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Frequenz- und Phasenmodulation Klasse N

Abschnitt 3.5.3 · Modulations- und Übertragungsverfahren · Technische Kenntnisse Klasse N. 10 Fragen, jede mit Erklärung.

Auf dieser Seite stehen alle 10 Prüfungsfragen zum Thema Frequenz- und Phasenmodulation (Kapitel „Modulations- und Übertragungsverfahren“). Überlege erst selbst und klappe dann die Lösung auf: Dort steht der Lösungsweg und bei jeder falschen Antwort, welcher Denkfehler dahintersteckt.

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Im Lehrgang des DARC nachlesen (50ohm.de):

Die Betriebsarten

Eine Nachricht auf einen Träger zu setzen heißt, an ihm etwas zu verändern — und es gibt nur drei Größen, die man verändern kann: Amplitude, Frequenz und Phase. Daraus wird die ganze Ordnung. Verändert man die Amplitude, entsteht AM; lässt man dabei Träger und ein Seitenband weg, bleibt SSB übrig, halb so breit und mit der ganzen Leistung in der Nachricht. Verändert man die Frequenz, entsteht FM, breiter, aber unempfindlich gegen Störungen der Amplitude. Und schaltet man den Träger nur ein und aus, ist es Telegrafie, die schmalste Betriebsart überhaupt. Die Reihenfolge nach Bandbreite — CW, SSB, AM, FM — ist also keine Liste zum Lernen, sondern das Ergebnis dieser Bauart. Davon streng zu trennen ist die zweite Ebene: WAS man überträgt. FT8, RTTY, DMR, D-STAR oder SSTV sind Verfahren, die auf einer Modulation aufsetzen — sie sind keine Modulationsarten. Genau diese Verwechslung prüfen die meisten Fragen dieses Blocks, indem sie in einer Liste beides mischen.

CWMorsetelegrafieDie schmalste Betriebsart, wenige hundert Hertz. Liegt am Bandanfang.
SSBEinseitenbandEin Seitenband, Träger unterdrückt. Halb so breit wie AM.
AMAmplitudenmodulationTräger und zwei Seitenbänder.
FMFrequenzmodulationAuf 2 m und 70 cm die übliche Sprechart, auch bei analogen Relaisfunkstellen.
LSBunteres SeitenbandUnter 10 MHz, also auch im 80-m-Band.
USBoberes SeitenbandÜber 10 MHz, also im 20-m-Band und auf 2 m.
digital, SpracheDMR, D-STAR, C4 FM, M17, FreeDVSprache, aber digital übertragen. Keine Modulationsarten, sondern Übertragungsverfahren.
digital, DatenRTTY, PSK31, FT8, JS8, Olivia, THORKein Sprechfunk — Text und Daten.
SSTVBildübertragungLangsames Fernsehen: ein Bild in mehreren Sekunden.

Merken: Vier analoge Betriebsarten, nach Bandbreite geordnet: CW, SSB, AM, FM. SSB ist die halbe AM — ein Seitenband weg, der Träger unterdrückt. Die Seitenbandregel: unter 10 MHz das untere, darüber das obere. Und: Modulationsart ist etwas anderes als Übertragungsverfahren — SSB, FM und AM sind Modulationsarten, FT8 und DMR sind Verfahren.

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Das Funkgerät bedienen: die Knöpfe und ihre Aufgabe

Fast alle Bedienfragen lösen sich, wenn man unterscheidet, WO im Gerät ein Regler wirkt — im Empfänger oder im Sender, im Hochfrequenzteil oder im Niederfrequenzteil. Das S-Meter sitzt im Empfänger und zeigt, wie stark ein Signal ankommt; es zeigt nicht die Lautstärke, die man am Volumen einstellt, und nicht die Sendeleistung. Die Rauschsperre (Squelch) sitzt ebenfalls im Empfänger und macht nur eines: sie hält den Lautsprecher stumm, solange kein Signal da ist — bei FM ist das Grundrauschen sonst unerträglich. Die Empfindlichkeit ist keine Einstellung, sondern eine Eigenschaft: die Fähigkeit, schwache Signale überhaupt zu verarbeiten. Auf der Sendeseite ist die wichtigste Einsicht die zu FM: bei Frequenzmodulation trägt die Amplitude keine Information, die Sprache sitzt in der Frequenzabweichung. Also bleibt die Sendeleistung immer gleich — laut, leise oder stumm ins Mikrofon gesprochen, es werden 2 W angezeigt. Wird der Hub zu groß, ist nicht die Leistung zu ändern, sondern die Lautstärke am Eingang: leiser sprechen. Bei den Automatiken ist VOX die, die selbst auf Sendung schaltet, wenn Geräusche ins Mikrofon kommen — ein Gerät, das ohne Zutun sendet, hat in der Regel VOX aktiviert. Dieselbe Gefahr gilt bei Computersteuerung: eine CAT-Schnittstelle kann PTT setzen, und ein Programmfehler oder ein falscher Klick lässt das Gerät unerwartet senden, mit unerwünschten Aussendungen und Feldern dort, wo niemand damit rechnet. Die beiden Buchsen sind auseinanderzuhalten: über CAT fließen BEFEHLE (seriell, Frequenz, Leistung, PTT abfragen und setzen), über den DATA- oder 9600-Anschluss fließen TÖNE — ein Niederfrequenz-Signal, das absichtlich an den Filtern und Verstärkern vorbeigeführt wird, damit es unverzerrt bleibt. Und eine Regel gilt vor allem anderen: nie ohne angepasste Antenne oder Abschlusswiderstand senden, weil die Leistung sonst zurückläuft und die Endstufe zerstört.

