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Widerstand Klasse E

Abschnitt 4.3.1 · Elektrische und elektronische Bauteile · Technische Kenntnisse Klasse E. 17 Fragen, jede mit Erklärung.

Auf dieser Seite stehen alle 17 Prüfungsfragen zum Thema Widerstand (Kapitel „Elektrische und elektronische Bauteile“). Überlege erst selbst und klappe dann die Lösung auf: Dort steht der Lösungsweg und bei jeder falschen Antwort, welcher Denkfehler dahintersteckt.

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Im Lehrgang des DARC nachlesen (50ohm.de):

Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

Ein Widerstand ist nicht bloß ein Ohm-Wert, sondern ein Bauteil, und die BAUART entscheidet, wofür er taugt. Ein Drahtwiderstand ist gewickelter Widerstandsdraht auf einem Körper: viel Material, das Wärme aufnimmt und abgibt, und damit der Hochlastwiderstand bei niedrigen Frequenzen. Eine Wicklung ist aber eine Spule. Daraus folgt unmittelbar seine Schwäche — er hat eine Eigeninduktivität und wird mit steigender Frequenz immer mehr Blindwiderstand statt Widerstand, also ist er für Hochfrequenz untauglich. Ein Metallschichtwiderstand trägt eine dünne aufgebrachte Schicht, die sich genau herstellen lässt und sich mit der Temperatur kaum ändert; daraus folgt der Präzisionswiderstand mit kleiner Fertigungstoleranz. Eine Metalloxidschicht ist ebenfalls eine Schicht, dazu induktionsarm, und genau darum ist sie die Wahl oberhalb von 30 MHz. Ein NTC ändert seinen Wert absichtlich stark mit der Temperatur und ist deshalb kein schlechter Widerstand, sondern ein Fühler zur Temperaturmessung; ein LDR tut dasselbe mit Licht. Aus derselben Überlegung folgt die künstliche Antenne. Ein Dummy Load soll bis in den VHF- und UHF-Bereich hinauf ein reiner Widerstand sein, in dem die Leistung verheizt wird. Also braucht er geringe Eigeninduktivität und Eigenkapazität, und daraus folgt die Bauform: ungewendelte Schicht- oder Metalloxidwiderstände, keine Drahtwiderstände und kein Kondensator parallel dazu. Weil ein einzelner Schichtwiderstand die Leistung nicht aushält, nimmt man viele parallel — zehn ungewendelte 500 Ω parallel ergeben 50 Ω, und jeder trägt nur ein Zehntel der Last. Der richtige Ohm-Wert allein genügt also nicht; er lässt sich auch mit Draht erreichen, und das Ergebnis ist trotzdem falsch. Bei der Kennzeichnung gilt: der aufgedruckte Wert ist nur der Nennwert, und die Toleranz sagt, wie weit der wirkliche Wert davon abliegen darf. Sie wird auf den Nennwert bezogen, also sind 10 % von 5,6 kΩ gerade 560 Ω und der Bereich läuft von 5040 bis 6160 Ω. Farbringe schreiben denselben Widerstand nur anders, der letzte Ring ist die Toleranz. Bei SMD gibt es keine Ringe, sondern Ziffern, und die letzte Ziffer ist die Zehnerpotenz — wer die Ziffern als Wert liest, verfehlt ihn um Zehnerpotenzen.

DrahtwiderstandHochlast bei niedriger FrequenzGewickelter Draht nimmt viel Wärme auf.
Drahtwiderstand bei HFwirkt als SpuleDie Wicklung hat Eigeninduktivität. Für Hochfrequenz unbrauchbar.
Metallschichtwiderstandgenau und temperaturstabilGeringe Fertigungstoleranz, also Präzisionswiderstand.
MetalloxidschichtwiderstandinduktionsarmGeeignet oberhalb von 30 MHz.
NTC-Widerstandändert sich stark mit der TemperaturCharakteristische Temperaturabhängigkeit, darum zur Temperaturmessung.
LDR-Widerstandreagiert auf LichtWeder Präzisions- noch Lastwiderstand.
Dummy Load, Anforderunggeringe Eigeninduktivität und EigenkapazitätEr soll bis VHF und UHF ein reiner Widerstand sein.
Dummy Load, Bauformungewendelt und viele parallelZehn ungewendelte 500 Ohm parallel ergeben 50 Ohm, jeder trägt ein Zehntel der Last.
Dummy Load für VHFungewendelte MetalloxidwiderständeKohleschichtwiderstände gehen ebenso, wenn sie ungewendelt sind.
Dummy Load, ungeeignetDrahtwiderstände, auch mehrereDer Ohm-Wert stimmt, die Bauart nicht.
Kondensator parallel dazugehört nicht in eine künstliche AntenneEr bringt gerade die Blindanteile hinein, die weg sollen.
Toleranz 10 %Nennwert plus und minus ein Zehntel5,6 kOhm sind 5600 Ohm; 10 % davon sind 560 Ohm.
Beispiel Toleranz5040 bis 6160 Ohm5600 minus 560 und 5600 plus 560.
Farbringe grün, blau, rot5, 6 und zwei Nullen: 5600 OhmBei vier Ringen ist der vierte die Toleranz.
Silberner RingToleranz 10 %Ergibt denselben Bereich von 5040 bis 6160 Ohm.
SMD-KennzeichnungZiffern, letzte Ziffer ist die ZehnerpotenzKeine Farbringe. 221 ist 22 mit einer Null gleich 220 Ohm, 223 ist 22 mit drei Nullen gleich 22 kOhm.

