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Transceiver Klasse N

Abschnitt 3.6.1 · Sender und Empfänger · Technische Kenntnisse Klasse N. 18 Fragen, jede mit Erklärung.

Auf dieser Seite stehen alle 18 Prüfungsfragen zum Thema Transceiver (Kapitel „Sender und Empfänger“). Überlege erst selbst und klappe dann die Lösung auf: Dort steht der Lösungsweg und bei jeder falschen Antwort, welcher Denkfehler dahintersteckt.

▶ Diese 18 Fragen im Trainer üben

Im Lehrgang des DARC nachlesen (50ohm.de):

Das Funkgerät bedienen: die Knöpfe und ihre Aufgabe

Fast alle Bedienfragen lösen sich, wenn man unterscheidet, WO im Gerät ein Regler wirkt — im Empfänger oder im Sender, im Hochfrequenzteil oder im Niederfrequenzteil. Das S-Meter sitzt im Empfänger und zeigt, wie stark ein Signal ankommt; es zeigt nicht die Lautstärke, die man am Volumen einstellt, und nicht die Sendeleistung. Die Rauschsperre (Squelch) sitzt ebenfalls im Empfänger und macht nur eines: sie hält den Lautsprecher stumm, solange kein Signal da ist — bei FM ist das Grundrauschen sonst unerträglich. Die Empfindlichkeit ist keine Einstellung, sondern eine Eigenschaft: die Fähigkeit, schwache Signale überhaupt zu verarbeiten. Auf der Sendeseite ist die wichtigste Einsicht die zu FM: bei Frequenzmodulation trägt die Amplitude keine Information, die Sprache sitzt in der Frequenzabweichung. Also bleibt die Sendeleistung immer gleich — laut, leise oder stumm ins Mikrofon gesprochen, es werden 2 W angezeigt. Wird der Hub zu groß, ist nicht die Leistung zu ändern, sondern die Lautstärke am Eingang: leiser sprechen. Bei den Automatiken ist VOX die, die selbst auf Sendung schaltet, wenn Geräusche ins Mikrofon kommen — ein Gerät, das ohne Zutun sendet, hat in der Regel VOX aktiviert. Dieselbe Gefahr gilt bei Computersteuerung: eine CAT-Schnittstelle kann PTT setzen, und ein Programmfehler oder ein falscher Klick lässt das Gerät unerwartet senden, mit unerwünschten Aussendungen und Feldern dort, wo niemand damit rechnet. Die beiden Buchsen sind auseinanderzuhalten: über CAT fließen BEFEHLE (seriell, Frequenz, Leistung, PTT abfragen und setzen), über den DATA- oder 9600-Anschluss fließen TÖNE — ein Niederfrequenz-Signal, das absichtlich an den Filtern und Verstärkern vorbeigeführt wird, damit es unverzerrt bleibt. Und eine Regel gilt vor allem anderen: nie ohne angepasste Antenne oder Abschlusswiderstand senden, weil die Leistung sonst zurückläuft und die Endstufe zerstört.

S-MeterEmpfangspegelNicht Lautstärke, nicht Sendeleistung, nicht Verstärkung.
SquelchRauschsperreBlendet das Grundrauschen aus, wenn kein Signal da ist.
Empfindlichkeitschwache Signale empfangen könnenEine Eigenschaft des Empfängers, kein Regler.
VOXschaltet auf Ton hin auf SendungUrsache, wenn das Gerät von allein sendet.
FM und LeistungLeistung bleibt konstantDie Sprache sitzt in der Frequenz, nicht in der Amplitude.
Hub zu großleiser ins Mikrofon sprechenNicht die Leistung ändern.
CAT-SchnittstelleBefehle, seriellFrequenz, Sendeleistung, PTT steuern und abfragen.
DATA- oder 9600-AnschlussTöne, unverzerrtNF-Signal an Filtern und Verstärkern vorbei, etwa für DV oder POCSAG.
Gefahr bei Computersteuerungunerwartetes SendenUnerwünschte Aussendungen, Menschen in Gefahr.
Nie ohne Last sendenAntenne oder Dummy LoadDie reflektierte Welle beschädigt die Endstufe.

Merken: Frage immer: Empfänger oder Sender? S-Meter, Squelch und Empfindlichkeit sitzen im Empfänger. Bei FM ist die Leistung konstant, egal wie laut du sprichst — zu großer Hub heißt leiser sprechen. VOX schaltet selbst auf Sendung. CAT trägt Befehle, DATA trägt Töne. Und nie ohne Antenne oder Abschlusswiderstand senden.

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Die Betriebsarten

Eine Nachricht auf einen Träger zu setzen heißt, an ihm etwas zu verändern — und es gibt nur drei Größen, die man verändern kann: Amplitude, Frequenz und Phase. Daraus wird die ganze Ordnung. Verändert man die Amplitude, entsteht AM; lässt man dabei Träger und ein Seitenband weg, bleibt SSB übrig, halb so breit und mit der ganzen Leistung in der Nachricht. Verändert man die Frequenz, entsteht FM, breiter, aber unempfindlich gegen Störungen der Amplitude. Und schaltet man den Träger nur ein und aus, ist es Telegrafie, die schmalste Betriebsart überhaupt. Die Reihenfolge nach Bandbreite — CW, SSB, AM, FM — ist also keine Liste zum Lernen, sondern das Ergebnis dieser Bauart. Davon streng zu trennen ist die zweite Ebene: WAS man überträgt. FT8, RTTY, DMR, D-STAR oder SSTV sind Verfahren, die auf einer Modulation aufsetzen — sie sind keine Modulationsarten. Genau diese Verwechslung prüfen die meisten Fragen dieses Blocks, indem sie in einer Liste beides mischen.

CWMorsetelegrafieDie schmalste Betriebsart, wenige hundert Hertz. Liegt am Bandanfang.
SSBEinseitenbandEin Seitenband, Träger unterdrückt. Halb so breit wie AM.
AMAmplitudenmodulationTräger und zwei Seitenbänder.
FMFrequenzmodulationAuf 2 m und 70 cm die übliche Sprechart, auch bei analogen Relaisfunkstellen.
LSBunteres SeitenbandUnter 10 MHz, also auch im 80-m-Band.
USBoberes SeitenbandÜber 10 MHz, also im 20-m-Band und auf 2 m.
digital, SpracheDMR, D-STAR, C4 FM, M17, FreeDVSprache, aber digital übertragen. Keine Modulationsarten, sondern Übertragungsverfahren.
digital, DatenRTTY, PSK31, FT8, JS8, Olivia, THORKein Sprechfunk — Text und Daten.
SSTVBildübertragungLangsames Fernsehen: ein Bild in mehreren Sekunden.

