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Kurzwellenausbreitung Klasse E

Abschnitt 4.8.2 · Wellenausbreitung und Ionosphäre · Technische Kenntnisse Klasse E. 19 Fragen, jede mit Erklärung.

Auf dieser Seite stehen alle 19 Prüfungsfragen zum Thema Kurzwellenausbreitung (Kapitel „Wellenausbreitung und Ionosphäre“). Überlege erst selbst und klappe dann die Lösung auf: Dort steht der Lösungsweg und bei jeder falschen Antwort, welcher Denkfehler dahintersteckt.

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Im Lehrgang des DARC nachlesen (50ohm.de):

Kurzwellenausbreitung: was die Sonne macht

Die ganze Kurzwellenausbreitung lässt sich aus einem Gegensatz verstehen: die Sonne IONISIERT die Luft, und Ionisation kann zwei verschiedene Dinge bewirken — brechen oder dämpfen. Welches von beiden, hängt von der Höhe ab, und daraus folgt alles Weitere. Oben, in der F2-Region, ist die Luft dünn; dort halten sich freie Elektronen lange, und die Welle wird GEBROCHEN und kommt in großer Entfernung wieder herunter. Die F2-Region trägt deshalb den Weitverkehr, auch nachts. Unten, in der D-Region, ist die Luft dicht; dort stoßen die Elektronen ständig mit Molekülen zusammen, und bei jedem Stoß geht Energie der Welle verloren — die D-Region DÄMPFT. Sie entsteht nur bei Sonnenlicht und verschwindet nachts. Und weil die Dämpfung die tiefen Frequenzen stärker trifft, sind 160 m und 80 m tagsüber stumm und werden nachts weltweit brauchbar. Das ist kein Zufall zweier Erscheinungen, sondern ein und derselbe Mechanismus. Aus der Brechung folgt eine Obergrenze: je stärker ionisiert, desto höhere Frequenzen werden noch zurückgebogen — die höchste ist die MUF. Mehr Sonnenaktivität heißt also höhere MUF, und deshalb ist im Sonnenfleckenmaximum sogar das 10-m-Band tagsüber weltweit mit kleiner Leistung nutzbar. Aus der Dämpfung folgt eine Untergrenze, die LUF: unterhalb davon frisst die D-Region das Signal auf. Man funkt also immer in einem Fenster zwischen LUF und MUF. Zwei weitere Folgen der Geometrie: zwischen dem Ende der Bodenwelle und dem Aufsetzpunkt der Raumwelle liegt ein Ring ohne Empfang, die tote Zone, und wie weit der Sprung reicht, entscheidet der ABSTRAHLWINKEL der Antenne — flach heißt weit. Wo Boden- und Raumwelle sich überlagern, heben sie sich abwechselnd auf und verstärken sich: das ist Fading.

F2-Regionträgt den WeitverkehrAuch nachts, auch im 80-m-Band.
D-Regiondämpft tagsüberNur bei Sonnenlicht vorhanden.
160 m und 80 m tagsüberTagesdämpfung in der D-RegionDeshalb tagsüber nur Bodenwelle.
MUFhöchste nutzbare FrequenzSteigt mit der Ionisation der F2-Region.
LUFniedrigste brauchbare FrequenzHängt vom Ionisierungsgrad der D-Region ab.
Sonnenfleckenmaximumstarke Ionisation der F-RegionHöhere MUF — im 10-m-Band weltweit mit kleiner Leistung.
Tote ZoneBodenwelle zu kurz, Raumwelle springt darüberEin Ring ohne Empfang um den Sender.
Sprungdistanzhängt vom Abstrahlwinkel abFlach heißt weit.
FadingÜberlagerung von Boden- und RaumwelleFeldstärkeschwankungen.
Bodenwellefolgt der ErdkrümmungHöhere Frequenzen werden stärker gedämpft als tiefere.
Greylinedie DämmerungszoneUm Sonnenauf- und -untergang herum.
Mögel-Dellinger-EffektAusfall der RaumwelleNach einem Flare stark erhöhte Ionisation der D-Region, zeitlich begrenzt.
Long pathder Weg in die GegenrichtungNicht der kürzeste Weg zur Gegenstation.
Short Skipunter 1000 km, besonders 10 mBrechung in sporadischen E-Regionen.
Sonnenzyklusetwa 11 Jahre

Merken: Ionisation bricht oben und dämpft unten: die F2-Region trägt die Weite, die D-Region frisst tagsüber 160 m und 80 m. Daraus kommen beide Grenzen — MUF steigt mit der Sonnenaktivität, LUF hängt an der D-Region, und man funkt im Fenster dazwischen. Die Sprungweite macht der Abstrahlwinkel: flach heißt weit.

