Abschnitt 3.5.2 · Modulations- und Übertragungsverfahren · Technische Kenntnisse Klasse N. 12 Fragen, jede mit Erklärung.
Auf dieser Seite stehen alle 12 Prüfungsfragen zum Thema Amplitudenmodulation AM, SSB, CW (Kapitel „Modulations- und Übertragungsverfahren“). Überlege erst selbst und klappe dann die Lösung auf: Dort steht der Lösungsweg und bei jeder falschen Antwort, welcher Denkfehler dahintersteckt.
Eine Nachricht auf einen Träger zu setzen heißt, an ihm etwas zu verändern — und es gibt nur drei Größen, die man verändern kann: Amplitude, Frequenz und Phase. Daraus wird die ganze Ordnung. Verändert man die Amplitude, entsteht AM; lässt man dabei Träger und ein Seitenband weg, bleibt SSB übrig, halb so breit und mit der ganzen Leistung in der Nachricht. Verändert man die Frequenz, entsteht FM, breiter, aber unempfindlich gegen Störungen der Amplitude. Und schaltet man den Träger nur ein und aus, ist es Telegrafie, die schmalste Betriebsart überhaupt. Die Reihenfolge nach Bandbreite — CW, SSB, AM, FM — ist also keine Liste zum Lernen, sondern das Ergebnis dieser Bauart. Davon streng zu trennen ist die zweite Ebene: WAS man überträgt. FT8, RTTY, DMR, D-STAR oder SSTV sind Verfahren, die auf einer Modulation aufsetzen — sie sind keine Modulationsarten. Genau diese Verwechslung prüfen die meisten Fragen dieses Blocks, indem sie in einer Liste beides mischen.
CW
Morsetelegrafie
Die schmalste Betriebsart, wenige hundert Hertz. Liegt am Bandanfang.
SSB
Einseitenband
Ein Seitenband, Träger unterdrückt. Halb so breit wie AM.
AM
Amplitudenmodulation
Träger und zwei Seitenbänder.
FM
Frequenzmodulation
Auf 2 m und 70 cm die übliche Sprechart, auch bei analogen Relaisfunkstellen.
LSB
unteres Seitenband
Unter 10 MHz, also auch im 80-m-Band.
USB
oberes Seitenband
Über 10 MHz, also im 20-m-Band und auf 2 m.
digital, Sprache
DMR, D-STAR, C4 FM, M17, FreeDV
Sprache, aber digital übertragen. Keine Modulationsarten, sondern Übertragungsverfahren.
digital, Daten
RTTY, PSK31, FT8, JS8, Olivia, THOR
Kein Sprechfunk — Text und Daten.
SSTV
Bildübertragung
Langsames Fernsehen: ein Bild in mehreren Sekunden.
Merken: Vier analoge Betriebsarten, nach Bandbreite geordnet: CW, SSB, AM, FM. SSB ist die halbe AM — ein Seitenband weg, der Träger unterdrückt. Die Seitenbandregel: unter 10 MHz das untere, darüber das obere. Und: Modulationsart ist etwas anderes als Übertragungsverfahren — SSB, FM und AM sind Modulationsarten, FT8 und DMR sind Verfahren.
NE201Wie werden bei „CW“ (Continuous Wave) Informationen übertragen?ab Klasse N
Durch Änderung der Trägerfrequenz in diskreten Stufen
Durch Ein- und Ausschalten eines HF-Trägers
Durch diskrete Phasenmodulation
Durch Modulation eines Subträgers
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Richtig ist B: Durch Ein- und Ausschalten eines HF-Trägers
Kniff: CW heißt Tastung: der Träger wird ein- und ausgeschaltet, sonst wird an ihm nichts verändert. Die falschen Antworten beschreiben jeweils, wie eine andere Betriebsart arbeitet. Prüfe deshalb, welche Größe des Trägers angefasst wird — bei CW keine, er ist nur da oder nicht da.
Warum die anderen nicht stimmen:
Durch Änderung der Trägerfrequenz in diskreten Stufen – Das ist eine Frequenzumtastung, wie sie bei digitalen Datenverfahren vorkommt. Bei CW bleibt die Frequenz stehen.
Durch diskrete Phasenmodulation – Phasenumtastung gehört zu den digitalen Datenverfahren. CW verändert die Phase nicht.
Durch Modulation eines Subträgers – CW braucht keinen Hilfsträger. Der hörbare Ton entsteht erst im Empfänger, nicht in der Aussendung.