Merken: Vier analoge Betriebsarten, nach Bandbreite geordnet: CW, SSB, AM, FM. SSB ist die halbe AM — ein Seitenband weg, der Träger unterdrückt. Die Seitenbandregel: unter 10 MHz das untere, darüber das obere. Und: Modulationsart ist etwas anderes als Übertragungsverfahren — SSB, FM und AM sind Modulationsarten, FT8 und DMR sind Verfahren.

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Die 18 Fragen

NF101Die Darstellung zeigt das Display eines Transceivers im Sendebetrieb. Wie wird die Anzeige 1 bezeichnet?ab Klasse N

Das Display eines Transceivers, also eines Geräts, das sendet und empfängt. Es ist in drei Zonen geteilt. Oben links steht in Sieben-Segment-Ziffern die Frequenz 144.315.0, rechts daneben USB (die Betriebsart Einseitenband) und darunter TX — das Gerät sendet gerade. Weiter rechts oben ein Lautsprecher-Symbol über einem waagerechten Balken mit der Skala 0 bis 100, etwa vier Fünftel grau gefüllt. Links in der Mitte ein langer waagerechter Balken mit ZWEI Skalen: darüber 1, 3, 5, 7, 9, +20, +40, darunter 1, 5, 10, 15, 20. Grau gefüllt ist er von links bis etwa zwei Drittel, nämlich bis zur 9 der oberen Skala. Ein Pfeil von der Kennzahl 2 zeigt von unten auf das linke Ende dieses Balkens. Rechts daneben ein zweiter, fast leerer Balken; unter ihm steht die Skala 1, 2, 3, Unendlich, und nur ein kleines Stück am linken Ende ist grau. Ein Pfeil von der Kennzahl 1 zeigt von oben auf diesen Balken. Unter einer Trennlinie folgt ein weißes Feld: eine flache Grundlinie und darüber ein hoher, oben gezackter Berg, der in einem hellgrau hinterlegten senkrechten Streifen steht; rechts in diesem Feld steht die Kennzahl 3. Ganz unten ein dunkler Streifen mit einer breiten hellen senkrechten Spur genau unter dem Berg; links darin steht die Kennzahl 4.
  1. Wasserfalldiagramm
  2. Amplitudenspektrum
  3. SWR-Meter
  4. S-Meter
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Richtig ist C: SWR-Meter

Kniff: Die vier Anzeigen unterscheidet man an ihrer Skala, nicht an ihrer Lage. Der Balken, auf den Pfeil 1 zeigt, hat die Skala 1, 2, 3, Unendlich. Das sind keine Volt, Watt oder S-Stufen, sondern ein Verhältnis: eine Skala, die bei 1 anfängt und bei Unendlich endet, gehört zum Stehwellenverhältnis (SWR, von standing wave ratio). Es sagt, wie gut die Antenne zum Sender passt; 1 ist der Idealfall, Unendlich heißt, die ganze Leistung kommt zurück. Deshalb ist hier nur ein kleines Stück gefüllt: die Anpassung ist gut. Dass das Gerät sendet (TX), passt dazu — messen kann man das SWR nur beim Senden.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • S-Meter – Das S-Meter zeigt die Stärke eines empfangenen Signals und ist hier die OBERE Skala des linken Balkens (1, 3, 5, 7, 9, +20, +40). Pfeil 1 zeigt aber auf den rechten Balken. Außerdem steht im Display TX: beim Senden gibt es kein Empfangssignal, dessen Stärke man anzeigen könnte.
  • Wasserfalldiagramm – Das Wasserfalldiagramm ist der dunkle Streifen ganz unten mit der hellen senkrechten Spur, gekennzeichnet mit der Kennzahl 4. Es ist kein Balken und hat keine Zahlenskala.
  • Amplitudenspektrum – Das Amplitudenspektrum ist kein Balken, sondern das weiße Feld unter der Trennlinie mit der Kurve und dem Berg — dort steht die Kennzahl 3.

NF102Die Darstellung zeigt das Display eines Transceivers. Wie wird die Anzeige 2 im Sendebetrieb bezeichnet?ab Klasse N

Das Display eines Transceivers, also eines Geräts, das sendet und empfängt. Es ist in drei Zonen geteilt. Oben links steht in Sieben-Segment-Ziffern die Frequenz 144.315.0, rechts daneben USB (die Betriebsart Einseitenband) und darunter TX — das Gerät sendet gerade. Weiter rechts oben ein Lautsprecher-Symbol über einem waagerechten Balken mit der Skala 0 bis 100, etwa vier Fünftel grau gefüllt. Links in der Mitte ein langer waagerechter Balken mit ZWEI Skalen: darüber 1, 3, 5, 7, 9, +20, +40, darunter 1, 5, 10, 15, 20. Grau gefüllt ist er von links bis etwa zwei Drittel, nämlich bis zur 9 der oberen Skala. Ein Pfeil von der Kennzahl 2 zeigt von unten auf das linke Ende dieses Balkens. Rechts daneben ein zweiter, fast leerer Balken; unter ihm steht die Skala 1, 2, 3, Unendlich, und nur ein kleines Stück am linken Ende ist grau. Ein Pfeil von der Kennzahl 1 zeigt von oben auf diesen Balken. Unter einer Trennlinie folgt ein weißes Feld: eine flache Grundlinie und darüber ein hoher, oben gezackter Berg, der in einem hellgrau hinterlegten senkrechten Streifen steht; rechts in diesem Feld steht die Kennzahl 3. Ganz unten ein dunkler Streifen mit einer breiten hellen senkrechten Spur genau unter dem Berg; links darin steht die Kennzahl 4.
  1. SWR-Meter
  2. Wasserfalldiagramm
  3. Power-Meter
  4. Amplitudenspektrum
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Richtig ist C: Power-Meter

Kniff: Der linke Balken trägt absichtlich zwei Skalen, und welche gilt, entscheidet der Betriebszustand. Oben im Display steht TX, das Gerät sendet. Beim Senden kommt kein fremdes Signal herein, die obere S-Skala hat also nichts zu messen; es gilt die untere Skala mit 1 bis 20 Watt, und derselbe Balken heißt dann Power-Meter, also Leistungsmesser für die abgegebene Sendeleistung. Der Pfeil der Kennzahl 2 zeigt von unten heran, genau auf die Seite dieser Watt-Skala. Beim Empfang (RX) wäre derselbe Balken das S-Meter.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • SWR-Meter – Das SWR-Meter ist der rechte Balken mit der Skala 1, 2, 3, Unendlich — dort zeigt Pfeil 1 hin. Der linke Balken hat andere Skalen und ist nicht gemeint.
  • Wasserfalldiagramm – Das Wasserfalldiagramm ist der dunkle Streifen ganz unten mit der hellen senkrechten Spur; dort steht die Kennzahl 4. Ein Balken mit Zahlenskala ist es nicht.
  • Amplitudenspektrum – Das Amplitudenspektrum ist das weiße Feld mit der Kurve und dem gezackten Berg, gekennzeichnet mit der Kennzahl 3. Es hat keine Watt-Skala.