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Die 19 Fragen

EH201Unter der „Toten Zone“ wird der Bereich verstanden, ...ab Klasse E

  1. der durch die Überlagerung der Bodenwelle mit der Raumwelle in einer Zone der gegenseitigen Auslöschung liegt.
  2. der durch die Bodenwelle überdeckt wird, so dass schwächere DX-Stationen zugedeckt werden.
  3. der durch die Bodenwelle nicht mehr erreicht wird und durch die Raumwelle noch nicht erreicht wird.
  4. der durch die Bodenwelle erreicht wird und für die Raumwelle nicht zugänglich ist.
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Richtig ist C: der durch die Bodenwelle nicht mehr erreicht wird und durch die Raumwelle noch nicht erreicht wird.

Kniff: Zwei Verneinungen müssen zusammenkommen: „nicht mehr“ für die Bodenwelle und „noch nicht“ für die Raumwelle. Lies jedes Angebot daraufhin ab, ob wirklich beide Wellen ausfallen. Wo eine von beiden ankommt, ist die Zone nicht tot.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • der durch die Überlagerung der Bodenwelle mit der Raumwelle in einer Zone der gegenseitigen Auslöschung liegt. – Das beschreibt Fading: dort treffen beide Wellen ein und arbeiten gegeneinander, während in der toten Zone keine von beiden ankommt.
  • der durch die Bodenwelle überdeckt wird, so dass schwächere DX-Stationen zugedeckt werden. – Hier wird ein Empfangsproblem durch ein zu starkes Nahsignal geschildert; in der toten Zone ist gerade auch die Bodenwelle schon verschwunden.
  • der durch die Bodenwelle erreicht wird und für die Raumwelle nicht zugänglich ist. – Die erste Hälfte ist genau verkehrt: wo die Bodenwelle noch hinreicht, hört man etwas, und damit ist die Zone nicht tot.

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EH202Was kann durch das Zusammenwirken von Raum- und Bodenwelle verursacht werden?ab Klasse E

  1. Feldstärkeschwankungen (Fading)
  2. Rauschen (Noise)
  3. Rückstreuung (Backscatter)
  4. Frequenzverschiebung (Doppler-Effekt)
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Richtig ist A: Feldstärkeschwankungen (Fading)

Kniff: Gefragt ist die Folge daraus, dass dasselbe Signal auf zwei verschieden langen Wegen eintrifft. Zwei Wellen am gleichen Ort verstärken sich abwechselnd und heben sich auf, also schwankt die Feldstärke. Die drei übrigen Angebote haben jeweils eine andere Ursache.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Rauschen (Noise) – Rauschen kommt aus dem Empfänger und aus der Umgebung; mit dem Zusammentreffen zweier Ausbreitungswege hat es nichts zu tun.
  • Rückstreuung (Backscatter) – Backscatter ist ein eigener Weg, auf dem Energie zurückgestreut wird, und nicht die Wirkung zweier sich überlagernder Wellen.
  • Frequenzverschiebung (Doppler-Effekt) – Der Doppler-Effekt setzt eine Bewegung zwischen den Stationen voraus; Boden- und Raumwelle verschieben gegeneinander die Phase, nicht die Frequenz.

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EH203Wie nennt man den Feldstärkeschwund durch Überlagerung von Boden- und Raumwelle?ab Klasse E

  1. Mögel-Dellinger-Effekt
  2. Backscatter
  3. MUF
  4. Fading
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Richtig ist D: Fading

Kniff: Die Frage liefert die Erklärung und will nur den Namen dazu. Prüfe jedes Angebot mit der Frage, ob es aus dem Zusammentreffen von Boden- und Raumwelle entsteht. Übrig bleiben ein Sonnenereignis, ein Ausbreitungsweg und eine Frequenzgrenze.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Mögel-Dellinger-Effekt – Auch er lässt Signale verschwinden, aber seine Ursache ist ein Flare und die erhöhte Ionisation unten, nicht das Treffen zweier Wellen.
  • Backscatter – Das ist der Weg, auf dem ein Signal überhaupt erst ankommt, und keine Bezeichnung für schwankende Feldstärke.
  • MUF – Die MUF ist eine Frequenzgrenze nach oben; eine Erscheinung im empfangenen Signal benennt sie nicht.

