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Amateurfunk Klasse E lernen

Kurzwelle und mehr Leistung: direkt zur Klasse E oder als Aufstieg von Klasse N. Hier steht, was drankommt und was für dich neu ist.

Mit der Klasse E kommt die Kurzwelle dazu, und du darfst mit deutlich mehr Leistung senden. Für die Amateurfunkprüfung Klasse E lernst du 1034 Fragen aus dem Fragenkatalog der Bundesnetzagentur. Betriebliche Kenntnisse und Vorschriften sind dieselben wie in Klasse N, in der Technik kommen 463 Fragen dazu.

Du kannst Klasse E direkt ablegen oder von Klasse N aufsteigen. Für den Aufstieg von N nach E zeigt dir der Trainer nur die 463 Technikfragen, die für dich neu sind.

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Klasse E auf einen Blick

Fragen1034: Technik 658 (195 aus Klasse N und 463 neue), Betriebliche Kenntnisse 172, Vorschriften 204
Aufstieg N → E463 neue Technikfragen, geprüft wird nur Technik – alles zum Aufstieg N → E
PrüfungJe Prüfungsteil 25 Fragen in 45 Minuten, bestanden ab 19 richtigen (76 %). Bei 17 oder 18 richtigen in nur einem Teil ist eine mündliche Nachprüfung möglich.
BänderDie Bänder der Klasse N und dazu Kurzwelle, auch das 160-m-Band
LeistungBis 100 W PEP auf Kurzwelle, 75 W PEP auf 2 m und 70 cm, 5 W PEP oberhalb 1300 MHz. Verbindlich ist die Amateurfunkverordnung, Anlage 1
FragenkatalogFragenkatalog der Bundesnetzagentur, 3. Auflage, gültig seit 24. Juni 2024
DanachAufstieg auf Klasse A mit 716 neuen Technikfragen

Begriffe kurz erklärt

  • Kurzwelle: der Bereich von etwa 3 bis 30 MHz; diese Wellen werden hoch oben in der Atmosphäre (Ionosphäre) zur Erde zurückgeworfen und kommen so um die ganze Welt
  • PEP: die Spitzenleistung des Senders, gemessen an der stärksten Stelle des Signals
  • Rufzeichen: dein persönlicher, weltweit einmaliger Name im Funkverkehr. Die Bundesnetzagentur teilt es nach bestandener Prüfung zu. Wie Rufzeichen aufgebaut sind

So lernst du für Klasse E mit dem Trainer

  1. Nach Themen üben: Im Trainer wählst du „Klasse E“ oder für den Aufstieg „N → E“ und lernst in Lernrunden Thema für Thema, mit Lösungsweg und Erklärung zu jeder Frage.
  2. Fehler üben: Falsch beantwortete Fragen kommen wieder, bis sie sitzen. „Lernbedarf“ zeigt dir die wackeligen Fragen.
  3. Rechnen mit Merkhilfen: Für die Technik helfen die Merkhilfen (URI- und PUI-Dreieck, Farbcode) und die Rechner. Der Trainer zeigt dir, wann die Formelsammlung der Bundesnetzagentur weiterhilft.
  4. Prüfungssimulation: Wie am Prüfungstag, mit Uhr und Auswertung je Teil. Wenn du sicher über 19 richtigen liegst, bist du bereit.
  5. Anmelden: Termine und Ablauf stehen unter So läuft die Prüfung, die Orte unter Prüfungsorte.

Direkt Klasse E oder erst Klasse N?

Beides geht. Wer schnell ins Hobby will, macht oft erst Klasse N und steigt später auf. Wer gleich Kurzwelle möchte, lernt direkt für Klasse E. Im Trainer wählst du einfach dein Ziel, den Rest stellt er passend zusammen.

Formelsammlung: In der Technik der Klasse E hilft sie bei 184 von 658 Fragen (28 %), im Bogen etwa 7. Wo sie hilft – mit Rechenaufgaben und Lösungsweg →

Neue Technikfragen Klasse E: 463 Fragen

Allgemeine mathematische Grundkenntnisse und Größen

Elektrizitäts-, Elektromagnetismus- und Funktheorie

Elektrische und elektronische Bauteile

Elektronische Schaltungen und deren Merkmale

Modulations- und Übertragungsverfahren

Sender und Empfänger

Antennen und Übertragungsleitungen

Wellenausbreitung und Ionosphäre

Messungen und Messinstrumente

Störemissionen, -festigkeit, Schutzanforderungen, Ursachen, Abhilfe

Elektromagnetische Verträglichkeit, Anwendung, Personen- und Sachschutz

Dazu kommen die 195 Technikfragen der Klasse N sowie Betriebliche Kenntnisse (172) und Vorschriften (204). Die Liste dazu steht auf der Seite Klasse N lernen.

Häufige Fragen zu Klasse E

Wie viele Fragen hat die Amateurfunkprüfung Klasse E?

1034 Fragen: 658 zu Technik, 172 zu Betrieblichen Kenntnissen und 204 zu Vorschriften. Von den Technikfragen stammen 195 aus Klasse N, 463 sind neu.

Was ist bei Klasse E neu gegenüber Klasse N?

In der Technik kommen 463 Fragen dazu, zum Beispiel zu Kurzwellenausbreitung, Schwingkreisen, Störungen und Leistungsverstärkern. Betriebliche Kenntnisse und Vorschriften bleiben gleich.

Muss ich zuerst Klasse N machen?

Nein. Du kannst Klasse E auch direkt ablegen. Im Trainer wählst du dafür „Klasse E“, für den Aufstieg von N „N → E“.

Mit welcher Leistung darf ich in Klasse E senden?

Bis 100 W PEP auf Kurzwelle, 75 W PEP auf 2 m und 70 cm und 5 W PEP oberhalb 1300 MHz. Verbindlich regelt das die Amateurfunkverordnung, Anlage 1.

Was kostet der Trainer für Klasse E?

Nichts. Der Amateurfunk-Trainer ist kostenlos, ohne Werbung, ohne Abo und ohne Pflicht-Anmeldung.

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