NF103Die Darstellung zeigt das Display eines Transceivers im Empfangsbetrieb. Wie wird die Anzeige 2 bezeichnet?ab Klasse N

Das Display eines Transceivers mit vier eingekreisten Nummern, die auf vier verschiedene Anzeigen deuten. Oben links die Frequenz 144.315.0 in großen Ziffern, daneben untereinander „USB“ und „RX“, also Empfangsbetrieb. Rechts oben ein Lautsprechersymbol mit einem Balken von 0 bis 100 darunter, weitgehend grau gefüllt — die Lautstärke. Darunter rechts ein leerer waagerechter Balken mit der Skala 1, 2, 3 und einem Unendlich-Zeichen; auf ihn deutet von oben rechts ein kurzer Pfeil mit der eingekreisten 1. Links darunter ein zweiter, größerer waagerechter Balken mit zwei Zahlenreihen: über ihm 1, 3, 5, 7, 9, +20, +40, unter ihm 1, 5, 10, 15, 20. Er ist von links her grau gefüllt; auf ihn zeigt von unten links ein Pfeil mit der eingekreisten 2. Unter diesem Bereich ein weißes Feld mit einer Kurve, die links und rechts flach verläuft und in der Mitte einen hohen, gezackten Berg über einem hellgrau hinterlegten Streifen bildet; in diesem Feld steht rechts die eingekreiste 3. Ganz unten ein dunkles Band, in dem an derselben waagerechten Stelle wie der Berg ein heller senkrechter Streifen liegt, links davon eine gestrichelte senkrechte Linie und rechts eine schwach erkennbare Zickzacklinie; in diesem Band steht links die eingekreiste 4.
  1. SWR-Meter
  2. Amplitudenspektrum
  3. Wasserfalldiagramm
  4. S-Meter
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Richtig ist D: S-Meter

Kniff: Alle vier Anzeigen liegen auf demselben Display, und jede der vier Antworten ist der Name einer von ihnen — man muss also nur die richtige Nummer treffen. Gefragt ist nach 2, dem Balken mit der Doppelskala. Die obere Zahlenreihe 1 bis 9 mit der Fortsetzung +20 und +40 dB ist die Skala der Signalstärke; ein Anzeigeinstrument dafür heißt S-Meter, S von strength (Stärke). Die untere Reihe bis 20 gilt beim Senden für die Leistung, hier steht das Gerät aber auf RX, also Empfang. Der Pfeil von 2 zeigt eindeutig auf diesen Balken und nicht auf den leeren daneben.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • SWR-Meter – Das SWR-Meter ist der leere Balken rechts daneben mit der Skala 1, 2, 3 und Unendlich — also die Anzeige, auf die die eingekreiste 1 deutet. SWR heißt Stehwellenverhältnis und beschreibt, wie gut die Antenne angepasst ist; es wird beim Senden gemessen, deshalb ist der Balken im Empfangsbetrieb leer.
  • Amplitudenspektrum – Das Amplitudenspektrum ist das weiße Feld mit der Kurve, in dem die eingekreiste 3 steht. Dort ist über der Frequenz aufgetragen, wie stark die Signale sind; der hohe Berg in der Mitte ist die empfangene Station. Es ist eine Kurve, kein Balken.
  • Wasserfalldiagramm – Das Wasserfalldiagramm ist das dunkle Band ganz unten, in dem die eingekreiste 4 steht. Es zeigt dieselbe Frequenzachse wie das Feld darüber, aber zusätzlich den zeitlichen Verlauf: je weiter unten, desto älter, und die Helligkeit steht für die Signalstärke.

NF104Die Darstellung zeigt das Display eines Transceivers. Wie wird die Anzeige 3 bezeichnet?ab Klasse N

Das Display eines Transceivers, also eines Geräts, das sendet und empfängt. Es ist in drei Zonen geteilt. Oben links steht in Sieben-Segment-Ziffern die Frequenz 144.315.0, rechts daneben USB (die Betriebsart Einseitenband) und darunter TX — das Gerät sendet gerade. Weiter rechts oben ein Lautsprecher-Symbol über einem waagerechten Balken mit der Skala 0 bis 100, etwa vier Fünftel grau gefüllt. Links in der Mitte ein langer waagerechter Balken mit ZWEI Skalen: darüber 1, 3, 5, 7, 9, +20, +40, darunter 1, 5, 10, 15, 20. Grau gefüllt ist er von links bis etwa zwei Drittel, nämlich bis zur 9 der oberen Skala. Ein Pfeil von der Kennzahl 2 zeigt von unten auf das linke Ende dieses Balkens. Rechts daneben ein zweiter, fast leerer Balken; unter ihm steht die Skala 1, 2, 3, Unendlich, und nur ein kleines Stück am linken Ende ist grau. Ein Pfeil von der Kennzahl 1 zeigt von oben auf diesen Balken. Unter einer Trennlinie folgt ein weißes Feld: eine flache Grundlinie und darüber ein hoher, oben gezackter Berg, der in einem hellgrau hinterlegten senkrechten Streifen steht; rechts in diesem Feld steht die Kennzahl 3. Ganz unten ein dunkler Streifen mit einer breiten hellen senkrechten Spur genau unter dem Berg; links darin steht die Kennzahl 4.
  1. Wasserfalldiagramm
  2. Amplitudenspektrum
  3. S-Meter
  4. Power-Meter
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Richtig ist B: Amplitudenspektrum