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EH204Was bedeutet die „MUF“ bei der Kurzwellenausbreitung?ab Klasse E

  1. Niedrigste nutzbare Frequenz
  2. Höchste nutzbare Frequenz
  3. Kritische Grenzfrequenz
  4. Mittlere Nutzfrequenz
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Richtig ist B: Höchste nutzbare Frequenz

Kniff: Sortiere die Angebote danach, wo sie im nutzbaren Fenster liegen: eines meint die untere Grenze, eines die Mitte, eines eine andere Kenngröße. Gesucht ist die obere Grenze. Merke dir MUF und LUF als Paar, denn der Katalog bietet sie gegenseitig als falsche Antwort an.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Niedrigste nutzbare Frequenz – So beschreibt man die LUF; hier sind die beiden Grenzen des Fensters gegeneinander vertauscht.
  • Kritische Grenzfrequenz – Das klingt nach einer Obergrenze, benennt aber nicht die zwischen zwei Orten höchste nutzbare Frequenz, und genau die ist mit MUF gemeint.
  • Mittlere Nutzfrequenz – Ein Mittelwert ist keine Grenze; die MUF markiert das obere Ende des Bereichs und nicht seine Mitte.

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EH205Welche Aussage ist für das Sonnenfleckenmaximum richtig?ab Klasse E

  1. Die Sonnenaktivität ist sehr hoch und führt zu stärkerer Ionisation in der F-Region.
  2. Die Sonnenaktivität verringert sich stark und führt zu stärkerer Ionisation in der F-Region.
  3. Die Sonnenaktivität ist in der Nacht sehr hoch, am Tag sehr schwach und führt deshalb zu keiner Ionisation in der D-Region.
  4. Die Sonnenaktivität ist sehr hoch und führt zu schwächerer Ionisation in der F-Region.
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Richtig ist A: Die Sonnenaktivität ist sehr hoch und führt zu stärkerer Ionisation in der F-Region.

Kniff: Die vier Sätze unterscheiden sich nur an zwei Stellen: viel oder wenig Aktivität, und stärkere oder schwächere Ionisation. Maximum heißt viel, und viel Strahlung ionisiert stärker — beide Hälften müssen in dieselbe Richtung zeigen. Achte außerdem darauf, dass die F-Region genannt ist.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Die Sonnenaktivität verringert sich stark und führt zu stärkerer Ionisation in der F-Region. – Die zweite Hälfte stimmt, die erste widerspricht dem Wort Maximum; weniger Strahlung kann nicht mehr Ionisation erzeugen.
  • Die Sonnenaktivität ist in der Nacht sehr hoch, am Tag sehr schwach und führt deshalb zu keiner Ionisation in der D-Region. – Hier sind Tag und Nacht vertauscht, und außerdem geht es beim Sonnenfleckenmaximum um die brechende Region oben, nicht um die dämpfende unten.
  • Die Sonnenaktivität ist sehr hoch und führt zu schwächerer Ionisation in der F-Region. – Der Anfang ist richtig, dann kippt der Satz: hohe Aktivität ionisiert stärker und nicht schwächer.

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EH206Eine stärkere Ionisierung der F2-Region führt zu ...ab Klasse E

  1. einer höheren MUF.
  2. einer stärkeren Absorption der höheren Frequenzen.
  3. einer größeren Durchlässigkeit für die höheren Frequenzen.
  4. einer niedrigeren MUF.
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Richtig ist A: einer höheren MUF.

Kniff: Frage dich, was mehr freie Elektronen mit dem Zurückbiegen machen: es werden immer höhere Frequenzen noch umgekehrt, also wandert die obere Grenze nach oben. Zwei Angebote behaupten die Gegenrichtung. Das dritte verwechselt die Brechung oben mit der Dämpfung unten.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • einer stärkeren Absorption der höheren Frequenzen. – Absorption ist die Sache der unteren Region; oben wird gebrochen, und mehr Ionisation bringt dort mehr Brechung statt mehr Verlust.
  • einer größeren Durchlässigkeit für die höheren Frequenzen. – Durchlässig heißt, die Welle geht ins Weltall verloren; stärkere Ionisation hält dagegen mehr Frequenzen zurück.
  • einer niedrigeren MUF. – Das ist die Richtungsumkehr: die Grenze steigt mit der Ionisation und fällt erst, wenn die Sonnenaktivität nachlässt.