NE202Welche Aussage zur Amplitudenmodulation ist richtig? Durch das Informationssignal ...ab Klasse N
wird die Frequenz des Trägers beeinflusst. Die Amplitude des Trägers bleibt dabei konstant.
wird die Amplitude des Trägers beeinflusst. Die Frequenz des Trägers bleibt dabei konstant.
werden nacheinander Amplitude und Frequenz des Trägers beeinflusst.
werden gleichzeitig Amplitude und Frequenz des Trägers beeinflusst.
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Richtig ist B: wird die Amplitude des Trägers beeinflusst. Die Frequenz des Trägers bleibt dabei konstant.
Kniff: Der Name trägt die Antwort: Amplitudenmodulation verändert die Amplitude. Jede Antwort besteht aus zwei Hälften, „wird beeinflusst“ und „bleibt konstant“ — lies beide, denn eine Antwort hat sie nur vertauscht. Und beachte: AM fasst genau eine Größe an, nie zwei.
Warum die anderen nicht stimmen:
wird die Frequenz des Trägers beeinflusst. Die Amplitude des Trägers bleibt dabei konstant. – Genau vertauscht. So arbeitet die Frequenzmodulation.
werden nacheinander Amplitude und Frequenz des Trägers beeinflusst. – Ein Nacheinander zweier Größen gibt es bei AM nicht; die Frequenz bleibt durchgehend unberührt.
werden gleichzeitig Amplitude und Frequenz des Trägers beeinflusst. – Beides gleichzeitig wäre eine Mischform aus AM und FM. AM ändert allein die Amplitude.
NE203Was ist der Unterschied zwischen AM und SSB?ab Klasse N
AM hat keinen Träger und zwei Seitenbänder, SSB arbeitet mit Träger und nur einem Seitenband.
AM hat einen Träger und zwei Seitenbänder, SSB arbeitet mit Trägerunterdrückung und nur einem Seitenband.
AM hat keinen Träger und zwei Seitenbänder, SSB arbeitet mit Trägerunterdrückung und nur einem Seitenband.
AM hat einen Träger und ein Seitenband, SSB arbeitet mit Trägerunterdrückung und hat zwei Seitenbänder.
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Richtig ist B: AM hat einen Träger und zwei Seitenbänder, SSB arbeitet mit Trägerunterdrückung und nur einem Seitenband.
Kniff: Es geht um zwei Merkmale pro Betriebsart: Träger ja oder nein, und ein oder zwei Seitenbänder. AM hat Träger und beide Seitenbänder, SSB unterdrückt den Träger und nutzt ein Seitenband. Prüfe alle vier Teilaussagen einzeln, denn jede falsche Antwort verdreht mindestens eine davon.
Warum die anderen nicht stimmen:
AM hat keinen Träger und zwei Seitenbänder, SSB arbeitet mit Träger und nur einem Seitenband. – Die Trägerangaben sind zwischen den beiden Betriebsarten getauscht. AM sendet ihren Träger mit, SSB unterdrückt ihn.
AM hat keinen Träger und zwei Seitenbänder, SSB arbeitet mit Trägerunterdrückung und nur einem Seitenband. – Die SSB-Hälfte stimmt, die AM-Hälfte nicht: der mitgesendete Träger gehört zu AM, ohne ihn wäre es keine Amplitudenmodulation.
AM hat einen Träger und ein Seitenband, SSB arbeitet mit Trägerunterdrückung und hat zwei Seitenbänder. – Die Zahl der Seitenbänder ist vertauscht. Das eine Seitenband steckt im Namen SSB, Einseitenband.
NE204Was ist der Unterschied zwischen LSB und USB?ab Klasse N
LSB arbeitet mit Trägerunterdrückung und dem linken Seitenband, USB arbeitet mit Trägerunterdrückung und dem unteren Seitenband.
LSB arbeitet mit Träger und zwei Seitenbändern, USB arbeitet mit Trägerunterdrückung und einem Seitenband.
LSB arbeitet mit Träger und einem Seitenband, USB arbeitet mit Trägerunterdrückung und beiden Seitenbändern.
LSB arbeitet mit Trägerunterdrückung und dem unteren Seitenband, USB arbeitet mit Trägerunterdrückung und dem oberen Seitenband.
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Richtig ist D: LSB arbeitet mit Trägerunterdrückung und dem unteren Seitenband, USB arbeitet mit Trägerunterdrückung und dem oberen Seitenband.