S-MeterEmpfangspegelNicht Lautstärke, nicht Sendeleistung, nicht Verstärkung.
SquelchRauschsperreBlendet das Grundrauschen aus, wenn kein Signal da ist.
Empfindlichkeitschwache Signale empfangen könnenEine Eigenschaft des Empfängers, kein Regler.
VOXschaltet auf Ton hin auf SendungUrsache, wenn das Gerät von allein sendet.
FM und LeistungLeistung bleibt konstantDie Sprache sitzt in der Frequenz, nicht in der Amplitude.
Hub zu großleiser ins Mikrofon sprechenNicht die Leistung ändern.
CAT-SchnittstelleBefehle, seriellFrequenz, Sendeleistung, PTT steuern und abfragen.
DATA- oder 9600-AnschlussTöne, unverzerrtNF-Signal an Filtern und Verstärkern vorbei, etwa für DV oder POCSAG.
Gefahr bei Computersteuerungunerwartetes SendenUnerwünschte Aussendungen, Menschen in Gefahr.
Nie ohne Last sendenAntenne oder Dummy LoadDie reflektierte Welle beschädigt die Endstufe.

Merken: Frage immer: Empfänger oder Sender? S-Meter, Squelch und Empfindlichkeit sitzen im Empfänger. Bei FM ist die Leistung konstant, egal wie laut du sprichst — zu großer Hub heißt leiser sprechen. VOX schaltet selbst auf Sendung. CAT trägt Befehle, DATA trägt Töne. Und nie ohne Antenne oder Abschlusswiderstand senden.

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Die 10 Fragen

NE301Welche Aussage zur Frequenzmodulation ist richtig? Durch das Informationssignal ...ab Klasse N

  1. wird die Amplitude des Trägers beeinflusst. Die Frequenz des Trägers bleibt dabei konstant.
  2. wird zuerst die Frequenz und dann die Amplitude des Trägers beeinflusst.
  3. wird die Frequenz des Trägers beeinflusst. Die Amplitude des Trägers bleibt dabei konstant.
  4. werden gleichzeitig Frequenz und Amplitude des Trägers beeinflusst.
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Richtig ist C: wird die Frequenz des Trägers beeinflusst. Die Amplitude des Trägers bleibt dabei konstant.

Kniff: Frequenzmodulation verändert die Frequenz, die Amplitude bleibt konstant. Achte auf das Paar aus „wird beeinflusst“ und „bleibt konstant“: nur eine Antwort ordnet beide Größen richtig zu. Wie bei AM gilt auch hier, dass nur eine Größe angefasst wird.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • wird die Amplitude des Trägers beeinflusst. Die Frequenz des Trägers bleibt dabei konstant. – Vertauscht. Das ist die Beschreibung der Amplitudenmodulation.
  • wird zuerst die Frequenz und dann die Amplitude des Trägers beeinflusst. – Ein Nacheinander gibt es nicht. FM fasst durchgehend nur die Frequenz an.
  • werden gleichzeitig Frequenz und Amplitude des Trägers beeinflusst. – Gerade die Amplitude bleibt bei FM unberührt, das ist ihr Kennzeichen.