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EH207Sie führen Funkbetrieb nahe der aktuell höchstmöglichen Frequenz (MUF) durch. Um den Funkbetrieb auf noch höheren Frequenzen fortsetzen zu können, muss die Ionisation der brechenden Region ...ab Klasse E

  1. verschwinden.
  2. zunehmen.
  3. unverändert bleiben.
  4. abnehmen.
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Richtig ist B: zunehmen.

Kniff: Das ist die MUF-Regel von der anderen Seite gelesen: höher funken zu können setzt mehr Ionisation voraus. Achte auf das Wort „brechenden“ — gemeint ist die obere Region und nicht die dämpfende. Die Angebote decken alle vier Richtungen ab, entscheide also allein nach dieser Regel.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • verschwinden. – Ohne Ionisation wird gar nichts mehr zurückgebogen; dann verschwindet die Raumwelle, statt dass eine höhere Frequenz nutzbar wird.
  • unverändert bleiben. – Bleibt die Ionisation gleich, bleibt auch die Grenze dort, wo sie ist, und das Band darüber bleibt geschlossen.
  • abnehmen. – Weniger Ionisation senkt die Grenze; man müsste dann auf tiefere Frequenzen ausweichen und nicht auf höhere.

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EH208Von welchem der genannten Parameter ist die Sprungdistanz abhängig, die ein KW-Signal auf der Erdoberfläche überbrücken kann? Sie ist abhängig ...ab Klasse E

  1. vom Abstrahlwinkel der Antenne.
  2. von der Polarisation der Antenne.
  3. vom Antennengewinn.
  4. von der Sendeleistung.
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Richtig ist A: vom Abstrahlwinkel der Antenne.

Kniff: Die Sprungweite ist eine Frage der Geometrie und nicht der Stärke. Stell dir den Strahl vor: flach abgestrahlt setzt er weit weg wieder auf, steil abgestrahlt kommt er nahe herunter. Alles, was nur die Lautstärke am Ziel verändert, ist deshalb die falsche Spur.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • von der Polarisation der Antenne. – Die Polarisation beschreibt die Lage des Feldes; den Aufsetzpunkt des Strahls verschiebt sie nicht.
  • vom Antennengewinn. – Der Gewinn macht das Signal am Ziel lauter, entscheidet aber nicht darüber, wo es auftrifft.
  • von der Sendeleistung. – Mehr Leistung verbessert die Lesbarkeit im Sprungbereich, verlängert den Sprung selbst jedoch nicht.

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EH209Die niedrigste brauchbare Frequenz (LUF) bei Raumwellenausbreitung zwischen zwei Orten hängt ab ...ab Klasse E

  1. vom Ionisierungsgrad in der D-Region.
  2. vom Ionisierungsgrad in der E-Region.
  3. von der Polarisation der Antenne.
  4. vom Abstrahlwinkel der Antenne.
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Richtig ist A: vom Ionisierungsgrad in der D-Region.

Kniff: Die untere Grenze entsteht durch Dämpfung, und gedämpft wird unten. Deshalb hängt die LUF an der D-Region, während die MUF an der F2-Region hängt. Die beiden Antenneneigenschaften in der Liste betreffen keine der beiden Grenzen.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • vom Ionisierungsgrad in der E-Region. – Diese Region liegt eine Etage zu hoch; die Untergrenze macht die dämpfende Region darunter.
  • von der Polarisation der Antenne. – Die Polarisation ist eine Eigenschaft der Antenne und ändert nichts daran, wie stark die Ionosphäre das Signal unten dämpft.
  • vom Abstrahlwinkel der Antenne. – Der Abstrahlwinkel gehört zur Sprungdistanz; er legt fest, wie weit es reicht, und nicht, wo die untere Frequenzgrenze liegt.

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EH210Warum sind Signale im 160- und 80 m-Band tagsüber nur schwach und nicht für den weltweiten Funkverkehr geeignet? Sie sind ungeeignet wegen der Tagesdämpfung in der ...ab Klasse E

  1. A-Region.
  2. F1-Region.
  3. F2-Region.
  4. D-Region.
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Richtig ist D: D-Region.