Merken: Die Bauart entscheidet: Draht für hohe Last bei niedriger Frequenz, Metallschicht für Genauigkeit, Metalloxidschicht induktionsarm für über 30 MHz, NTC als Temperaturfühler. Weil gewickelter Draht eine Spule ist, taugt er nicht für Hochfrequenz — und darum besteht eine künstliche Antenne aus vielen ungewendelten Schichtwiderständen parallel mit geringer Eigeninduktivität und Eigenkapazität. Die Toleranz rechnest du vom Nennwert aus: 10 % von 5,6 kΩ ergeben 5040 bis 6160 Ω, gleich ob der Wert als Zahl oder als Farbring dasteht. Bei SMD ist die letzte Ziffer die Zehnerpotenz: 221 sind 220 Ω, 223 sind 22 kΩ.

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Die 17 Fragen

EC101Welche Widerstände sind besonders als Hochlastwiderstände bei niedrigen Frequenzen geeignet?ab Klasse E

  1. Drahtwiderstände
  2. LDR-Widerstände
  3. Metallschichtwiderstände
  4. Metalloxidschichtwiderstände
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Richtig ist A: Drahtwiderstände

Kniff: Die Frage nennt zwei Bedingungen: hohe Last und niedrige Frequenz. Beides zusammen lässt nur die Bauart zu, die viel Material mitbringt und damit Wärme aufnehmen kann. Der Zusatz „bei niedrigen Frequenzen“ ist kein Beiwerk, sondern die Einschränkung, unter der diese Bauart überhaupt taugt.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • LDR-Widerstände – Ein LDR ist ein Fühler für Licht; sein Wert soll sich ändern. Ihm fehlt beides, die Belastbarkeit und der feste Wert.
  • Metallschichtwiderstände – Die Metallschicht ist dünn und hat kaum Material, das Wärme aufnimmt. Ihre Stärke ist die Genauigkeit, nicht die Belastbarkeit — danach fragt EC102.
  • Metalloxidschichtwiderstände – Auch eine Schicht, und ihre Stärke liegt anders: induktionsarm für über 30 MHz, also gerade bei hohen Frequenzen. Die hohe Belastbarkeit bei niedriger Frequenz fehlt ihr.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

EC102Welche Widerstände haben geringe Fertigungstoleranzen und Temperaturabhängigkeit und sind besonders als Präzisionswiderstände geeignet?ab Klasse E

  1. Drahtwiderstände
  2. Metallschichtwiderstände
  3. LDR-Widerstände
  4. Metalloxidschichtwiderstände
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Richtig ist B: Metallschichtwiderstände

Kniff: Gesucht ist nicht die Belastbarkeit, sondern die Konstanz: kleine Fertigungstoleranz und wenig Temperaturgang. Das leistet nur eine dünn aufgebrachte Schicht, die sich genau dosieren lässt. Von den beiden Schicht-Antworten ist eine auf Genauigkeit gemünzt, die andere auf Hochfrequenz.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Drahtwiderstände – Gewickelter Draht ist die Bauart für hohe Last. Ihm fehlt die kleine Fertigungstoleranz der aufgebrachten Schicht, und die Wicklung bringt zusätzlich eine Eigeninduktivität mit.
  • LDR-Widerstände – Ein LDR ändert seinen Wert absichtlich, sobald das Licht wechselt. Genau die Konstanz, auf die die Frage zielt, fehlt ihm.
  • Metalloxidschichtwiderstände – Richtige Familie, falsches Merkmal: das Metalloxid steht im Katalog für induktionsarm oberhalb von 30 MHz, nicht für die geringe Toleranz.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

EC103Welche Widerstände sind induktionsarm und eignen sich besonders für den Einsatz bei Frequenzen oberhalb von 30 MHz.ab Klasse E

