Klasse N ist der schnellste Weg zum eigenen Rufzeichen und eignet sich ausdrücklich auch für Kinder und Jugendliche.

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Klasse N auf einen Blick

Fragen571: Technik N 195, Betriebliche Kenntnisse 172, Vorschriften 204
PrüfungDrei Teile: Technik, Betriebliche Kenntnisse, Vorschriften. Je Prüfungsteil 25 Fragen in 45 Minuten, bestanden ab 19 richtigen (76 %). Bei 17 oder 18 richtigen in nur einem Teil ist eine mündliche Nachprüfung möglich.
Bänder10 m, 2 m und 70 cm
LeistungGeringe Sendeleistung, zum Beispiel 10 W EIRP auf 2 m und 70 cm. Verbindlich ist die Amateurfunkverordnung, Anlage 1
FragenkatalogFragenkatalog der Bundesnetzagentur, 3. Auflage, gültig seit 24. Juni 2024
DanachAufstieg auf Klasse E (463 neue Technikfragen) danach auf Klasse A (716 neue Technikfragen); geprüft wird dann nur noch Technik

Begriffe kurz erklärt

  • „10 m“, „2 m“, „70 cm“: Funkamateure benennen ihre Frequenzbereiche (Bänder) nach der Länge der Funkwelle. Das 2-m-Band liegt bei 144 bis 146 MHz, das 70-cm-Band bei 430 bis 440 MHz, das 10-m-Band bei 28 bis 29,7 MHz. Alle Bänder
  • EIRP: die Leistung, die in Hauptrichtung der Antenne tatsächlich in die Luft geht – Senderleistung minus Kabelverluste plus Antennengewinn. So rechnet man sie aus
  • Rufzeichen: dein persönlicher, weltweit einmaliger Name im Funkverkehr. Die Bundesnetzagentur teilt es nach bestandener Prüfung zu. Wie Rufzeichen aufgebaut sind

So lernst du für Klasse N mit dem Trainer

  1. Erst verstehen: Der Lehrgang Klasse N erklärt den Stoff in 23 Lektionen.
  2. Nach Themen üben: Im Trainer wählst du „Klasse N“ und lernst in Lernrunden Thema für Thema, mit Lösungsweg und Erklärung zu jeder Frage.
  3. Fehler üben: Falsch beantwortete Fragen kommen wieder, bis sie sitzen. „Lernbedarf“ zeigt dir die wackeligen Fragen.
  4. Rechnen mit Merkhilfen: Für die Technik helfen die Merkhilfen (URI- und PUI-Dreieck, Farbcode) und die Rechner. Der Trainer zeigt dir, wann die Formelsammlung der Bundesnetzagentur weiterhilft.
  5. Prüfungssimulation: Wie am Prüfungstag, mit Uhr und Auswertung je Teil. Wenn du sicher über 19 richtigen liegst, bist du bereit.
  6. Anmelden: Termine und Ablauf stehen unter So läuft die Prüfung, die Orte unter Prüfungsorte.

Klasse N für Kinder und Jugendliche ab 9 Jahren

Der Amateurfunk-Trainer ist bewusst auch für den Nachwuchs gemacht. Im Stil „Verspielt“ begleitet das Maskottchen Maja, eine junge Astronautin, durch das Lernen: mit Stufen, Erfahrungspunkten, Diplomen und Konfetti und Fanfare bei der bestandenen Prüfung. Fragen und Erklärungen werden vorgelesen. Es gibt keine Werbung, keine Käufe und kein Pflicht-Konto. Erwachsene wählen den Stil „Sachlich“.

Formelsammlung: In der Klasse N hilft sie bei etwa jeder fünften Frage – in Vorschriften (22 %), Betrieb (20 %) und Technik (23 %). Wo sie hilft – mit Rechenaufgaben und Lösungsweg →

Technik Klasse N: 195 Fragen

Allgemeine mathematische Grundkenntnisse und Größen

Elektrizitäts-, Elektromagnetismus- und Funktheorie

Elektrische und elektronische Bauteile

Elektronische Schaltungen und deren Merkmale

Modulations- und Übertragungsverfahren

Sender und Empfänger

Antennen und Übertragungsleitungen

Wellenausbreitung und Ionosphäre

Messungen und Messinstrumente

Störemissionen, -festigkeit, Schutzanforderungen, Ursachen, Abhilfe

Elektromagnetische Verträglichkeit, Anwendung, Personen- und Sachschutz

Betriebliche Kenntnisse: 172 Fragen

Internationales Buchstabieralphabet

Betriebliche Abkürzungen und Q-Gruppen

Frequenzbereiche

Rufzeichen und Landeskenner

Abwicklung des Amateurfunkverkehrs

Notfunkverkehr und Nachrichtenverkehr bei Naturkatastrophen

Stationstagebuch und QSL-Karten

Vorschriften: 204 Fragen

Radio Regulations (ITU RR)

Regelungen der CEPT (Europäische Konferenz der Verwaltungen für Post und Telekommunikation)

Amateurfunkgesetz (AFuG)

Amateurfunkverordnung (AFuV)

Weitere Gesetze, Vorschriften und Bestimmungen

Häufige Fragen zu Klasse N

Wie viele Fragen hat die Amateurfunkprüfung Klasse N?

571 Fragen: 195 zu Technik, 172 zu Betrieblichen Kenntnissen und 204 zu Vorschriften. Alle stammen aus dem Fragenkatalog der Bundesnetzagentur (3. Auflage, gültig seit 24. Juni 2024).

Wie lange lernt man für Klasse N?

Das hängt vom Vorwissen und von der Zeit ab, die du hast. Mit regelmäßigen kurzen Lernrunden kommen viele in einigen Wochen gut voran. Die Prüfungssimulation im Trainer zeigt dir, wann du so weit bist.

Welche Bänder darf ich mit Klasse N nutzen?

Das 10-m-, das 2-m- und das 70-cm-Band, mit geringer Sendeleistung. Verbindlich regelt das die Amateurfunkverordnung, Anlage 1.

Ist Klasse N für Kinder geeignet?

Ja. Klasse N ist die Einsteigerklasse, und der Amateurfunk-Trainer ist bewusst für den Nachwuchs ab etwa 9 Jahren ausgelegt: Im Stil „Verspielt“ begleitet das Maskottchen Maja spielerisch durch das Lernen.

Kann ich später auf Klasse E oder A aufsteigen?

Ja. Im Trainer wählst du „N → E“ und lernst nur die 463 Technikfragen, die für dich neu sind. Danach geht es mit „E → A“ (716 Fragen) weiter zur Klasse A.

Was kostet der Trainer für Klasse N?

Nichts. Der Amateurfunk-Trainer ist kostenlos, ohne Werbung, ohne Abo und ohne Pflicht-Anmeldung.

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