Kniff: Der Fragesatz nennt schon alles Nötige: bei Tage, tiefe Bänder, Dämpfung. Diese Kombination gehört zu der Region, die nur bei Sonnenlicht entsteht und Energie zehrt. Die übrigen Angebote sind Regionen, die brechen, oder gar keine Region.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • A-Region. – Eine A-Region kommt in der Ionosphäre nicht vor; der Buchstabe ist nur vorangestellt, damit die Reihe vollständig aussieht.
  • F1-Region. – Die F-Regionen liegen oben und biegen die Welle zurück; eine Tagesdämpfung der tiefen Bänder geht nicht von ihnen aus.
  • F2-Region. – Die F2-Region ist die Trägerin des Weitverkehrs und damit der helfende Teil der Ionosphäre, nicht der störende.

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EH211Die Ausbreitung der Wellen im 160 m-Band erfolgt tagsüber hauptsächlich ...ab Klasse E

  1. über Raum- und Bodenwelle, weil es bei den Frequenzen unter 2 MHz nur zu geringfügiger Phasenverschiebung zwischen reflektierter und direkter Welle kommt.
  2. über die Raumwelle, weil die Refraktion (Brechung) in der D-Region für Frequenzen bis zu 2 MHz besonders stark ist.
  3. über die Bodenwelle, weil durch die Dämpfung der D-Region keine Raumwelle entstehen kann.
  4. über die Raumwelle, weil es in der Troposphäre durch Temperaturinversionen zu Reflexionen für die Frequenzen unter 2 MHz kommen kann.
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Richtig ist C: über die Bodenwelle, weil durch die Dämpfung der D-Region keine Raumwelle entstehen kann.

Kniff: Hier ist nicht nur die Welle, sondern auch die Begründung zu prüfen. Tagsüber kommt auf 160 m keine Raumwelle zurück, weil sie unten weggedämpft wird — übrig bleibt der Weg entlang des Bodens. Die drei anderen Angebote halten an der Raumwelle fest und erfinden dafür einen Mechanismus.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • über Raum- und Bodenwelle, weil es bei den Frequenzen unter 2 MHz nur zu geringfügiger Phasenverschiebung zwischen reflektierter und direkter Welle kommt. – Die Phasenlage entscheidet über Fading und nicht darüber, ob tagsüber überhaupt eine Raumwelle zurückkommt.
  • über die Raumwelle, weil die Refraktion (Brechung) in der D-Region für Frequenzen bis zu 2 MHz besonders stark ist. – Das dreht die Wirkung der unteren Region um: sie bricht nicht besonders stark, sie dämpft besonders stark.
  • über die Raumwelle, weil es in der Troposphäre durch Temperaturinversionen zu Reflexionen für die Frequenzen unter 2 MHz kommen kann. – Temperaturinversionen sind ein UKW-Sonderfall aus der Wetterschicht; für ein Signal auf 160 m spielen sie keine Rolle.

Mehr dazu: Kurzwellenausbreitung: was die Sonne macht

EH212Welche der folgenden Aussagen trifft für KW-Funkverbindungen zu, die über Bodenwellen erfolgen?ab Klasse E

  1. Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren Frequenzbereichen.
  2. Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren Frequenzbereichen.
  3. Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren Frequenzbereichen.
  4. Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren Frequenzbereichen.
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Richtig ist D: Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren Frequenzbereichen.

Kniff: Die vier Sätze sind aus zwei Entscheidungen gebaut, und beide müssen stimmen: Reichweite und Frequenzabhängigkeit. Wer der Erdkrümmung folgt, kommt über den geografischen Horizont hinaus. Und die Dämpfung wächst mit der Frequenz, weshalb die Bodenwelle auf 160 m weiter trägt als auf 10 m.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren Frequenzbereichen. – Hier sind beide Hälften verkehrt: die Bodenwelle reicht hinter den Sichthorizont, und stärker gedämpft wird oben und nicht unten.
  • Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren Frequenzbereichen. – Die erste Hälfte stimmt, die zweite ist die häufige Verwechslung; die Dämpfung nimmt mit steigender Frequenz zu.
  • Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren Frequenzbereichen. – Die Frequenzabhängigkeit stimmt, aber die Reichweite ist zu kurz angesetzt: wer der Krümmung folgt, kommt hinter den Horizont.

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EH213Bei der Ausbreitung auf Kurzwelle spielt die so genannte „Greyline“ eine besondere Rolle. Was ist die „Greyline“?ab Klasse E

  1. Die Zeit mit den besten Möglichkeiten für „Short-Skip“-Ausbreitung.
  2. Die Zone der Dämmerung um Sonnenauf- und -untergang herum.
  3. Die Übergangszeit vor und nach dem Winter, in der sich die D-Region ab- und wieder aufbaut.
  4. Die instabilen Ausbreitungsbedingungen in der Äquatorialzone.
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Richtig ist B: Die Zone der Dämmerung um Sonnenauf- und -untergang herum.