  1. LDR-Widerstände
  2. Metalloxidschichtwiderstände
  3. Drahtwiderstände
  4. Metallschichtwiderstände
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Richtig ist B: Metalloxidschichtwiderstände

Kniff: Das Stichwort ist „induktionsarm“, und dazu passt nur eine der vier Bauarten. Prüfe zuerst, welche Bauart eine Wicklung hat — die fällt sofort weg. Die Frequenzangabe 30 MHz ist der zweite Hinweis auf dieselbe Antwort.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • LDR-Widerstände – Ein LDR ist ein lichtabhängiger Fühler. Ihm fehlt schon der feste, frequenzunabhängige Wert, den ein Widerstand für Hochfrequenz braucht.
  • Drahtwiderstände – Die Wicklung ist eine Spule, also hat er gerade die Eigeninduktivität, die hier nicht sein darf. Oberhalb von 30 MHz ist er zu einem guten Teil Blindwiderstand statt Widerstand.
  • Metallschichtwiderstände – Die Metallschicht ist der Präzisionswiderstand aus EC102. Ihr Merkmal ist die Genauigkeit; als ausdrücklich induktionsarme Bauart für über 30 MHz führt der Katalog die Metalloxidschicht.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

EC104Welche Eigenschaft sollten Bauteile aufweisen, welche für den Bau von künstlichen Antennen (Dummy Load) zum Einsatz im VHF- und UHF-Bereich verwendet werden.ab Klasse E

  1. geringe Eigeninduktivität und Eigenkapazität
  2. hohen elektrischen und elektronischen Leitwert
  3. geringen elektrischen und elektronischen Leitwert
  4. hohe Eigeninduktivität und Eigenkapazität
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Richtig ist A: geringe Eigeninduktivität und Eigenkapazität

Kniff: Zwei Antworten sprechen von Leitwert, zwei von Eigeninduktivität und Eigenkapazität. Der Leitwert ist nur der Widerstandswert anders herum und sagt nichts über das Verhalten bei VHF und UHF. Es bleiben zwei Antworten mit den passenden Begriffen, und davon ist die mit „geringe“ zu nehmen.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • hohen elektrischen und elektronischen Leitwert – Hoher Leitwert heißt kleiner Widerstand, also fast ein Kurzschluss. Gefragt ist außerdem nicht der Ohm-Wert, sondern der Blindanteil.
  • geringen elektrischen und elektronischen Leitwert – Geringer Leitwert heißt großer Widerstand, also fast ein Leerlauf. Auch diese Antwort dreht am Ohm-Wert statt an Eigeninduktivität und Eigenkapazität.
  • hohe Eigeninduktivität und Eigenkapazität – Die Begriffe stimmen, die Richtung ist umgedreht. Mit hohen Blindanteilen ist die künstliche Antenne bei VHF und UHF kein reiner Widerstand mehr.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

EC105Welche der folgenden Bauteile könnten für eine gut funktionierende künstliche Antenne (Dummy Load), die bei 28 MHz eingesetzt werden soll, verwendet werden?ab Klasse E

  1. Zwei parallel geschaltete Drahtwiderstände von 100 Ω
  2. Zehn Kohleschichtwiderstände von 500 Ω
  3. Ein 50 Ω-Drahtwiderstand in Parallelschaltung mit einem 50 nF Keramikkondensator.
  4. Ein 50 Ω-Drahtwiderstand
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Richtig ist B: Zehn Kohleschichtwiderstände von 500 Ω

Lösungsweg:

  1. Ziel: bei 28 MHz ein möglichst reiner Widerstand von 50 Ω
  2. Zehn gleiche Widerstände parallel: 500 Ω / 10 = 50 Ω
  3. Last je Bauteil: ein Zehntel der Gesamtleistung
  4. Bauart prüfen: Kohleschicht ist eine aufgebrachte Schicht, also keine Wicklung
  5. Ergebnis: zehn Kohleschichtwiderstände von 500 Ω, parallel geschaltet

Kniff: Alle vier Vorschläge treffen den Ohm-Wert oder kommen ihm nahe; entschieden wird über die Bauart. Zehn 500 Ω parallel ergeben 500 Ω / 10 = 50 Ω, und jeder Widerstand trägt nur ein Zehntel der Leistung. Kohleschicht ist keine Wicklung, Draht ist eine.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Zwei parallel geschaltete Drahtwiderstände von 100 Ω – 100 Ω / 2 = 50 Ω, der Wert stimmt also. Die Bauart nicht: zwei Wicklungen bleiben zwei Spulen, und bei 28 MHz wirkt ihre Eigeninduktivität.
  • Ein 50 Ω-Drahtwiderstand in Parallelschaltung mit einem 50 nF Keramikkondensator. – Hier wird der Blindanteil, der weg soll, absichtlich dazugebaut. Der Widerstand eines Kondensators sinkt mit der Frequenz, 50 nF liegen bei 28 MHz nahe am Kurzschluss — und der Drahtwiderstand ist obendrein gewickelt.
  • Ein 50 Ω-Drahtwiderstand – Der Wert ist richtig, die Bauart wieder falsch. Dazu müsste ein einzelnes Bauteil die ganze Leistung aufnehmen, während die Parallelschaltung sie auf zehn verteilt.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