Mehr dazu: Die Betriebsarten

NE302Welche Antwort beschreibt die Modulationsart „FM“?ab Klasse N

  1. Die Richtung eines Trägersignals wird anhand eines zu übertragenden Signals verändert.
  2. Die Amplitude eines Trägersignals wird anhand eines zu übertragenden Signals verändert.
  3. Die Polarisation eines Trägersignals wird anhand eines zu übertragenden Signals verändert.
  4. Die Frequenz eines Trägersignals wird anhand eines zu übertragenden Signals verändert.
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Richtig ist D: Die Frequenz eines Trägersignals wird anhand eines zu übertragenden Signals verändert.

Kniff: Vier Größen werden angeboten, aber nur eine ist eine Modulationsgröße, und sie steht im Namen FM. Richtung und Polarisation sind Eigenschaften der Abstrahlung und der Antenne, sie tragen keine Information im Sinne einer Modulation. Wenn eine Antwort eine Antenneneigenschaft nennt, ist sie damit erledigt.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Die Richtung eines Trägersignals wird anhand eines zu übertragenden Signals verändert. – Die Richtung bestimmt die Antenne. Sie ist keine Eigenschaft des Trägers, die man modulieren würde.
  • Die Amplitude eines Trägersignals wird anhand eines zu übertragenden Signals verändert. – Das beschreibt AM. Bei FM bleibt die Amplitude gerade gleich.
  • Die Polarisation eines Trägersignals wird anhand eines zu übertragenden Signals verändert. – Die Polarisation legt die Antenne fest. Unter den analogen Betriebsarten gibt es keine, die sie moduliert.

Mehr dazu: Die Betriebsarten

NE303Welche Auswirkung hat Frequenzmodulation (FM) auf die Amplitude des Sendesignals?ab Klasse N

  1. Je größer die Amplitude des Modulationssignals ist, umso größer wird die Amplitude des Sendesignals.
  2. Je schneller die Schwingung des Modulationssignals ist, umso größer wird die Amplitude des Sendesignals.
  3. Idealerweise entspricht die Amplitude des Sendesignals der Amplitude des Modulationssignals.
  4. Idealerweise hat das Modulationssignal keine Auswirkung auf die Amplitude des Sendesignals.
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Richtig ist D: Idealerweise hat das Modulationssignal keine Auswirkung auf die Amplitude des Sendesignals.

Kniff: Bei FM steckt die Information in der Frequenz, deshalb bleibt die Hüllkurve des Sendesignals idealerweise gleich — unabhängig davon, wie laut oder wie hoch das Modulationssignal ist. Jede falsche Antwort koppelt die Sendeamplitude irgendwie an das Modulationssignal, und genau diese Kopplung gibt es bei FM nicht. Das ist auch der Grund, warum die Sendeleistung bei FM konstant bleibt.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Je größer die Amplitude des Modulationssignals ist, umso größer wird die Amplitude des Sendesignals. – Diese Kopplung ist die Beschreibung von AM, nicht von FM.
  • Je schneller die Schwingung des Modulationssignals ist, umso größer wird die Amplitude des Sendesignals. – Verwechselt die Tonhöhe mit der Lautstärke und wirkt sie außerdem auf die falsche Größe: bei FM bleibt die Amplitude unverändert.
  • Idealerweise entspricht die Amplitude des Sendesignals der Amplitude des Modulationssignals. – Setzt beide Amplituden gleich. Bei FM ist die Sendeamplitude konstant und folgt dem Modulationssignal nicht.

Mehr dazu: Die Betriebsarten

NE304Sie senden mit 2 W in FM auf dem 70 cm-Band. Wie groß ist die angezeigte Sendeleistung, wenn Sie zuerst laut, danach leise und dann nicht mehr in das Mikrofon sprechen?ab Klasse N

  1. zuerst 2 W, dann 1 W und zum Schluss 0 W
  2. immer 1 W
  3. zuerst 1 W, dann 0,5 W und zum Schluss 0 W
  4. immer 2 W
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Richtig ist D: immer 2 W

Kniff: Die Frage zählt drei Sprechlautstärken auf und verleitet dazu, für jede einen eigenen Wert zu suchen. Prüfe stattdessen, ob überhaupt ein Vorgang genannt ist, der die Leistung ändern könnte — das Sprechen ist keiner. Danach bleibt nur die Antwort, die den Wert aus dem Fragetext unverändert übernimmt.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • zuerst 2 W, dann 1 W und zum Schluss 0 W – Das überträgt das Verhalten der Amplitudenmodulation auf FM: dort folgt die Amplitude der Sprache und fällt bei Stille weg. Bei FM steht der Träger auch dann, wenn niemand spricht.
  • immer 1 W – Die Konstanz ist richtig erkannt, aber der Wert halbiert; 2 W stehen im Fragetext und werden durch das Modulieren nicht kleiner.
  • zuerst 1 W, dann 0,5 W und zum Schluss 0 W – Verbindet beide Fehler: ein mitlaufender Pegel wie bei AM und dazu ein Startwert, der im Fragetext nicht vorkommt.