Kniff: Das Wort meint eine Linie auf der Erde, keine Jahreszeit und keine Klimazone. Gesucht ist die Grenze zwischen Tag und Nacht, also die Dämmerung. Von den übrigen Angeboten nennt eines einen ganz anderen Fachbegriff, zwei verlegen die Sache in den Jahreslauf oder auf einen Breitengrad.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Die Zeit mit den besten Möglichkeiten für „Short-Skip“-Ausbreitung. – Short Skip ist die kurze Sprungstrecke über sporadische E-Regionen und an keine Tageszeit gebunden.
  • Die Übergangszeit vor und nach dem Winter, in der sich die D-Region ab- und wieder aufbaut. – Diese Region baut sich im Tagesrhythmus auf und ab, nicht im Jahresrhythmus; hier wird Dämmerung mit Jahreszeit verwechselt.
  • Die instabilen Ausbreitungsbedingungen in der Äquatorialzone. – Das ist eine Ortsangabe auf der Erdkugel; die Greyline hängt dagegen am Sonnenstand und wandert mit ihm.

Mehr dazu: Kurzwellenausbreitung: was die Sonne macht

EH214Ein plötzlicher Anstieg der Intensitäten von UV- und Röntgenstrahlung nach einem Flare (Energieausbruch auf der Sonne) führt zu erhöhter Ionisierung der D-Region und damit zu zeitweiligem Ausfall der Raumwellenausbreitung auf der Kurzwelle. Diese Erscheinung bezeichnet man als ...ab Klasse E

  1. Aurora-Effekt.
  2. sporadische E-Ausbreitung.
  3. Mögel-Dellinger-Effekt.
  4. kritischer Schwund.
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Richtig ist C: Mögel-Dellinger-Effekt.

Kniff: Die Frage liefert die ganze Kette schon mit: Flare, mehr Ionisation unten, Raumwelle weg. Gesucht ist nur der Name, der zu dieser Kette gehört. Die drei anderen Angebote benennen Erscheinungen mit anderer Ursache.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Aurora-Effekt. – Aurora ist die Streuung an Polarlichtern und macht den Ton rau; die Raumwelle lässt sie nicht ausfallen.
  • sporadische E-Ausbreitung. – Sporadic-E eröffnet zusätzliche Wege, statt sie zu schließen, und beruht auf Brechung in der E-Region.
  • kritischer Schwund. – Ein Schwund wäre ein Schwanken der Feldstärke; genannt ist hier aber der vollständige Ausfall.

Mehr dazu: Kurzwellenausbreitung: was die Sonne macht

EH215Welche Auswirkung hat der Mögel-Dellinger-Effekt auf die Ausbreitung von Kurzwellen?ab Klasse E

  1. Den zeitlich begrenzten Schwund durch Mehrwegeausbreitung in der Ionosphäre.
  2. Das Übersprechen der Modulation eines starken Senders auf andere, über die Ionosphäre übertragene HF-Signale.
  3. Den zeitlich begrenzten Ausfall der Raumwellenausbreitung.
  4. Die zeitlich begrenzt auftretende Verzerrung der Modulation.
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Richtig ist C: Den zeitlich begrenzten Ausfall der Raumwellenausbreitung.

Kniff: Achte auf den Unterschied zwischen Schwund und Ausfall. Der Effekt nimmt die Raumwelle für eine begrenzte Zeit ganz weg, weil das Signal unten aufgefressen wird. Jede Antwort, in der noch etwas ankommt und nur verformt oder schwankend ist, fällt damit heraus.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Den zeitlich begrenzten Schwund durch Mehrwegeausbreitung in der Ionosphäre. – Mehrere Wege gleichzeitig ergeben Fading; dabei bleibt die Verbindung bestehen und schwankt nur, statt ganz wegzubleiben.
  • Das Übersprechen der Modulation eines starken Senders auf andere, über die Ionosphäre übertragene HF-Signale. – Das schildert eine Beeinflussung zwischen zwei Signalen und nicht die Wirkung eines Sonnenausbruchs auf die Ausbreitung.
  • Die zeitlich begrenzt auftretende Verzerrung der Modulation. – Die Zeitangabe ist übernommen, die Wirkung aber abgeschwächt: nicht die Modulation wird verformt, die Raumwelle bleibt ganz aus.