EC106Welche der folgenden Bauteile könnten für eine genaue künstliche Antenne (Dummy Load), die bei 50 MHz eingesetzt werden soll, verwendet werden?ab Klasse E

  1. Zwei gewendelte 25 Ω Kohleschichtwiderstände in Reihenschaltung
  2. Ein einzelner 50 Ω Drahtwiderstand
  3. Zwei parallel geschaltete Drahtwiderstände von 100 Ω
  4. Zehn ungewendelte 500 Ω Kohleschichtwiderstände in Parallelschaltung
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Richtig ist D: Zehn ungewendelte 500 Ω Kohleschichtwiderstände in Parallelschaltung

Lösungsweg:

  1. Ziel: bei 50 MHz ein möglichst reiner Widerstand von 50 Ω
  2. Zehn gleiche Widerstände parallel: 500 Ω / 10 = 50 Ω
  3. Last je Bauteil: ein Zehntel der Gesamtleistung
  4. Probe an den anderen Vorschlägen: 25 Ω + 25 Ω = 50 Ω und 100 Ω / 2 = 50 Ω ergeben denselben Wert, aber mit Wicklung
  5. Ergebnis: zehn ungewendelte 500 Ω Kohleschichtwiderstände in Parallelschaltung

Kniff: Drei von vier Vorschlägen ergeben 50 Ω: 25 Ω + 25 Ω in Reihe, 100 Ω / 2 parallel und 500 Ω / 10 parallel. Der Ohm-Wert entscheidet hier also nichts. Achte auf die Wörter, die die Bauart verraten: „Draht“ und „gewendelt“ bedeuten beide Wicklung, „ungewendelt“ bedeutet keine.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Zwei gewendelte 25 Ω Kohleschichtwiderstände in Reihenschaltung – Die Rechnung stimmt, 25 Ω + 25 Ω = 50 Ω, und Kohleschicht wäre die richtige Familie. Es fehlt aber genau an einem Wort: gewendelt heißt, die Schicht ist spiralförmig unterbrochen, also wieder eine Wicklung mit Eigeninduktivität.
  • Ein einzelner 50 Ω Drahtwiderstand – Gewickelter Draht bei 50 MHz — dieser Bauart fehlt die geringe Eigeninduktivität. Dazu müsste ein Bauteil allein die ganze Leistung verheizen.
  • Zwei parallel geschaltete Drahtwiderstände von 100 Ω – 100 Ω / 2 = 50 Ω ist richtig gerechnet, doch mehrere Drahtwiderstände parallel bleiben Drahtwiderstände. Die Zahl der Bauteile heilt die Bauart nicht.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

EC107Eine künstliche Antenne (Dummy Load) für den VHF-Bereich sollte für beste Eigenschaften beispielsweise aus ...ab Klasse E

  1. ungewendelten Metalloxidwiderständen bestehen.
  2. temperaturfesten Blindwiderständen bestehen.
  3. aktiv gekühlten Heizwendeln bestehen.
  4. hochbelastbaren Drahtwiderständen bestehen.
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Richtig ist A: ungewendelten Metalloxidwiderständen bestehen.

Kniff: Lies die vier Vorschläge auf die Bauteilnamen hin. „Blindwiderstand“ und „Wendel“ schließen sich von selbst aus: der eine verheizt keine Leistung, der andere ist eine Wicklung. Übrig bleibt die ungewendelte Schicht.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • temperaturfesten Blindwiderständen bestehen. – Ein Blindwiderstand setzt keine Leistung in Wärme um, er gibt sie wieder ab. Eine künstliche Antenne soll die Leistung gerade verheizen, dafür braucht sie einen Wirkwiderstand.
  • aktiv gekühlten Heizwendeln bestehen. – Die Kühlung löst nur das Wärmeproblem. Eine Wendel bleibt eine Wicklung, und damit fehlt die geringe Eigeninduktivität, auf die es im VHF-Bereich ankommt.
  • hochbelastbaren Drahtwiderständen bestehen. – Die Belastbarkeit ist hier das kleinere Problem. Dem gewickelten Draht fehlt die Induktionsarmut, und im VHF-Bereich wirkt er als Spule statt als Widerstand.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