Kniff: Unter der Trennlinie liegen zwei Darstellungen übereinander, die leicht verwechselt werden. Die obere, bei der Kennzahl 3, ist eine Kurve über einer Grundlinie: nach rechts läuft die Frequenz, nach oben die Amplitude, also der Pegel. Sie zeigt einen Augenblick — wie viel Pegel liegt gerade auf welcher Frequenz. Das heißt Amplitudenspektrum. Der Berg steckt im hellgrau hinterlegten Streifen, das ist der eingestellte Durchlassbereich. Die untere Darstellung zeigt dasselbe, aber über die Zeit und mit Helligkeit statt Höhe.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Wasserfalldiagramm – Das Wasserfalldiagramm ist der dunkle Streifen darunter (Kennzahl 4). Dort steht der Pegel nicht als Kurvenhöhe, sondern als Helligkeit, und nach unten läuft die Zeit. Bei Kennzahl 3 gibt es eine echte Kurve mit Höhe — das unterscheidet die beiden.
  • S-Meter – Das S-Meter ist ein Balken mit der Skala 1, 3, 5, 7, 9, +20, +40, hier die obere Skala des linken Balkens. Bei Kennzahl 3 ist kein Balken und keine solche Skala.
  • Power-Meter – Das Power-Meter ist der linke Balken auf seiner Watt-Skala von 1 bis 20 (Kennzahl 2). Es zeigt eine einzige Zahl, nämlich die Sendeleistung, und nicht die Verteilung über die Frequenz.

NF105Die Darstellung zeigt das Display eines Transceivers. Wie wird die Anzeige 4 bezeichnet?ab Klasse N

Das Display eines Transceivers, also eines Geräts, das sendet und empfängt. Es ist in drei Zonen geteilt. Oben links steht in Sieben-Segment-Ziffern die Frequenz 144.315.0, rechts daneben USB (die Betriebsart Einseitenband) und darunter TX — das Gerät sendet gerade. Weiter rechts oben ein Lautsprecher-Symbol über einem waagerechten Balken mit der Skala 0 bis 100, etwa vier Fünftel grau gefüllt. Links in der Mitte ein langer waagerechter Balken mit ZWEI Skalen: darüber 1, 3, 5, 7, 9, +20, +40, darunter 1, 5, 10, 15, 20. Grau gefüllt ist er von links bis etwa zwei Drittel, nämlich bis zur 9 der oberen Skala. Ein Pfeil von der Kennzahl 2 zeigt von unten auf das linke Ende dieses Balkens. Rechts daneben ein zweiter, fast leerer Balken; unter ihm steht die Skala 1, 2, 3, Unendlich, und nur ein kleines Stück am linken Ende ist grau. Ein Pfeil von der Kennzahl 1 zeigt von oben auf diesen Balken. Unter einer Trennlinie folgt ein weißes Feld: eine flache Grundlinie und darüber ein hoher, oben gezackter Berg, der in einem hellgrau hinterlegten senkrechten Streifen steht; rechts in diesem Feld steht die Kennzahl 3. Ganz unten ein dunkler Streifen mit einer breiten hellen senkrechten Spur genau unter dem Berg; links darin steht die Kennzahl 4.
  1. Regenbogendiagramm
  2. Power-Meter
  3. Wasserfalldiagramm
  4. SWR-Meter
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Richtig ist C: Wasserfalldiagramm

Kniff: Bei Kennzahl 4 ist kein Kurvenzug gezeichnet, sondern Helligkeit: je stärker das Signal auf einer Frequenz, desto heller der Punkt. Nach rechts läuft wie im Feld darüber die Frequenz, nach unten aber die Zeit. Oben wird ständig eine neue Zeile eingeschoben, die älteren rutschen nach unten weg — daher der Name Wasserfalldiagramm. Die helle senkrechte Spur steht genau unter dem Berg des Spektrums: dasselbe Signal, nur anders dargestellt. Eine senkrechte Spur bedeutet also ein Signal, das über längere Zeit auf derselben Frequenz liegt.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Regenbogendiagramm – Diesen Begriff gibt es in der Funktechnik nicht. Er spielt auf die Farbskala an, mit der ein Wasserfall auf echten Geräten oft dargestellt wird — hier ist sie nur grau. Der Name der Anzeige ist trotzdem Wasserfalldiagramm.
  • Power-Meter – Das Power-Meter ist der linke Balken, abgelesen auf der Watt-Skala 1 bis 20 (Kennzahl 2). Bei Kennzahl 4 gibt es keinen Balken und keine Watt-Skala.
  • SWR-Meter – Das SWR-Meter ist der rechte Balken mit der Skala 1, 2, 3, Unendlich, auf den Pfeil 1 zeigt. Es beurteilt die Antennenanpassung und hat mit dem dunklen Streifen unten nichts zu tun.

NF106Die Darstellung zeigt das Display eines Transceivers. Was wird im Wasserfalldiagramm dargestellt und wie erfolgt die Darstellung?ab Klasse N

Das Display eines Transceivers mit vier eingekreisten Nummern. Oben die Frequenz 144.315.0, daneben „USB“ und „RX“, rechts ein Lautsprechersymbol mit Lautstärkebalken von 0 bis 100. Darunter links der Balken mit der Doppelskala (oben 1, 3, 5, 7, 9, +20, +40 für die Signalstärke, unten 1, 5, 10, 15, 20), auf den die eingekreiste 2 von unten zeigt; rechts daneben der leere Balken mit 1, 2, 3 und Unendlich-Zeichen, auf den die eingekreiste 1 deutet. Darunter ein weißes Feld mit der eingekreisten 3: eine Kurve über der Frequenz, links und rechts flach, in der Mitte ein hoher gezackter Berg. Ganz unten das dunkle Band mit der eingekreisten 4 — das Wasserfalldiagramm, nach dem gefragt ist. Es ist genau so breit wie das Feld darüber und liegt darunter, die waagerechte Richtung ist also dieselbe Frequenzachse. Genau unter dem Berg zieht sich ein heller senkrechter Streifen von oben nach unten durch das Band. Links davon liegt eine gestrichelte senkrechte Linie: ein Signal, das auf derselben Frequenz immer wieder ein- und ausgeschaltet wurde. Rechts liegt eine schwache Zickzacklinie: ein Signal, das seine Frequenz nach und nach hin und her verschoben hat. Beide Muster sind nur zu erklären, wenn die senkrechte Richtung die Zeit ist.
  1. Frequenz und Signalstärke auf den Achsen und Zeit als Farbton und/oder Helligkeit.
  2. Signalstärke und Phase auf den Achsen und Zeit als Farbton und/oder Helligkeit.
  3. Frequenz und Zeit auf den Achsen und Signalstärke als Farbton und/oder Helligkeit.
  4. Signalstärke und Zeit auf den Achsen und Frequenz als Farbton und/oder Helligkeit.
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist C: Frequenz und Zeit auf den Achsen und Signalstärke als Farbton und/oder Helligkeit.