Mehr dazu: Kurzwellenausbreitung: was die Sonne macht

EH216Was ist mit der Aussage „Funkverkehr über den langen Weg (long path)“ gemeint?ab Klasse E

  1. Bei guten Ausbreitungsbedingungen treten mehrfache Refraktionen (Brechungen) mit vielen Sprüngen (hops) auf. Sie hören dann Ihre eigenen Zeichen zeitverzögert als „Echo“ im Empfänger wieder. Sie laufen also den „langen Weg einmal um die Erde“.
  2. Bei guten Ausbreitungsbedingungen treten mehrfache Refraktionen (Brechungen) mit vielen Sprüngen (hops) auf. Dann ist es möglich, sehr weite Entfernungen - „lange Wege“ - zu überbrücken.
  3. Die Funkverbindung läuft nicht über den direkten Weg zur Gegenstation, sondern über die dem kürzesten Weg entgegengesetzte Richtung.
  4. Bei sehr guten Ausbreitungsbedingungen liegen die reflektierenden Regionen in großer Höhe. Die Sprungdistanzen werden dann sehr groß, so dass sie die Reichweite der Bodenwelle um ein Vielfaches übertreffen. Dann kann man mit einem Sprung einen „sehr langen Weg“ zurücklegen.
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist C: Die Funkverbindung läuft nicht über den direkten Weg zur Gegenstation, sondern über die dem kürzesten Weg entgegengesetzte Richtung.

Kniff: Lang bezieht sich auf die Richtung, in die die Antenne zeigt, und nicht auf die Zahl der Sprünge. Prüfe jedes Angebot mit der Frage, ob die Antenne von der Gegenstation weggedreht wird. Alle drei falschen Antworten drehen sie nicht, sie reden nur von größeren Entfernungen.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Bei guten Ausbreitungsbedingungen treten mehrfache Refraktionen (Brechungen) mit vielen Sprüngen (hops) auf. Sie hören dann Ihre eigenen Zeichen zeitverzögert als „Echo“ im Empfänger wieder. Sie laufen also den „langen Weg einmal um die Erde“. – Das ist ein Rundum-Echo der eigenen Aussendung, also eine Beobachtung am eigenen Empfänger und keine Betriebsweise über die Gegenrichtung.
  • Bei guten Ausbreitungsbedingungen treten mehrfache Refraktionen (Brechungen) mit vielen Sprüngen (hops) auf. Dann ist es möglich, sehr weite Entfernungen - „lange Wege“ - zu überbrücken. – Viele Sprünge machen die Strecke lang, aber long path meint nicht die Länge des Weges, sondern die entgegengesetzte Richtung.
  • Bei sehr guten Ausbreitungsbedingungen liegen die reflektierenden Regionen in großer Höhe. Die Sprungdistanzen werden dann sehr groß, so dass sie die Reichweite der Bodenwelle um ein Vielfaches übertreffen. Dann kann man mit einem Sprung einen „sehr langen Weg“ zurücklegen. – Auch hier wird nur eine große Sprungweite geschildert; die Antenne bleibt dabei auf den kürzesten Weg gerichtet.

Mehr dazu: Kurzwellenausbreitung: was die Sonne macht

EH217Was bedeutet die Aussage, dass ein Funkamateur in Deutschland mit „VK“ auf dem „langen Weg“ gearbeitet hat?ab Klasse E

  1. Die Verbindung mit Australien ist wegen der Ausbreitungsbedingungen auf dem indirekten und somit längeren Weg über Südamerika hinweg zustande gekommen.
  2. Die Verbindung mit Australien ist wegen der Ausbreitungsbedingungen auf langem direktem Weg über Südamerika hinweg zustande gekommen.
  3. Die Verbindung mit Südamerika ist wegen der Ausbreitungsbedingungen auf dem indirekten und somit längeren Weg über Australien hinweg zustande gekommen.
  4. Der Verbindungsweg mit Australien ist wegen der schlechten Ausbreitungsbedingungen erst nach langer Wartezeit zustande gekommen.
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Richtig ist A: Die Verbindung mit Australien ist wegen der Ausbreitungsbedingungen auf dem indirekten und somit längeren Weg über Südamerika hinweg zustande gekommen.

