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WebSDR in Deutschland

Funk hören ohne eigenes Gerät – Empfänger im Norden, Osten, Westen und Süden.

Ein WebSDR ist ein Funkempfänger, der irgendwo auf einem Dach steht und über das Internet von jedem bedient werden kann – im Browser, ohne Anmeldung, ohne eigenes Funkgerät. Du siehst das Band als Wasserfall, klickst auf ein Signal und hörst zu. Für Prüflinge ist das ideal: Bänder, Betriebsarten und Ausbreitung werden plötzlich hörbar.

So geht es

  1. Empfänger öffnen und das Band wählen, zum Beispiel 40 m am Abend oder 2 m in der Nähe.
  2. Im Wasserfall nach Signalen suchen: senkrechte Streifen sind Sendungen.
  3. Betriebsart einstellen: unter 10 MHz meist LSB, darüber USB, auf 2 m und 70 cm oft FM, Morsezeichen mit CW.
  4. Fein abstimmen, bis die Stimme natürlich klingt.
  5. Eigene Aussendung prüfen: Wer schon funkt, hört sich über einen entfernten Empfänger selbst – ideal, um Antenne und Ausbreitung zu testen.

Viele Empfänger werden privat oder von Vereinen betrieben. Adressen können sich ändern, und ein KiwiSDR lässt meist nur wenige Hörer gleichzeitig zu. Ist einer belegt oder offline, einfach den nächsten probieren. Stand der Liste: 17. Oktober 2026.

Im Norden

Im Osten

Im Westen und Mitte

Im Süden

Bekannte Empfänger im Ausland

Noch mehr Empfänger finden

Aktuelle Listen und Karten mit Status-Anzeige: rx-tx.info (Karte), Receiverbook, KiwiSDR-Liste, websdr.org und die WebSDR-Übersicht von 12dB, die regelmäßig prüft, welche Empfänger erreichbar sind.

Prüfungsfragen dazu: Ionosphäre (NH1) · Kurzwellenausbreitung (NH2) · IARU-Bandpläne (BC2) · Modulation allgemein (NE1)

Im Lexikon: Wie die Wellen laufen: Kurzwelle und UKW · Kurzwellenausbreitung: was die Sonne macht · Die Betriebsarten · Die Bänder in Deutschland

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