Kniff: Ein Wasserfalldiagramm braucht drei Größen, hat aber nur zwei Achsen — die dritte muss also anders dargestellt werden, und dafür bleibt nur die Farbe beziehungsweise die Helligkeit. Die Zuordnung liest man aus dem Bild ab: waagerecht liegt dieselbe Frequenzachse wie im Feld darüber, denn der helle Streifen sitzt genau unter dem Berg der Kurve. Senkrecht kann nur die Zeit stehen, denn nur so ergeben die gestrichelte Linie und die Zickzacklinie einen Sinn: sie zeigen, wie sich Signale im Laufe der Zeit verändert haben. Übrig bleibt die Signalstärke, und die steckt in der Helligkeit — hell heißt stark. Jede neue Zeile wird oben angefügt und schiebt die älteren nach unten — daher der Name Wasserfall.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Frequenz und Signalstärke auf den Achsen und Zeit als Farbton und/oder Helligkeit. – Frequenz und Signalstärke auf den beiden Achsen — das beschreibt das Feld über dem Wasserfall, das Amplitudenspektrum mit der eingekreisten 3. Im Wasserfall wäre damit kein Platz für die Zeit, und die Zeit lässt sich auch nicht als Helligkeit darstellen: die gestrichelte Linie und die Zickzacklinie im dunklen Band verlaufen senkrecht, also entlang einer Achse.
  • Signalstärke und Phase auf den Achsen und Zeit als Farbton und/oder Helligkeit. – Die Phase, also die Lage einer Schwingung innerhalb ihrer Periode, wird auf diesem Display nirgends angezeigt und ist im Wasserfall auch nicht zu erkennen. Die Antwort nennt zudem keine Frequenzachse, obwohl der helle Streifen genau unter dem Berg des Spektrums liegt — die waagerechte Richtung ist also die Frequenz.
  • Signalstärke und Zeit auf den Achsen und Frequenz als Farbton und/oder Helligkeit. – Hier sind Frequenz und Signalstärke gegeneinander vertauscht. Dass die waagerechte Richtung die Frequenz ist, zeigt die Lage des hellen Streifens: er sitzt genau unter dem Berg des Spektrums darüber. Die Signalstärke steckt in der Helligkeit, nicht in einer Achse.

NF107Warum sollte ein Sender nie ohne angepasste Antenne oder Dummy Load betrieben werden?ab Klasse N

  1. Das Stehwellenmessgerät könnte beschädigt werden.
  2. Durch die absorbierte Leistung kann das Netzteil des Senders überlastet werden.
  3. Durch die reflektierte Welle könnte die Senderendstufe beschädigt werden.
  4. Durch die fehlende Last wird die Versorgungsspannung hochgeregelt, was zu Überspannungen führen kann.
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist C: Durch die reflektierte Welle könnte die Senderendstufe beschädigt werden.

Kniff: Frage, wo die Leistung bleibt, wenn keine Last sie aufnimmt: sie läuft dorthin zurück, wo sie erzeugt wurde. Prüfe dann bei jeder Antwort, ob das genannte Teil überhaupt im Weg der rücklaufenden Welle liegt.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Das Stehwellenmessgerät könnte beschädigt werden. – Das Stehwellenmessgerät ist nur das Anzeigegerät; es zeigt den Rücklauf an, statt ihn aufzunehmen, und es muss zum Senden gar nicht eingeschleift sein.
  • Durch die absorbierte Leistung kann das Netzteil des Senders überlastet werden. – Das Wort „absorbiert“ passt nicht: ohne Last nimmt nichts die Leistung auf, genau das ist das Problem. Gefährdet ist die Stufe, die die Leistung erzeugt, nicht das Netzteil dahinter.
  • Durch die fehlende Last wird die Versorgungsspannung hochgeregelt, was zu Überspannungen führen kann. – Das beschreibt ein Netzteil, das seine Ausgangsspannung nachregelt. Die Versorgungsspannung hängt aber nicht davon ab, was am Antennenanschluss steckt; die Ursache ist die zurücklaufende Hochfrequenz.

Mehr dazu: Das Funkgerät bedienen: die Knöpfe und ihre Aufgabe

NF108Wie wird die Taste am Mikrofon bezeichnet, mit der man einen Transceiver auf Sendung schalten kann?ab Klasse N

  1. SSB
  2. PTT
  3. VOX
  4. RIT
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Richtig ist B: PTT

Kniff: Die vier Kürzel gehören zu drei verschiedenen Dingen: eine Modulationsart, zwei Wege auf Sendung zu schalten und eine Verstimmung der Empfangsfrequenz. Zwei Wörter der Frage entscheiden: „Taste“ und „am Mikrofon“. Gesucht ist also das Drücken von Hand, nicht eine Automatik.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • SSB – Eine Modulationsart, keine Bedienfunktion und schon gar keine Taste am Mikrofon.
  • VOX – Schaltet ebenfalls auf Senden, aber durch die Stimme und ohne Tastendruck. Damit fehlt genau das Merkmal, nach dem gefragt ist.
  • RIT – Verstimmt nur die Empfangsfrequenz und schaltet überhaupt nicht auf Senden.

NF109Wie wird die Einstellung bezeichnet, bei der man einen Transceiver durch die Stimme auf Sendung schalten kann?ab Klasse N

  1. VOX
  2. SSB
  3. PTT
  4. RIT
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist A: VOX

Kniff: Das Gegenstück zur Frage nach der Sendetaste. Hier heißt das entscheidende Wort „durch die Stimme“, also eine Automatik, die auf das Mikrofonsignal reagiert. Halte die beiden Fragen nebeneinander: Tastendruck ist PTT, Stimme ist VOX.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • SSB – Eine Modulationsart. Sie schaltet nichts und reagiert auf nichts.
  • PTT – Schaltet auf Senden, aber nur solange die Taste gedrückt wird. Die Stimme spielt dabei keine Rolle.
  • RIT – Betrifft allein die Empfangsseite und hat mit dem Umschalten auf Senden nichts zu tun.

Mehr dazu: Die Betriebsarten

NF110Ihr Transceiver schaltet automatisch auf Sendung. Was kann die Ursache sein?ab Klasse N

  1. Relaisablage ist aktiviert.
  2. Squelch ist aktiviert.
  3. PTT ist unterbrochen.
  4. VOX ist aktiviert.
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist D: VOX ist aktiviert.

