| 160 m | 1810–2000 kHz | Beginnt bei 1810, nicht bei 1800. Bei 1850 wechselt die Leistungsgrenze der Klasse E. |
| 80 m | 3,5–3,8 MHz | Geteilt mit dem Seefunkdienst, beide auf primärer Basis. |
| 40 m | 7,0–7,2 MHz | Primärer Status. Außerhalb Europas reicht es bis 7,3 MHz. |
| 30 m | 10,1–10,15 MHz | Nur 50 kHz breit. Höchstens 800 Hz Bandbreite, kein Sprechfunk. |
| 20 m | 14,0–14,35 MHz | Das klassische DX-Band. |
| 17 m | 18,068–18,168 MHz | 100 kHz breit, krumme Kanten. |
| 15 m | 21,0–21,45 MHz | Nicht 21,5 und nicht 21,35 — genau 21,45. |
| 12 m | 24,89–24,99 MHz | 100 kHz breit, krumme Kanten. |
| 10 m | 28–29,7 MHz | Klasse N. Unterhalb 29 MHz höchstens 7 kHz Bandbreite. |
| 6 m | 50,0–52,0 MHz | Nicht bis 54 MHz — das gilt in anderen ITU-Regionen. |
| 2 m | 144–146 MHz | Klasse N. Nicht bis 148 MHz. Höchstens 40 kHz Bandbreite. |
| 70 cm | 430–440 MHz | Klasse N. 2 MHz Bandbreite, für AM-Fernsehen 7 MHz. Darin liegt der ISM-Bereich. |
| 23 cm | 1240–1300 MHz | Im Streifen 1247–1263 MHz nur 5 W EIRP. |
| 13 cm | 2320–2450 MHz | Nicht 2250 und nicht 2350 — genau 2320. |
| MF | 300 kHz – 3 MHz | Mittelwelle. Darin liegt das 160-m-Band. |
| HF | 3–30 MHz | Kurzwelle, Short Wave. Von 80 m bis 10 m. |
| VHF | 30–300 MHz | Ultrakurzwelle. 6 m und 2 m. |
| UHF | 300–3000 MHz | Dezimeterwelle. 70 cm, 23 cm, 13 cm. |
| Klasse N | 10 m, 2 m, 70 cm | 28–29,7 MHz, 144–146 MHz, 430–440 MHz. Sonst nichts. |
| primär / sekundär | wer weichen muss | Primär heißt eigenes Recht. 40 m ist primär, 80 m gemeinsam mit dem Seefunk auch; 30 m und 135,7–137,8 kHz nicht. |
Merken: Rechne den Bandnamen um: 300 geteilt durch die Meter ergibt ungefähr die Megahertz. Die Klasse N hat drei Bänder — 10 m, 2 m und 70 cm. Und die vier Bereichsnamen mit je einem Faktor zehn: MF bis 3 MHz, HF bis 30, VHF bis 300, UHF bis 3000.
Der Zusammenhang
Der Bandname ist keine Nummer, sondern die Wellenlänge — und Wellenlänge und Frequenz hängen über die Lichtgeschwindigkeit zusammen: Frequenz in Megahertz mal Wellenlänge in Metern ergibt etwa 300. Damit findet man jedes Band in der richtigen Nachbarschaft wieder. 300 geteilt durch 80 ergibt 3,75 MHz, und das 80-m-Band liegt bei 3,5 bis 3,8. Für die genauen Kanten reicht die Rechnung nicht, denn die Bandnamen sind gerundete Bezeichnungen; sie verwirft aber sofort jede Antwort, die um ein Vielfaches daneben liegt. Die Kanten selbst sind nicht willkürlich. Die alten, breiten Kurzwellenbänder liegen harmonisch zueinander: 7, 14, 21 und 28 MHz sind das Doppelte, Vierfache, Sechsfache und Achtfache von 3,5 MHz. Die drei schmalen Bänder 10,1, 18,068 und 24,89 MHz kamen erst später hinzu, sind nur 50 bis 100 kHz breit und haben deshalb krumme Kanten. Und die Bänder werden nach oben hin breiter: 160 m ist 190 kHz breit, 2 m schon 2 MHz, 70 cm ganze 10 MHz. Aus demselben Grund darf eine einzelne Aussendung oben mehr Bandbreite belegen als unten — oben ist einfach mehr Platz.
Herkunft: Alle Frequenzen stehen wörtlich in den Antworten von VD706 bis VD723, VD738 bis VD742 und BC101 bis BC106. Dass die schmalen Bänder 30 m, 17 m und 12 m später hinzukamen, und dass 40 m außerhalb Europas bis 7,3 MHz, 6 m in anderen ITU-Regionen bis 54 MHz und 2 m in der ITU-Region 2 bis 148 MHz reicht, steht nicht im Katalog — es erklärt aber, woher die krummen Kanten und die falschen Antworten kommen.