Kniff: LSB und USB sind beides SSB, also beide mit unterdrücktem Träger und einem Seitenband. Der einzige Unterschied ist, welches der beiden Seitenbänder genutzt wird. Jede Antwort, die einer der beiden einen Träger oder zwei Seitenbänder zuschreibt, ist damit schon aus.
Warum die anderen nicht stimmen:
LSB arbeitet mit Trägerunterdrückung und dem linken Seitenband, USB arbeitet mit Trägerunterdrückung und dem unteren Seitenband. – Die Träger-Hälften stimmen, die Seitenbänder nicht: „links“ ist kein Fachbegriff, und das untere Seitenband ist gerade LSB, nicht USB.
LSB arbeitet mit Träger und zwei Seitenbändern, USB arbeitet mit Trägerunterdrückung und einem Seitenband. – Träger und zwei Seitenbänder beschreiben AM. LSB ist dagegen eine Form von SSB.
LSB arbeitet mit Träger und einem Seitenband, USB arbeitet mit Trägerunterdrückung und beiden Seitenbändern. – LSB unterdrückt den Träger, und USB nutzt genau ein Seitenband. Beide Hälften sind verdreht.
NE205Welche Begriffe sind den Bereichen a und b des Modulationsverfahrens AM zuzuordnen?ab Klasse N
a = DSB; b = SSB
a = USB; b = LSB
a = NF; b = HF
a = LSB; b = USB
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Richtig ist D: a = LSB; b = USB
Kniff: Entscheidend ist nur, welche Seite links und welche rechts vom Träger liegt, denn nach rechts nimmt die Frequenz zu. Bei AM (Amplitudenmodulation) entstehen beim Aufsprechen zwei Seitenbänder, eines unterhalb und eines oberhalb der Trägerfrequenz, dazu bleibt der Träger selbst als schmale Linie stehen. Das untere Seitenband heißt LSB (lower side band), das obere USB (upper side band). Fläche a liegt unterhalb von f mit T, ist also LSB; Fläche b liegt oberhalb, ist also USB. Die englischen Wörter lower und upper meinen dabei die Frequenz, nicht die Höhe der Fläche im Bild.
Warum die anderen nicht stimmen:
a = DSB; b = SSB – DSB (double side band) und SSB (single side band) sind keine Namen für einzelne Seitenbänder, sondern für Übertragungsverfahren: DSB heißt, dass beide Seitenbänder gesendet werden, SSB, dass nur eines übrig bleibt. Das gezeigte Spektrum mit Träger und beiden Seitenbändern ist insgesamt AM; die Flächen a und b einzeln so zu benennen, ist ein Kategorienfehler.
a = USB; b = LSB – Die richtigen zwei Begriffe, aber seitenverkehrt. USB ist das obere Seitenband und liegt bei höheren Frequenzen, also rechts vom Träger — das ist Fläche b. Fläche a liegt links, bei niedrigeren Frequenzen, und ist damit LSB.
a = NF; b = HF – NF ist die Niederfrequenz, also der hörbare Bereich von etwa 30 Hz bis 15 kHz; HF ist die Hochfrequenz. Beide Flächen liegen im Bild dicht am Träger, weit rechts auf der Frequenzachse, und sind damit beide hochfrequent. Ein NF-Anteil müsste ganz links am Achsenanfang liegen, in der Nähe von null.
NE206Welche spektrale Darstellung ergibt sich für die Modulationsart AM bei diesem Audiospektrum?ab Klasse N
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Richtig ist A:
Kniff: Amplitudenmodulation legt den Träger nicht still: im Spektrum muss die Linie bei f_T stehen. Und die Mischung erzeugt vom Audiospektrum zwei Kopien — eine aufrechte oberhalb von f_T und eine gespiegelte unterhalb. Richtig ist deshalb nur die Darstellung mit Linie bei f_T UND beiden Blöcken. Die Darstellung mit beiden Blöcken, aber ohne Linie, ist Zweiseitenband mit unterdrücktem Träger; wer sie wählt, hat die Trägerunterdrückung dazugedacht, die es bei AM gerade nicht gibt. Die beiden Darstellungen mit Linie und nur einem Block sind Einseitenband mit Träger — dort ist ein Seitenband ausgefiltert, was AM nicht tut. Nebenbei erklärt sich auch die kleine Lücke rechts und links von f_T: das Audiospektrum beginnt erst bei 0,3 kHz, also rückt jedes Seitenband um 0,3 kHz von f_T ab. Die Bandbreite ist 2 · 2,7 kHz = 5,4 kHz.