Kniff: Frage bei jeder Antwort: kann das den Sender EINschalten? Gesucht ist eine Automatik, die den Sendebetrieb von selbst auslöst. Zwei Ablenkungen wirken nur im Empfangszweig, die dritte würde das Senden sogar verhindern.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Relaisablage ist aktiviert. – Die Relaisablage legt die Sendefrequenz versetzt gegen die Empfangsfrequenz; sie bestimmt, WO gesendet wird, nicht OB gesendet wird.
  • Squelch ist aktiviert. – Das beschreibt die Rauschsperre im Empfänger; sie schaltet den Lautsprecher stumm oder frei und greift nie an den Sender.
  • PTT ist unterbrochen. – Eine unterbrochene Sendetaste kann kein Senden auslösen, das ist das Gegenteil des geschilderten Fehlers. Ein klemmender Kontakt wäre denkbar, ein offener nicht.

Mehr dazu: Das Funkgerät bedienen: die Knöpfe und ihre Aufgabe

NF111Die Gegenstation antwortet Ihrem Anruf in SSB-Sprechfunk auf einer geringfügig abweichenden Frequenz. Was sollten Sie tun, um die Empfangsfrequenz Ihres Transceivers anzupassen, ohne dabei die Sendefrequenz zu verstellen?ab Klasse N

  1. Passband-Tuning verstellen
  2. PTT betätigen
  3. RIT-Einstellung ändern
  4. Notchfilter einschalten
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist C: RIT-Einstellung ändern

Kniff: Der Schlüssel liegt in der Bedingung „ohne dabei die Sendefrequenz zu verstellen“. Gesucht ist also eine Verstimmung, die nur den Empfänger betrifft. Filter verschieben keine Frequenz, sie schneiden nur etwas weg — damit fallen zwei Antworten schon von der Art der Funktion her aus.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Passband-Tuning verstellen – Verschiebt die Lage des Filterdurchlasses. Der Klang ändert sich, die Empfangsfrequenz folgt der Gegenstation aber nicht.
  • PTT betätigen – Schaltet auf Senden. Damit verändert man keine Empfangsfrequenz, sondern hört gar nicht mehr zu.
  • Notchfilter einschalten – Blendet eine schmale Störstelle im Empfangssignal aus. Gegen eine Frequenzabweichung der Gegenstation hilft es nicht.

NF112Ihr QSO-Partner meldet bei einem SSB-QSO im 2 m-Band: „Sie senden nicht exakt auf meiner Frequenz“. Was könnte die Ursache sein?ab Klasse N

  1. RIT ist aktiviert.
  2. USB ist eingestellt.
  3. LSB ist eingestellt.
  4. CW-Filter ist aktiviert.
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist A: RIT ist aktiviert.

Kniff: Die Meldung betrifft deine Sendefrequenz, nicht deinen Empfang. Die RIT verschiebt nur den Empfänger: du drehst nach Gehör auf ein sauberes Signal und sendest dann um den RIT-Betrag daneben. Prüfe die anderen Antworten daran, ob die genannte Einstellung die Sendefrequenz überhaupt berühren kann.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • USB ist eingestellt. – Auf 2 m ist das obere Seitenband gerade die richtige Wahl, denn 2 m liegt über 10 MHz. Eine Frequenzabweichung erklärt das nicht.
  • LSB ist eingestellt. – Das falsche Seitenband macht die Sprache unverständlich. Es verschiebt aber nicht die Sendefrequenz gegenüber der Anzeige, und die Gegenstation meldet ja gerade eine Frequenzabweichung.
  • CW-Filter ist aktiviert. – Ein Filter wirkt auf den Empfang und macht ihn schmaler. Gesendet wird dadurch nicht auf einer anderen Frequenz.

Mehr dazu: Die Betriebsarten

NF113Warum befinden sich bei Satellitenbetrieb Up- und Downlink in der Regel nicht im gleichen Frequenzband? Man benutzt unterschiedliche Frequenzbänder, weil ...ab Klasse N

  1. der Uplink durch die Ionosphäre stärker bedämpft wird als der Downlink.
  2. dies eine einfachere Trennung von Sende- und Empfangssignal ermöglicht und die Baugröße von Filtern auf dem Satelliten reduziert wird.
  3. man damit den Dopplereffekt vermindert.
  4. die Bandbreite auf beiden Frequenzbändern aufgeteilt wird und Bandbereiche besser ausgenutzt werden können.
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Richtig ist B: dies eine einfachere Trennung von Sende- und Empfangssignal ermöglicht und die Baugröße von Filtern auf dem Satelliten reduziert wird.

Kniff: Gefragt ist ein Grund, der am Satelliten selbst etwas einspart. Getrennte Bänder liegen so weit auseinander, dass sich Sende- und Empfangssignal leicht auseinanderhalten lassen, und dann dürfen die Filter an Bord klein und leicht bleiben. Prüfe die falschen Antworten daran, ob ihr Effekt von der Bandwahl überhaupt abhängt.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • der Uplink durch die Ionosphäre stärker bedämpft wird als der Downlink. – Hinauf und herunter führt derselbe Weg durch dieselbe Ionosphäre, und eine stärker bedämpfte Richtung spräche für mehr Leistung und nicht für ein zweites Band.
  • man damit den Dopplereffekt vermindert. – Der Dopplereffekt kommt von der Bewegung des Satelliten und wächst mit der Frequenz, sodass ein zweites Band ihn nicht kleiner macht, sondern in beiden Bändern nachgestimmt werden muss.
  • die Bandbreite auf beiden Frequenzbändern aufgeteilt wird und Bandbereiche besser ausgenutzt werden können. – Das ist ein Argument der Frequenzverwaltung und nicht des Satellitenbaus, denn gefragt ist der Vorteil an Bord: leichte Trennung und kleine Filter.

Mehr dazu: Relais, Baken und Satelliten: Stationen, die von allein arbeiten

NF114Wie kann eine Verbindung zwischen Funkgerät und Computer für digitale Übertragungsverfahren (z. B. FT8 oder WSPR) hergestellt werden?ab Klasse N

  1. Der HF-Anschluss (z. B. Antennenausgang) des Funkgeräts wird mittels eines Y-Kabels mit einer geeigneten Datenschnittstelle des Computers verbunden.
  2. Es wird ein Software-Modem installiert und der ALC-Anschluss des Funkgeräts direkt mit dem Computer verbunden (ggf. auch mittels Adapter).
  3. Eine Audioverbindung (NF-Signal oder digital z. B. per USB-Kabel) wird zwischen Computer und Funkgerät hergestellt oder es wird ein Hardware-Modem verwendet.
  4. Der ALC-Anschluss des Funkgeräts wird mittels eines Hardware-Modems mit Audio- oder Datenanschlüssen des Computers verbunden.
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Richtig ist C: Eine Audioverbindung (NF-Signal oder digital z. B. per USB-Kabel) wird zwischen Computer und Funkgerät hergestellt oder es wird ein Hardware-Modem verwendet.