Mehr dazu: Das Funkgerät bedienen: die Knöpfe und ihre Aufgabe

NE305Die gesamte Bandbreite einer FM-Übertragung beträgt 15 kHz. Wie weit muss die am Transceiver eingestellte Sendefrequenz von einer Bandgrenze mindestens entfernt sein, damit die Aussendung innerhalb des Bandes bleibt?ab Klasse N

  1. 2,7 kHz
  2. 0 kHz
  3. 15 kHz
  4. 7,5 kHz
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Richtig ist D: 7,5 kHz

Kniff: Die am Transceiver eingestellte Frequenz liegt in der Mitte der Aussendung, die Bandbreite verteilt sich zur Hälfte nach oben und zur Hälfte nach unten. Gefragt ist also die halbe Bandbreite: 15 kHz geteilt durch 2 ergibt 7,5 kHz. Wer die ganze Bandbreite als Abstand nimmt, hält zwar das Band frei, rechnet aber nicht das Geforderte.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 2,7 kHz – Diese Zahl lässt sich aus den genannten 15 kHz nicht herleiten. Gerechnet wird 15 kHz geteilt durch 2.
  • 0 kHz – Das würde bedeuten, die Aussendung sei unendlich schmal. Bei 15 kHz Bandbreite ragt die untere Hälfte über die Bandgrenze hinaus.
  • 15 kHz – Die ganze Bandbreite statt der halben. Dieser Abstand wäre nötig, wenn die eingestellte Frequenz am Rand der Aussendung läge und nicht in der Mitte.

NE306Was kann man tun, wenn der Hub bei einem Handfunkgerät oder Mobil-Transceiver zu groß ist?ab Klasse N

  1. Weniger Leistung verwenden
  2. Mehr Leistung verwenden
  3. Leiser ins Mikrofon sprechen
  4. Lauter ins Mikrofon sprechen
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Richtig ist C: Leiser ins Mikrofon sprechen

Kniff: Trenne die beiden Größen: der Hub entsteht aus dem Niederfrequenzpegel am Mikrofoneingang, die Sendeleistung wird in der Endstufe eingestellt. Gesucht ist also ein Griff am Eingang, nicht am Ausgang. Von den beiden Eingangsantworten macht nur eine den Pegel kleiner.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Weniger Leistung verwenden – Greift auf der falschen Seite an: der Leistungsregler wirkt in der Endstufe und lässt die Frequenzabweichung, die zu groß ist, unverändert.
  • Mehr Leistung verwenden – Dieselbe Verwechslung von Hub und Leistung, nur in die andere Richtung; am Hub ändert sich dadurch nichts.
  • Lauter ins Mikrofon sprechen – Der Ort ist richtig erkannt, die Richtung verdreht — mehr Lautstärke am Eingang vergrößert den Hub weiter.

Mehr dazu: Das Funkgerät bedienen: die Knöpfe und ihre Aufgabe

NE307Welche Übertragungsverfahren werden bei VHF/UHF-Handfunkgeräten üblicherweise verwendet?ab Klasse N

  1. SSB-Sprechfunk, DMR, RTTY
  2. CW-Morsetelegrafie, FT8, D-STAR
  3. AM-Sprechfunk, C4FM, FT8
  4. FM-Sprechfunk, DMR, D-STAR
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Richtig ist D: FM-Sprechfunk, DMR, D-STAR

Kniff: Gesucht ist die Liste, in der jeder einzelne Eintrag zu VHF/UHF und zu Sprache passt. Jede falsche Liste hat einen oder zwei Ausreißer: entweder eine Sprechart, die auf der Kurzwelle zu Hause ist, oder ein Verfahren, das Text und Daten überträgt und keine Sprache. Ein einziger Ausreißer reicht, um die Liste zu streichen.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • SSB-Sprechfunk, DMR, RTTY – DMR passt, die beiden anderen nicht: SSB ist die Sprechart der Kurzwelle, und RTTY ist ein Datenverfahren für Text.
  • CW-Morsetelegrafie, FT8, D-STAR – Nur D-STAR gehört hierher. CW überträgt Morsezeichen, FT8 Daten, keines von beiden Sprache.
  • AM-Sprechfunk, C4FM, FT8 – C4 FM passt. AM ist auf 2 m und 70 cm nicht die übliche Sprechart, und FT8 ist ein Datenverfahren.