NE207Welche spektrale Darstellung ergibt sich für Einseitenbandmodulation in USB bei diesem Audiospektrum?ab Klasse N
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Richtig ist A:
Kniff: Zwei Bedingungen zugleich: bei Einseitenbandmodulation ist der Träger unterdrückt, also darf bei f_T keine Linie stehen — damit fallen die beiden Darstellungen mit der dünnen Linie aus, egal auf welcher Seite ihr Block liegt. Und USB heißt oberes Seitenband, die Frequenzen liegen also oberhalb von f_T: die Audiofrequenz addiert sich, 0,3 kHz wird zu f_T + 0,3 kHz und 2,7 kHz zu f_T + 2,7 kHz. Richtig ist deshalb der einzelne Block rechts von f_T ohne Linie. Der Block links von f_T ist LSB, das untere Seitenband (Nachbarfrage NE208). Merkhilfe für die Schräge: weil das Audiospektrum bei 0,3 kHz am stärksten ist, liegt die höchste Leistung dicht bei f_T, und der Block fällt von f_T weg nach außen ab. Die Lücke an f_T kommt von den fehlenden Audioanteilen unter 0,3 kHz, die Bandbreite ist 2,7 kHz − 0,3 kHz = 2,4 kHz.
NE208Welche spektrale Darstellung ergibt sich für Einseitenbandmodulation in LSB bei diesem Audiospektrum?ab Klasse N
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Richtig ist D:
Kniff: Zwei Bedingungen zugleich: bei Einseitenbandmodulation ist der Träger unterdrückt, bei f_T darf also keine Linie stehen — das schließt die beiden Darstellungen mit der dünnen Linie aus. Und LSB heißt unteres Seitenband, die Frequenzen liegen unterhalb von f_T: die Audiofrequenz wird abgezogen, 0,3 kHz wird zu f_T − 0,3 kHz und 2,7 kHz zu f_T − 2,7 kHz. Damit liegt die Frequenzfolge gespiegelt, und weil das Audiospektrum bei 0,3 kHz am stärksten ist, liegt die höchste Leistung dicht unterhalb von f_T — der Block steigt von links nach rechts auf f_T zu. Richtig ist deshalb der einzelne Block links von f_T ohne Linie. Der Block rechts von f_T ist USB (Nachbarfrage NE207); zwischen den beiden Fragen ist nur die Seite vertauscht. Die Lücke an f_T stammt von den fehlenden Audioanteilen unter 0,3 kHz, die Bandbreite ist 2,7 kHz − 0,3 kHz = 2,4 kHz.
NE209Die Darstellung zeigt das Display eines Transceivers. Was bedeutet die Anzeige „USB“?ab Klasse N
Der Transceiver empfängt in der Modulationsart SSB im oberen Seitenband.
Die Unterspannung der Batterie ist erreicht.
Der Transceiver empfängt in der Modulationsart SSB im unteren Seitenband.
Der „Untere Schmalband Betrieb“ ist aktiviert.
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Richtig ist A: Der Transceiver empfängt in der Modulationsart SSB im oberen Seitenband.
Kniff: Die Kürzel neben der Frequenz benennen die Betriebsart und die Betriebsrichtung. SSB heißt Einseitenbandmodulation (englisch single side band): beim Sprechfunk entstehen ober- und unterhalb der Trägerfrequenz zwei gleichwertige Seitenbänder, und bei SSB überträgt man nur eines davon und lässt den Träger weg. Welches, sagt der erste Buchstabe: USB ist das obere (upper side band), LSB das untere (lower side band). Der Stolperstein sind die deutschen Wörter, die man den drei Buchstaben unterschieben kann — „Unterspannung“, „unteres Seitenband“, „Untere Schmalband“ —, denn sie fangen alle mit U an. Es zählt aber die englische Auflösung: das U steht für upper, also oben. Auf 144 MHz, der angezeigten Frequenz, ist USB auch das übliche Seitenband.
Warum die anderen nicht stimmen:
Die Unterspannung der Batterie ist erreicht. – USB ist keine Warnmeldung, sondern eine Betriebsart. Die drei Buchstaben stehen zwischen Frequenz und „RX“, also bei den Betriebsangaben; eine Batteriewarnung würde ein Gerät an anderer Stelle und anders anzeigen. Das U kommt von upper, nicht von „Unterspannung“.
Der Transceiver empfängt in der Modulationsart SSB im unteren Seitenband. – Das untere Seitenband heißt LSB, von lower side band. USB und LSB unterscheiden sich nur im ersten Buchstaben, und genau diese Verwechslung ist hier eingebaut: upper heißt oben. Dazu passt die Frequenz, denn im 2-m-Band bei 144 MHz wird üblicherweise das obere Seitenband benutzt.
