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Wellenlänge ↔ Frequenz

λ in Metern = 300 / f in MHz – mit Halbwelle, Viertelwelle und Bandname.

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So rechnest du

Funkwellen breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus, rund 300 000 km/s. Daraus folgt die wichtigste Faustformel im Amateurfunk: λ in Metern = 300 / f in MHz. Umgekehrt ist f in MHz = 300 / λ in Metern. Die Bandnamen kommen genau daher: 145 MHz sind gut 2 m, 435 MHz knapp 70 cm.

Für Antennen braucht man oft nur einen Teil der Wellenlänge. Ein Halbwellendipol ist etwa λ/2 lang, eine Groundplane etwa λ/4. Weil die Welle im Draht oder Kabel langsamer ist als im freien Raum, wird die echte Länge mit dem Verkürzungsfaktor multipliziert – bei Drahtantennen etwa 0,95, bei Koaxkabel mit Voll-PE etwa 0,66.

Beispiele

FrequenzWellenlängeλ/2λ/4
3,6 MHz83,3 m41,7 m20,8 m
14,2 MHz21,1 m10,6 m5,3 m
28,5 MHz10,5 m5,3 m2,6 m
145 MHz2,07 m1,03 m0,52 m
435 MHz0,69 m0,34 m0,17 m

Prüfungsfragen dazu: Sinusförmige Signale (NB4) · Frequenzbereiche (BC1) · Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter (VD7)

Im Lexikon: Die Funkwelle: Geschwindigkeit, Wellenlänge, Polarisation · Die Bänder in Deutschland

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