Mehr dazu: Die Betriebsarten

NE308Welche Übertragungsverfahren werden bei VHF/UHF-Relaisfunkstellen für Sprache benutzt?ab Klasse N

  1. SSB-Sprechfunk, DMR, RTTY
  2. FM-Sprechfunk, DMR, D-STAR
  3. AM-Sprechfunk, C4FM, FT8
  4. CW-Morsetelegrafie, FT8, D-STAR
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Richtig ist B: FM-Sprechfunk, DMR, D-STAR

Kniff: Dieselben vier Listen wie bei den Handfunkgeräten, also dieselbe Prüfung. Der Zusatz „für Sprache“ schließt jedes Datenverfahren von vornherein aus, damit fallen FT8 und RTTY sofort weg. Übrig bleibt die Liste aus der analogen Sprechart und den beiden digitalen Sprechfunk-Verfahren.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • SSB-Sprechfunk, DMR, RTTY – RTTY überträgt Text und scheidet mit dem Wort „Sprache“ aus. SSB ist außerdem nicht die Sprechart der VHF/UHF-Relais.
  • AM-Sprechfunk, C4FM, FT8 – FT8 ist ein Datenverfahren. Über analoge Relaisfunkstellen läuft Sprache in FM, nicht in AM.
  • CW-Morsetelegrafie, FT8, D-STAR – Zwei der drei Einträge tragen gar keine Sprache; allein D-STAR bleibt übrig.

Mehr dazu: Die Betriebsarten

NE309Welche Modulationsart wird üblicherweise bei analogen VHF/UHF-Relaisfunkstellen für Sprache verwendet?ab Klasse N

  1. SSB
  2. DMR
  3. AM
  4. FM
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Richtig ist D: FM

Kniff: Zwei Wörter der Frage entscheiden: „analog“ und „Modulationsart“. Damit fällt alles Digitale weg, und ein Verfahrensname ist ohnehin keine Modulationsart. Übrig bleibt die übliche Sprechart auf 2 m und 70 cm.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • SSB – Eine Modulationsart, aber die der Kurzwelle. Analoge VHF/UHF-Relais arbeiten in FM.
  • DMR – Ein Übertragungsverfahren für digitalen Sprechfunk. Es ist keine Modulationsart, und die Frage fragt ausdrücklich nach analog.
  • AM – Modulationsart mit Träger und zwei Seitenbändern, bei Relaisfunkstellen nicht üblich.

Mehr dazu: Die Betriebsarten

NE310Wie sind zwei FM-Stationen auf der Relaisausgabe zu hören, wenn sie gleich stark und gleichzeitig auf der Relaiseingabe empfangen werden?ab Klasse N

  1. Sie stören sich gegenseitig bis zur Unlesbarkeit.
  2. Sie sind auf der Ausgabe abwechselnd zu empfangen.
  3. Es ist nur die Station zu hören, die zuerst mit der Sendung begonnen hat.
  4. Sie stören sich nicht, jede Station ist mit halber Lautstärke zu hören.
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Richtig ist A: Sie stören sich gegenseitig bis zur Unlesbarkeit.

Kniff: Eine Relaisfunkstelle hat einen Empfänger und gibt weiter, was dieser aufnimmt. Sie wählt nicht aus und schaltet nicht um. Zwei gleich starke FM-Signale auf derselben Eingabefrequenz ergeben deshalb ein Gemisch, aus dem sich keines durchsetzt.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Sie sind auf der Ausgabe abwechselnd zu empfangen. – Setzt eine Umschaltung zwischen den beiden Stationen voraus, die es im Relais nicht gibt.
  • Es ist nur die Station zu hören, die zuerst mit der Sendung begonnen hat. – Beschreibt ein Vorrangverfahren. Bei gleich starken Signalen entscheidet die Reihenfolge nichts.
  • Sie stören sich nicht, jede Station ist mit halber Lautstärke zu hören. – Zwei Signale im selben FM-Kanal ergeben nicht zwei getrennt hörbare Sprachen, sondern gegenseitige Störung.

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Fragen und Abbildungen: Prüfungsfragenkatalog der Bundesnetzagentur, 3. Auflage (gültig seit 24. Juni 2024), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – 2.0. Die Antworten sind gemischt. Erklärungen, Lösungswege und Begriffsblätter: Amateurfunk-Trainer.