EC108Welche Widerstände haben eine charakteristische Temperaturabhängigkeit und eignen sich daher besonders zur Temperaturmessung?ab Klasse E

  1. NTC-Widerstände
  2. LDR-Widerstände
  3. Metallschichtwiderstände
  4. Drahtwiderstände
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Richtig ist A: NTC-Widerstände

Kniff: Gesucht ist die Bauart, deren Wert sich absichtlich mit der Temperatur ändert. Ein Bauteil, das für Konstanz gebaut ist, kann als Fühler nichts leisten — dreh die übliche Anforderung also um. Und achte darauf, dass ein zweiter Fühler unter den Antworten steht, der aber auf eine andere Größe reagiert.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • LDR-Widerstände – Der LDR ist der Fühler für die falsche Größe: er folgt dem Licht, nicht der Temperatur.
  • Metallschichtwiderstände – Die Metallschicht ist gerade so gebaut, dass sich ihr Wert mit der Temperatur kaum ändert. Zum Messen fehlt ihr also genau die Abhängigkeit, die hier gebraucht wird.
  • Drahtwiderstände – Der Drahtwiderstand ist der Lastwiderstand. Eine charakteristische, kräftige Temperaturabhängigkeit, aus der man eine Temperatur ablesen könnte, hat er nicht.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

EC109Welches Bauteil hat folgendes Schaltzeichen?ab Klasse E

Ein waagerechter Leiterzug läuft durch ein liegendes Rechteck — das Rechteck ist das Zeichen für einen Widerstand. Schräg durch das Rechteck führt eine Linie von der oberen rechten Ecke nach unten links; unter dem Rechteck knickt sie ab und läuft ein Stück waagerecht nach links. Rechts unterhalb des Rechtecks steht das griechische ϑ (Theta). Rechts oberhalb, neben dem Rechteck, stehen zwei senkrechte Pfeile nebeneinander: der linke zeigt nach oben, der rechte nach unten.
  1. NTC
  2. LDR
  3. PTC
  4. VDR
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Richtig ist A: NTC

Kniff: Drei Bildteile, drei Aussagen. Das Rechteck mit der abgeknickten Schräglinie heißt: Widerstand, dessen Wert von einer äußeren Größe abhängt. Das ϑ nennt die äußere Größe, nämlich die Temperatur. Und die beiden Pfeile sagen, in welche Richtung: sie zeigen gegeneinander, also gegenläufig — steigt die Temperatur, sinkt der Widerstand. Das ist ein negativer Temperaturkoeffizient, also ein NTC. Zwei gleichgerichtete Pfeile würden den PTC bedeuten.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • PTC – Beim PTC steigt der Widerstand mit der Temperatur, und sein Zeichen trägt zwei Pfeile, die in dieselbe Richtung zeigen. In dieser Zeichnung zeigt der linke Pfeil nach oben, der rechte nach unten — gegenläufig, also fallender Widerstand.
  • LDR – Ein LDR hängt vom Licht ab, nicht von der Temperatur. Sein Zeichen hätte zwei schräge, gleichgerichtete Pfeile, die auf das Rechteck zeigen (das einfallende Licht), und kein ϑ. Hier steht ausdrücklich ϑ für die Temperatur.
  • VDR – Ein VDR (Varistor) hängt von der Spannung ab; als beeinflussende Größe stünde dann U neben dem Zeichen. Hier steht ϑ.

EC110Welches der folgenden Bauteile ist ein NTC-Widerstand?ab Klasse E

  1. Antwortbild EC110_a.svg
  2. Antwortbild EC110_d.svg
  3. Antwortbild EC110_c.svg
  4. Antwortbild EC110_b.svg
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Richtig ist A: Antwortbild EC110_a.svg

Ein Rechteck mit einem schrägen Strich darin ist ein Widerstand, dessen Wert von einer äußeren Größe abhängt. Welche Größe das ist, steht als Kennbuchstabe am Zeichen, ϑ für die Temperatur und U für die Spannung. Wie die Abhängigkeit gerichtet ist, sagen die zwei Pfeile neben dem Zeichen: zeigen beide in dieselbe Richtung, wachsen Einflussgröße und Widerstand gemeinsam, das ist ein positiver Koeffizient; zeigen sie gegeneinander, sinkt der Widerstand, wenn die Größe steigt, das ist ein negativer Koeffizient. Ein NTC hat einen negativen Temperaturkoeffizienten und wird bei Wärme leitfähiger, ein PTC einen positiven und wird bei Wärme hochohmiger.