Kniff: Digitale Verfahren wie FT8 kommen als Töne im Niederfrequenzbereich beim Transceiver an und gehen genauso wieder heraus. Die Verbindung zum Computer liegt deshalb auf der NF-Seite, als Audioverbindung, als digitale Audioverbindung per USB oder über ein Modem. Prüfe bei jeder Antwort, an welchem Anschluss sie ansetzt — HF-Ausgang und ALC-Anschluss sind beide die falsche Stelle.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Der HF-Anschluss (z. B. Antennenausgang) des Funkgeräts wird mittels eines Y-Kabels mit einer geeigneten Datenschnittstelle des Computers verbunden. – Am Antennenausgang liegt die Sendeleistung. Sie gehört an die Antenne und an keine Datenschnittstelle eines Computers.
  • Es wird ein Software-Modem installiert und der ALC-Anschluss des Funkgeräts direkt mit dem Computer verbunden (ggf. auch mittels Adapter). – Der ALC-Anschluss ist eine Regelleitung für die Aussteuerung. Über ihn laufen keine Nutzsignale, egal welches Modem davor sitzt.
  • Der ALC-Anschluss des Funkgeräts wird mittels eines Hardware-Modems mit Audio- oder Datenanschlüssen des Computers verbunden. – Dieselbe Verwechslung, nur mit Hardware-Modem. Das Modem ist richtig, der Anschluss am Funkgerät ist der falsche.

NF115Manche FM-Transceiver verfügen über einen analogen Datenanschluss (z. B. mit DATA beschriftet oder als 9600-Port bezeichnet). Dieser dient im Wesentlichen dazu, ...ab Klasse N

  1. das empfangene HF-Signal möglichst ungefiltert an einen Computer auszuleiten und mittels digitaler Signalverarbeitung weiterzuverarbeiten.
  2. durch Umgehung von Verstärker- und Filterstufen ein NF-Signal (z. B. für DV oder POCSAG) möglichst verzerrungsfrei abzugreifen oder einzuspeisen.
  3. mittels eines seriellen Kommunikationsprotokolls den Transceiver z. B. mit einem Computer zu steuern und Werte abzufragen, z. B. Frequenz, Sendeleistung oder PTT.
  4. ohne weitere Beschaltung einen Drehwinkelgeber (Encoder) oder ein Potentiometer zur präzisen Frequenzeinstellung anzuschließen.
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Richtig ist B: durch Umgehung von Verstärker- und Filterstufen ein NF-Signal (z. B. für DV oder POCSAG) möglichst verzerrungsfrei abzugreifen oder einzuspeisen.

Kniff: Sortiere die Antworten nach dem Signal, das sie nennen: Töne, Hochfrequenz oder ein serielles Protokoll. Nur die Antwort mit dem NF-Signal kann zu einem analogen Datenanschluss gehören. Die Antwort mit dem seriellen Protokoll ist die Beschreibung der CAT-Schnittstelle und taucht dort als richtige wieder auf.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • das empfangene HF-Signal möglichst ungefiltert an einen Computer auszuleiten und mittels digitaler Signalverarbeitung weiterzuverarbeiten. – Das verwechselt NF mit HF. Am DATA-Anschluss liegt ein Niederfrequenzsignal; eine ungefilterte Ausleitung des hochfrequenten Empfangssignals zur digitalen Verarbeitung ist die Bauweise eines softwaredefinierten Empfängers.
  • mittels eines seriellen Kommunikationsprotokolls den Transceiver z. B. mit einem Computer zu steuern und Werte abzufragen, z. B. Frequenz, Sendeleistung oder PTT. – Das ist die Aufgabe der CAT-Schnittstelle: dort laufen Befehle über ein serielles Protokoll, Frequenz, Leistung und PTT werden gesetzt und abgefragt. Töne fließen dort nicht.
  • ohne weitere Beschaltung einen Drehwinkelgeber (Encoder) oder ein Potentiometer zur präzisen Frequenzeinstellung anzuschließen. – Ein Drehwinkelgeber gehört an den Abstimmknopf oder an ein Bedienpult. Der DATA-Anschluss ist ein Signalweg für Töne, kein Eingang für ein Stellglied.

Mehr dazu: Das Funkgerät bedienen: die Knöpfe und ihre Aufgabe

NF116Manche Transceiver verfügen über eine sogenannte CAT-Schnittstelle. Dieser Anschluss dient dazu, ...ab Klasse N

  1. mittels eines seriellen Kommunikationsprotokolls den Transceiver z. B. mit einem Computer zu steuern oder Werte abzufragen, z. B. Frequenz, Sendeleistung oder PTT.
  2. ohne weitere Beschaltung einen Drehwinkelgeber (Encoder) oder ein Potentiometer zur präzisen Frequenzeinstellung anzuschließen.
  3. das empfangene HF-Signal möglichst ungefiltert an einen Computer zur Weiterverarbeitung mittels digitaler Signalverarbeitung auszuleiten.
  4. durch Umgehung von Verstärker- und Filterstufen ein NF-Signal (z. B. für DV oder POCSAG) möglichst verzerrungsfrei abzugreifen oder einzuspeisen.
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Richtig ist A: mittels eines seriellen Kommunikationsprotokolls den Transceiver z. B. mit einem Computer zu steuern oder Werte abzufragen, z. B. Frequenz, Sendeleistung oder PTT.