Kniff: Zwei Dinge müssen zusammen stimmen: VK ist Australien, und der lange Weg ist der indirekte. Lies deshalb genau, welches Land in der Antwort das Ziel ist und welches nur auf dem Weg liegt. Eine Antwort tauscht Ziel und Zwischenstation, eine nennt den Weg direkt, eine spricht gar nicht vom Weg.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Die Verbindung mit Australien ist wegen der Ausbreitungsbedingungen auf langem direktem Weg über Südamerika hinweg zustande gekommen. – Das Wort direkt macht den Satz falsch: über den langen Weg funkt man gerade nicht direkt, sondern in die Gegenrichtung.
  • Die Verbindung mit Südamerika ist wegen der Ausbreitungsbedingungen auf dem indirekten und somit längeren Weg über Australien hinweg zustande gekommen. – Hier sind Ziel und Zwischenstation getauscht; VK steht für Australien, und Südamerika liegt nur unterwegs.
  • Der Verbindungsweg mit Australien ist wegen der schlechten Ausbreitungsbedingungen erst nach langer Wartezeit zustande gekommen. – Lang meint den Weg der Welle und nicht die Dauer des Wartens auf eine Öffnung.

Mehr dazu: Kurzwellenausbreitung: was die Sonne macht

EH218Unter dem Begriff „Short Skip“ versteht man Funkverbindungen besonders im 10 m-Band mit Sprungentfernungen unter 1000 km, die ...ab Klasse E

  1. durch Refraktion (Brechung) in der hochionisierten D-Region ermöglicht werden.
  2. bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Refraktion (Brechung) in der F1-Region ermöglicht werden.
  3. bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Refraktion (Brechung) in der F2-Region ermöglicht werden.
  4. durch Refraktion (Brechung) in sporadischen E-Regionen ermöglicht werden.
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist D: durch Refraktion (Brechung) in sporadischen E-Regionen ermöglicht werden.

Kniff: Kurze Sprünge brauchen einen niedrig liegenden Umkehrpunkt, denn je tiefer gebrochen wird, desto näher setzt der Strahl wieder auf. Damit fallen die hoch liegenden F-Regionen heraus, und die unterste bricht überhaupt nicht. Das Wort „sporadischen“ passt zu Entfernungen unter 1000 km im 10-m-Band.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • durch Refraktion (Brechung) in der hochionisierten D-Region ermöglicht werden. – Die Höhe wäre passend niedrig, doch diese Region bricht nicht; ihre Ionisation dämpft nur.
  • bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Refraktion (Brechung) in der F1-Region ermöglicht werden. – Der Verweis auf den Abstrahlwinkel klingt richtig, aber eine hoch liegende Region liefert lange Sprünge und keine unter 1000 km.
  • bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Refraktion (Brechung) in der F2-Region ermöglicht werden. – Diese Region ist die des Weitverkehrs; über sie werden die Sprünge gerade besonders lang.

Mehr dazu: Kurzwellenausbreitung: was die Sonne macht

EH219Welches Frequenzband kann im Sonnenfleckenmaximum tagsüber auch mit kleiner Leistung für weltweite Funkverbindungen verwendet werden?ab Klasse E

  1. 160 m-Band
  2. 80 m-Band
  3. 10 m-Band
  4. 2 m-Band
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Richtig ist C: 10 m-Band

Kniff: Im Sonnenfleckenmaximum steigt die MUF, und dann öffnet das höchste der angebotenen Kurzwellenbänder. Die tiefen Bänder sind bei Tage gedämpft, und ein UKW-Band öffnet die Sonnenaktivität gar nicht. So bleibt nur ein Angebot übrig.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 160 m-Band – Tagsüber frisst die untere Region dieses Band auf; weltweit brauchbar wird es erst nachts.
  • 80 m-Band – Auch dieses Band gehört zu denen, die tagsüber gedämpft werden, und eine hohe Sonnenaktivität ändert daran nichts.
  • 2 m-Band – Das liegt oberhalb der Kurzwelle; dort trägt die Ionisation der F-Region nicht, und weltweiter Verkehr mit kleiner Leistung kommt nicht zustande.

Mehr dazu: Kurzwellenausbreitung: was die Sonne macht

▶ Jetzt üben: Kurzwellenausbreitung

Alle Themen: Technische Kenntnisse Klasse E · Lexikon

Fragen und Abbildungen: Prüfungsfragenkatalog der Bundesnetzagentur, 3. Auflage (gültig seit 24. Juni 2024), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – 2.0. Die Antworten sind gemischt. Erklärungen, Lösungswege und Begriffsblätter: Amateurfunk-Trainer.