Kniff: Zwei Handgriffe genügen. Lies erst den Kennbuchstaben, denn was nicht ϑ trägt, ist aus dem Rennen. Vergleiche dann die beiden Pfeile: gegenläufige Pfeile heißen negativer Koeffizient, also NTC, gleichläufige positiver, also PTC. Die Falle sind genau die zwei Zeichen mit ϑ, die sich allein in der Richtung eines Pfeils unterscheiden; sieh auf die Pfeilspitzen und nicht auf die Schäfte.

EC111Welches der folgenden Schaltsymbole stellt einen PTC-Widerstand dar?ab Klasse E

  1. Antwortbild EC111_b.svg
  2. Antwortbild EC111_d.svg
  3. Antwortbild EC111_c.svg
  4. Antwortbild EC111_a.svg
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Richtig ist D: Antwortbild EC111_a.svg

Beim Zeichen eines abhängigen Widerstands sagt das Rechteck mit schrägem Strich, dass der Widerstandswert nicht fest ist, der Kennbuchstabe daneben, wovon er abhängt, und die zwei Pfeile, in welche Richtung. Steht ϑ dabei, ist es ein temperaturabhängiger Widerstand, steht U dabei, ein spannungsabhängiger. Zeigen die beiden Pfeile in dieselbe Richtung, steigen Einflussgröße und Widerstand gemeinsam, das ist ein positiver Koeffizient, also ein PTC oder Kaltleiter. Zeigen sie gegeneinander, fällt der Widerstand mit steigender Größe, das ist ein negativer Koeffizient, also ein NTC oder Heißleiter.

Kniff: Halte dich an die Reihenfolge Kennbuchstabe, dann Pfeile. Nur die Zeichen mit ϑ kommen überhaupt in Frage, und von diesen zwei ist das gesuchte das mit den gleichläufigen Pfeilen, denn gleiche Richtung heißt gleichläufige Änderung und damit positiver Koeffizient. Genau diese zwei Zeichen sind die Verwechslungsgefahr, weil sie sich nur darin unterscheiden, ob der zweite Pfeil mit dem ersten oder gegen ihn zeigt.

EC112Ein Widerstand hat eine Toleranz von 10 %. Bei einem nominalen Widerstandswert von 5,6 kΩ liegt der tatsächliche Wert zwischen ...ab Klasse E

  1. 4,7–6,8 kΩ.
  2. 5,2–6,3 kΩ.
  3. 4760–6440 Ω.
  4. 5040–6160 Ω.
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Richtig ist D: 5040–6160 Ω.

Lösungsweg:

  1. Nennwert in Ohm: 5,6 kΩ = 5600 Ω
  2. 10 % davon: 5600 Ω · 0,1 = 560 Ω
  3. Untere Grenze: 5600 Ω - 560 Ω = 5040 Ω
  4. Obere Grenze: 5600 Ω + 560 Ω = 6160 Ω
  5. Ergebnis: 5040 bis 6160 Ω

Kniff: Rechne die Toleranz vom Nennwert aus und in Ohm: 5600 Ω · 0,1 = 560 Ω, also 5040 bis 6160 Ω. Zum schnellen Aussortieren dient eine Gegenprobe: die beiden Grenzen müssen gleich weit vom Nennwert entfernt liegen, nach unten wie nach oben.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 4,7–6,8 kΩ. – Das sind die benachbarten Normwerte rund um 5,6 kΩ, nicht die Toleranzgrenzen. Nachgerechnet liegt 4700 Ω um 900 Ω darunter und 6800 Ω um 1200 Ω darüber — zu weit und ungleich.
  • 5,2–6,3 kΩ. – Auch hier sind die Abstände ungleich: 400 Ω nach unten, 700 Ω nach oben. Eine Toleranz wirkt nach beiden Seiten gleich, damit fällt die Spanne ohne weitere Rechnung weg.
  • 4760–6440 Ω. – Das ist die Spanne für 15 %: 5600 Ω · 0,15 = 840 Ω, und 5600 Ω - 840 Ω sowie 5600 Ω + 840 Ω ergeben genau diese Zahlen. Angegeben sind aber 10 %, also 560 Ω.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

EC113Die Farbringe grün, blau und rot sowie ein silberner auf einem Widerstand mit 4 Farbringen bedeuten einen Widerstandswert zwischen ...ab Klasse E

  1. 5240–6360 Ω.
  2. 4760–6840 Ω.
  3. 5040–6160 Ω.
  4. 4760–6440 Ω.
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Richtig ist C: 5040–6160 Ω.