Der „Untere Schmalband Betrieb“ ist aktiviert. – „Unterer Schmalband Betrieb“ ist kein Fachbegriff, diese Betriebsart gibt es nicht. Die drei Wörter sind nur so gewählt, dass ihre Anfangsbuchstaben U, S und B ergeben.
NE210Im 2 m-Band wird das „obere Seitenband“ verwendet. Auf welchen „MODE“ stellen Sie den Amateurfunk-Transceiver ein?ab Klasse N
FM
USB
CW
LSB
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Richtig ist B: USB
Kniff: Gefragt ist die Stellung des MODE-Schalters, nicht die Betriebsart in Worten. „Oberes Seitenband“ heißt USB. Das passt zur Seitenbandregel: 2 m liegt weit über 10 MHz, also auf der Seite, auf der das obere Seitenband gilt — die Frage bestätigt die Regel nur.
Warum die anderen nicht stimmen:
FM – FM ist auf 2 m die übliche Sprechart, aber keine Seitenbandeinstellung. Die Frage nennt ausdrücklich ein Seitenband, also SSB.
CW – Morsetelegrafie ist eine eigene Betriebsart ohne Wahl eines Seitenbands.
LSB – Das untere Seitenband. Es gilt unter 10 MHz, 2 m liegt aber weit darüber.
NE211Im 80 m-Band wird bei Sprechfunk das Modulationsverfahren SSB „Unteres Seitenband“ verwendet. Auf welchen „MODE“ stellen Sie den Amateurfunk-Empfänger ein?ab Klasse N
SSB
LSB
USB
AM
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist B: LSB
Kniff: 80 m liegt unter 10 MHz, also auf der Seite der Regel, auf der das untere Seitenband gilt: LSB. Die Frage nennt „Unteres Seitenband“ schon im Text, der MODE-Schalter braucht aber die konkrete Seite und nicht den Oberbegriff.
Warum die anderen nicht stimmen:
SSB – SSB ist der Oberbegriff und sagt nicht, welches der beiden Seitenbänder gemeint ist. Am Gerät wählst du zwischen LSB und USB.
USB – Das obere Seitenband. Es gilt über 10 MHz, 80 m liegt darunter.
AM – Eine andere Modulationsart, mit Träger und zwei Seitenbändern. Die Frage nennt aber SSB.
NE212Sie können die Sprache beim SSB-Empfang nicht verstehen. Welche Vorgehensweise führt zum Ziel?ab Klasse N
Sie drehen am RIT-Knopf und drücken die PTT.
Sie beobachten das Wasserfalldiagramm und wechseln in die Modulationsart AM.
Sie kontrollieren die Seitenbandeinstellung und drehen am VFO-Knopf.
Sie drehen am VFO-Knopf und drücken die TUNE-Taste.
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Richtig ist C: Sie kontrollieren die Seitenbandeinstellung und drehen am VFO-Knopf.
Kniff: Das Problem sitzt auf der Empfangsseite, also hilft nur, was den Empfang verändert: das richtige Seitenband und die genaue Frequenz. Unverständliche Sprache bei SSB kommt typisch vom falschen Seitenband oder von einer Frequenzabweichung. Alles, was auf Senden schaltet, kann die Antwort nicht sein.
Warum die anderen nicht stimmen:
Sie drehen am RIT-Knopf und drücken die PTT. – Die PTT schaltet auf Senden, beim Zuhören bringt sie nichts. Und die RIT verschiebt nur die Empfangsfrequenz, ein falsch gewähltes Seitenband behebt sie nicht.
Sie beobachten das Wasserfalldiagramm und wechseln in die Modulationsart AM. – AM passt nicht zu einer SSB-Aussendung. Ein einzelnes Seitenband ohne Träger wird durch einen AM-Demodulator nicht lesbar.
Sie drehen am VFO-Knopf und drücken die TUNE-Taste. – TUNE erzeugt ein Signal zum Abstimmen der eigenen Station. Mit dem Verstehen der Gegenstation hat das nichts zu tun.
Fragen und Abbildungen: Prüfungsfragenkatalog der Bundesnetzagentur, 3. Auflage (gültig seit 24. Juni 2024), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – 2.0. Die Antworten sind gemischt. Erklärungen, Lösungswege und Begriffsblätter: Amateurfunk-Trainer.