Kniff: Hier ist es umgekehrt zur Frage nach dem DATA-Anschluss: gesucht ist der Weg für Befehle, nicht für Töne. Die Stichworte sind „seriell“, „steuern“ und „abfragen“ — Frequenz, Sendeleistung und PTT sind Werte, die man setzt und liest, kein Audiosignal. Die Antwort mit dem NF-Signal ist die eingebaute Falle.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • ohne weitere Beschaltung einen Drehwinkelgeber (Encoder) oder ein Potentiometer zur präzisen Frequenzeinstellung anzuschließen. – Das beschreibt einen Abstimmknopf oder ein Bedienpult. Über CAT laufen fertige Befehle in einem Protokoll, nicht die Impulse eines Stellglieds, und „ohne weitere Beschaltung“ verrät, dass hier ein Bauteil direkt an die Buchse gedacht ist.
  • das empfangene HF-Signal möglichst ungefiltert an einen Computer zur Weiterverarbeitung mittels digitaler Signalverarbeitung auszuleiten. – Das wäre eine Ausleitung des Empfangssignals zur digitalen Weiterverarbeitung, also ein Signalweg. Die CAT-Schnittstelle überträgt keine Signale, sondern Befehle.
  • durch Umgehung von Verstärker- und Filterstufen ein NF-Signal (z. B. für DV oder POCSAG) möglichst verzerrungsfrei abzugreifen oder einzuspeisen. – Das ist die Aufgabe des DATA- oder 9600-Anschlusses: dort werden Töne für DV oder POCSAG an Filtern und Verstärkern vorbei abgegriffen oder eingespeist. Über CAT fließt kein Audio.

Mehr dazu: Das Funkgerät bedienen: die Knöpfe und ihre Aufgabe

NF117Welcher unerwünschte Effekt kann eintreten, wenn ein Funkgerät mittels Computer gesteuert wird?ab Klasse N

  1. Der Computer kann wie ein Elektrolytkondensator im Antennenkreis wirken und somit die Sendefrequenz verschieben.
  2. Der Vorverstärker ist außer Funktion, wodurch Nachbarkanäle und Frequenzen in anderen Bändern gestört werden könnten.
  3. Die automatische Pegelregelung (ALC) könnte ausgelöst werden und andere digitale Geräte stören.
  4. Das Funkgerät könnte unerwartet auf Sendung schalten und somit unerwünschte Aussendungen verursachen oder Menschen in Gefahr bringen.
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Richtig ist D: Das Funkgerät könnte unerwartet auf Sendung schalten und somit unerwünschte Aussendungen verursachen oder Menschen in Gefahr bringen.

Kniff: Der Rechner hängt an der Steuerleitung, und die kann auch PTT setzen. Frage deshalb bei jeder Antwort, ob der beschriebene Effekt überhaupt aus einer Steuerung folgen kann. Die drei Ablenkungen nennen Vorgänge im Hochfrequenz- oder Regelteil, die mit der Steuerung nichts zu tun haben.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Der Computer kann wie ein Elektrolytkondensator im Antennenkreis wirken und somit die Sendefrequenz verschieben. – Ein Rechner am Steuerkabel liegt nicht im Antennenkreis. Die Sendefrequenz bestimmt der Oszillator, und ein Elektrolytkondensator hat dort ohnehin keine Aufgabe.
  • Der Vorverstärker ist außer Funktion, wodurch Nachbarkanäle und Frequenzen in anderen Bändern gestört werden könnten. – Der Vorverstärker sitzt im Empfangszweig; ob er arbeitet, entscheidet über den eigenen Empfang und nicht über Störungen bei anderen. Eine Steuerung schaltet ihn nicht ab.
  • Die automatische Pegelregelung (ALC) könnte ausgelöst werden und andere digitale Geräte stören. – Die automatische Pegelregelung begrenzt die Ansteuerung im eigenen Sender. Dass sie anspricht, ist der vorgesehene Betriebsfall und keine Störquelle für fremde Geräte.

Mehr dazu: Das Funkgerät bedienen: die Knöpfe und ihre Aufgabe

NF118Was wird unter einem Digipeater verstanden?ab Klasse N

  1. Ein Lineartransponder, der empfangene Datenpakete auf ein anderes Frequenzband umsetzt. Hierbei bleiben die verwendete Modulationsart sowie der Inhalt des Pakets erhalten.
  2. Eine Funkstation, die empfangene Datenpakete oder Teile davon automatisch erneut aussendet, ggf. auch zeitversetzt oder wiederholt. Hierbei können einzelne Datenfelder geändert werden.
  3. Ein integrierter Schaltkreis, der digitale Signale für die Modulation im Funkgerät vorbereitet. Hierbei wird das Rufzeichen der Station regelmäßig in den Datenstrom eingefügt.
  4. Eine Relaisstation, die Sprachübertragungen auf einer anderen Frequenz erneut aussendet. Hierbei wird die Lautstärke adaptiv mittels digitaler Signalverarbeitung angepasst.
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Richtig ist B: Eine Funkstation, die empfangene Datenpakete oder Teile davon automatisch erneut aussendet, ggf. auch zeitversetzt oder wiederholt. Hierbei können einzelne Datenfelder geändert werden.

Kniff: Lies bei jeder Antwort zuerst, WAS beschrieben ist: eine Funkstation, ein Transponder, ein Schaltkreis oder ein Sprachrelais. Ein Digipeater ist eine Station, und er arbeitet mit Datenpaketen, nicht mit Sprache. Der zweite Prüfstein ist, ob das Paket verändert werden darf — nur wer hineinsieht, kann Felder ändern.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Ein Lineartransponder, der empfangene Datenpakete auf ein anderes Frequenzband umsetzt. Hierbei bleiben die verwendete Modulationsart sowie der Inhalt des Pakets erhalten. – Ein Lineartransponder setzt nur um und sieht nicht in das Paket. Dass der Inhalt unverändert bleibt, ist gerade der Unterschied zum Digipeater, der einzelne Datenfelder ändern darf.
  • Ein integrierter Schaltkreis, der digitale Signale für die Modulation im Funkgerät vorbereitet. Hierbei wird das Rufzeichen der Station regelmäßig in den Datenstrom eingefügt. – Ein Digipeater ist eine Funkstelle, kein Bauteil im Gerät. Das beschriebene Einfügen des Rufzeichens gehört zur Aufbereitung in der eigenen Station und erklärt keine Weiterleitung.
  • Eine Relaisstation, die Sprachübertragungen auf einer anderen Frequenz erneut aussendet. Hierbei wird die Lautstärke adaptiv mittels digitaler Signalverarbeitung angepasst. – Das ist ein Sprachrelais. Ein Digipeater sendet Datenpakete erneut aus, und eine Lautstärkeregelung kommt darin nicht vor.

Mehr dazu: Digitale Verfahren und vernetzte Stationen

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Fragen und Abbildungen: Prüfungsfragenkatalog der Bundesnetzagentur, 3. Auflage (gültig seit 24. Juni 2024), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – 2.0. Die Antworten sind gemischt. Erklärungen, Lösungswege und Begriffsblätter: Amateurfunk-Trainer.