Lösungsweg:

  1. Farbringe auflösen: grün ist 5, blau ist 6 — die Ziffern sind 56
  2. Dritter Ring rot: zwei Nullen anhängen, also 5600 Ω
  3. Vierter Ring silber: Toleranz 10 %
  4. 10 % von 5600 Ω sind 560 Ω
  5. 5600 Ω - 560 Ω = 5040 Ω und 5600 Ω + 560 Ω = 6160 Ω
  6. Ergebnis: 5040 bis 6160 Ω, derselbe Bereich wie bei dem ausgeschriebenen Nennwert in EC112

Kniff: Erst den Farbcode in eine Zahl übersetzen, dann die Toleranz rechnen. Grün und blau sind die Ziffern 5 und 6, rot als dritter Ring hängt zwei Nullen an: 5600 Ω. Der vierte Ring in Silber steht für 10 %, damit ist es dieselbe Rechnung wie bei einem ausgeschriebenen Nennwert.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 5240–6360 Ω. – Die Breite der Spanne ist richtig, nämlich 560 Ω nach jeder Seite, sie liegt aber um 5800 Ω. Aus grün, blau und rot kommt 5600 Ω heraus, nicht 5800 Ω.
  • 4760–6840 Ω. – Die beiden Grenzen passen nicht zueinander: unten sind es 840 Ω Abweichung, oben 1240 Ω. Die untere Zahl stammt aus einer Rechnung mit 15 %, die obere ist der Nachbarnormwert 6,8 kΩ.
  • 4760–6440 Ω. – Das ist der Bereich für 15 % und dieselbe falsche Spanne, die auch in EC112 angeboten wird. Silber bedeutet 10 %, also 560 Ω Abweichung und nicht 840 Ω.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

EC114Wie wird in der Regel bei SMD-Widerständen der Widerstandswert angegeben?ab Klasse E

  1. Auf dem Widerstand ist der Wert in Form von Farbringen aufgedruckt, wobei der letzte Farbring die Toleranz angibt.
  2. Auf dem Widerstand ist der Wert in Form von Zahlen abgedruckt, wobei die angegebene Zahl dem Wert des Widerstands entspricht.
  3. Auf dem Widerstand ist der Wert in Form von Zahlen abgedruckt, wobei die letzte Ziffer die Zehnerpotenz angibt.
  4. Auf dem Widerstand ist der Wert in Form von Farbringen aufgedruckt, wobei der letzte Farbring die Zehnerpotenz angibt.
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist C: Auf dem Widerstand ist der Wert in Form von Zahlen abgedruckt, wobei die letzte Ziffer die Zehnerpotenz angibt.

Kniff: Die beiden Antworten mit Farbringen fallen bei SMD schon wegen der Bauform weg. Bei den beiden mit Zahlen entscheidet, ob die letzte Ziffer zum Wert gehört oder die Zehnerpotenz angibt. Prüfe es an einem Beispiel: 223 als Wert gelesen wären 223 Ω, als Zehnerpotenz gelesen 22 kΩ.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Auf dem Widerstand ist der Wert in Form von Farbringen aufgedruckt, wobei der letzte Farbring die Toleranz angibt. – Der Satz beschreibt richtig den Farbcode des gewöhnlichen Widerstands mit Anschlussdrähten. SMD-Bauteile tragen aber keine Farbringe, sondern Ziffern.
  • Auf dem Widerstand ist der Wert in Form von Zahlen abgedruckt, wobei die angegebene Zahl dem Wert des Widerstands entspricht. – Die Kennzeichnung mit Ziffern ist richtig erkannt, die letzte Ziffer aber falsch gelesen. Nach dieser Regel wäre 221 ein Widerstand von 221 Ω statt 220 Ω und 223 einer von 223 Ω statt 22000 Ω.
  • Auf dem Widerstand ist der Wert in Form von Farbringen aufgedruckt, wobei der letzte Farbring die Zehnerpotenz angibt. – Hier stecken zwei Fehler: SMD hat keine Farbringe, und selbst beim Farbcode mit vier Ringen gibt der letzte die Toleranz an und nicht die Zehnerpotenz.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

EC115Welchen Wert hat der dargestellte SMD-Widerstand?ab Klasse E

Schrägbild eines SMD-Widerstands: ein flacher schwarzer Klotz mit zwei metallisch grauen Kappen an den kurzen Enden. Auf der schwarzen Oberseite steht in weißer Schrift die Zahl 103. Andere Zeichen, Ringe oder Farbstreifen gibt es nicht.
  1. 103 Ω
  2. 10 kΩ
  3. 10,3 Ω
  4. 1 kΩ
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist B: 10 kΩ

Lösungsweg:

  1. Erste zwei Ziffern: 10
  2. Letzte Ziffer 3 = drei Nullen anhängen: 10 000
  3. R = 10 000 Ω = 10 kΩ

Kniff: Die drei Ziffern sind keine Zahl, sondern ein Code: die ersten zwei Ziffern sind der Zahlenwert, die letzte sagt, wie viele Nullen dahinter kommen. 103 heißt also 10 mit drei Nullen — 10 000 Ω oder 10 kΩ. Die Aufschrift direkt als Ohm-Wert zu lesen ist der häufigste Fehler. Ein Komma wird bei dieser Bauform durch ein R geschrieben (10R3 wäre 10,3 Ω), eine 3 an dritter Stelle ist immer der Multiplikator.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 103 Ω – Die Aufschrift wurde unverändert als Widerstandswert gelesen. Die letzte Ziffer ist aber kein Teil der Zahl, sondern die Zahl der Nullen. 103 Ω würde als 103R oder 1030 beschriftet.
  • 10,3 Ω – Hier wurde die 3 als Nachkommastelle gedeutet. So etwas gibt es zwar, aber nur mit einem R an der Kommastelle: 10R3. Ohne R ist die dritte Ziffer immer der Multiplikator.
  • 1 kΩ – Das wäre die Aufschrift 102, also 10 mit zwei Nullen. Eine Null zu wenig — der Faktor 10 fehlt.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

EC116Welchen Wert hat ein SMD-Widerstand mit der Kennzeichnung 221?ab Klasse E

  1. 221 Ω
  2. 22,1 Ω
  3. 22,0 Ω
  4. 220 Ω
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist D: 220 Ω

Lösungsweg:

  1. Kennzeichnung zerlegen: die ersten beiden Ziffern 22 sind der Wert, die letzte Ziffer 1 ist die Zehnerpotenz
  2. Zehnerpotenz 1 heißt eine Null anhängen: 22 · 10 = 220
  3. Ergebnis: 220 Ω

Kniff: Zerlege die drei Ziffern: 22 ist der Wert, die letzte Ziffer 1 sagt, wie viele Nullen dahinter kommen. Eine Null ergibt 220 Ω. Ein Komma kommt in dieser Kennzeichnung nicht vor, zwei Antworten setzen aber eines.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 221 Ω – Hier sind alle drei Ziffern als Wert gelesen. Die letzte ist der Multiplikator und gehört nicht in die Zahl hinein.
  • 22,1 Ω – Die letzte Ziffer ist als Stelle nach dem Komma gedeutet. Sie steht aber für eine angehängte Null, das ist der Faktor 10 nach oben und nicht ein Zehntel.
  • 22,0 Ω – Die letzte Ziffer ist ganz weggelassen, damit fehlt der Faktor 10. Ein Widerstand von 22 Ω trüge die Kennzeichnung 220, denn dort hängt die letzte Ziffer keine Null an.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

EC117Welchen Wert hat ein SMD-Widerstand mit der Kennzeichnung 223?ab Klasse E

  1. 220 Ω
  2. 223 Ω
  3. 22 kΩ
  4. 22,3 kΩ
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist C: 22 kΩ

Lösungsweg:

  1. Kennzeichnung zerlegen: 22 ist der Wert, die letzte Ziffer 3 ist die Zehnerpotenz
  2. Zehnerpotenz 3 heißt drei Nullen anhängen: 22 · 1000 = 22000
  3. In Kiloohm umschreiben: 22000 Ω = 22 kΩ
  4. Ergebnis: 22 kΩ

Kniff: Dieselbe Zerlegung wie bei 221, nur ist die Zehnerpotenz jetzt 3: 22 mit drei Nullen sind 22000 Ω, also 22 kΩ. Der Unterschied zwischen den Aufschriften 221 und 223 ist damit keine Kleinigkeit von 2 Ω, sondern der Faktor 100.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 220 Ω – Das ist der Wert der Kennzeichnung 221, also mit nur einer Null gerechnet. Drei Nullen ergeben den hundertfachen Wert.
  • 223 Ω – Alle drei Ziffern sind als Wert gelesen, der Multiplikator bleibt unberücksichtigt. Das Ergebnis liegt damit um etwa den Faktor 100 zu niedrig.
  • 22,3 kΩ – Die 3 ist als Stelle nach dem Komma gedeutet und der Wert zusätzlich in Kiloohm gesetzt. Die 3 ist jedoch die Zehnerpotenz; hinter der 22 steht keine weitere Ziffer des Wertes.

Mehr dazu: Widerstände: Bauart, Toleranz, Kennzeichnung

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Fragen und Abbildungen: Prüfungsfragenkatalog der Bundesnetzagentur, 3. Auflage (gültig seit 24. Juni 2024), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – 2.0. Die Antworten sind gemischt. Erklärungen, Lösungswege und Begriffsblätter: Amateurfunk-Trainer.