Abschnitt 5.2.2 · Elektrizitäts-, Elektromagnetismus- und Funktheorie · Technische Kenntnisse Klasse A. 14 Fragen, jede mit Erklärung.
Auf dieser Seite stehen alle 14 Prüfungsfragen zum Thema Strom- und Spannungsquellen (Kapitel „Elektrizitäts-, Elektromagnetismus- und Funktheorie“). Überlege erst selbst und klappe dann die Lösung auf: Dort steht der Lösungsweg und bei jeder falschen Antwort, welcher Denkfehler dahintersteckt.
AB201Welche Eigenschaften sollten Strom- und Spannungsquellen nach Möglichkeit aufweisen?ab Klasse A
Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand haben.
Stromquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand und Spannungsquellen einen möglichst hohen Innenwiderstand haben.
Stromquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand und Spannungsquellen einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben.
Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben.
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Richtig ist C: Stromquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand und Spannungsquellen einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben.
Eine Quelle ist dann ideal, wenn ihr Innenwiderstand die Last nicht stört. Bei der Spannungsquelle heißt das: möglichst klein, damit die Spannung unter Last nicht einbricht. Bei der Stromquelle: möglichst groß, damit der Strom vom Lastwiderstand unabhängig bleibt.
Kniff: Die Merkregel steckt im Wort. Was konstant bleiben soll, steht im Namen — und der Innenwiderstand muss so gewählt sein, dass gerade das gelingt.
Warum die anderen nicht stimmen:
Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand haben. – Für die Stromquelle richtig, für die Spannungsquelle falsch: Ein hoher Innenwiderstand ließe die Klemmenspannung bei jeder Belastung zusammenbrechen.
Stromquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand und Spannungsquellen einen möglichst hohen Innenwiderstand haben. – Genau vertauscht. Eine Stromquelle mit niedrigem Innenwiderstand gäbe bei jedem Lastwiderstand einen anderen Strom ab.
Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben. – Für die Spannungsquelle richtig, für die Stromquelle falsch — dieselbe Verwechslung, nur andersherum.
AB202In welchem Zusammenhang müssen der Innenwiderstand R_i einer Strom- oder Spannungsquelle und ein direkt daran angeschlossener Lastwiderstand R_L stehen, damit Leistungsanpassung vorliegt?ab Klasse A
R_L = 1/(R_i)
R_L ≪ R_i
R_L ≫ R_i
R_L = R_i
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Richtig ist D: R_L = R_i
Leistungsanpassung heißt: die Last bekommt die größtmögliche Leistung. Das ist genau dann der Fall, wenn Lastwiderstand und Innenwiderstand gleich sind.
Kniff: Der Wirkungsgrad ist dabei nur 50 % — die andere Hälfte bleibt im Innenwiderstand. Größte Leistung ist nicht dasselbe wie bester Wirkungsgrad, und danach ist hier nicht gefragt.
Warum die anderen nicht stimmen:
R_L = 1/(R_i) – Der Kehrwert eines Widerstands ist ein Leitwert. Zwei verschiedene Größen gleichzusetzen ergibt keine Bedingung.
R_L ≪ R_i – Das ist Stromanpassung. Der Strom wird maximal, die Leistung an der Last aber klein.
R_L ≫ R_i – Das ist Spannungsanpassung. Die Spannung bleibt stabil, die entnommene Leistung ist gering.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AB202
AB203In welchem Zusammenhang müssen der Innenwiderstand R_i einer Spannungsquelle und ein direkt daran angeschlossener Lastwiderstand R_L stehen, damit Spannungsanpassung vorliegt?ab Klasse A
R_L = 1/(R_i)
R_L = R_i
R_L ≫ R_i
R_L ≪ R_i
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Richtig ist C: R_L ≫ R_i
Spannungsanpassung heißt: die Klemmenspannung soll sich unter Last möglichst wenig ändern. Dazu darf nur ein kleiner Teil des Stroms fließen — der Lastwiderstand muss viel größer sein als der Innenwiderstand.
Kniff: Das ist der Normalfall in der Praxis: Netzteil, Akku, Vorverstärkerausgang. Nicht die größte Leistung ist das Ziel, sondern eine Spannung, die stehen bleibt.
Warum die anderen nicht stimmen:
R_L = 1/(R_i) – Widerstand und Leitwert gleichgesetzt — das ist keine sinnvolle Bedingung.
R_L = R_i – Das ist Leistungsanpassung. Dabei bricht die Klemmenspannung auf die Hälfte der Leerlaufspannung ein — das Gegenteil von dem, was Spannungsanpassung will.
R_L ≪ R_i – Das ist Stromanpassung und für eine Spannungsquelle beinahe ein Kurzschluss.
AB204In welchem Zusammenhang müssen der Innenwiderstand R_i einer Stromquelle und ein direkt daran angeschlossener Lastwiderstand R_L stehen, damit Stromanpassung vorliegt?ab Klasse A
R_L = R_i
R_L = 1/(R_i)
R_L ≪ R_i
R_L ≫ R_i
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Richtig ist C: R_L ≪ R_i
Stromanpassung heißt: der Strom soll sich unter Last möglichst wenig ändern. Bei einer Stromquelle mit großem Innenwiderstand gelingt das, solange der Lastwiderstand klein dagegen bleibt.
Kniff: Die drei Anpassungen unterscheiden sich nur im Größenverhältnis: gleich groß bei Leistung, Last viel größer bei Spannung, Last viel kleiner bei Strom.
Warum die anderen nicht stimmen:
R_L = R_i – Leistungsanpassung. Hier fiele schon die Hälfte am Innenwiderstand ab.
R_L = 1/(R_i) – Ein Widerstand und ein Leitwert lassen sich nicht gleichsetzen.
R_L ≫ R_i – Das ist Spannungsanpassung — genau die andere Richtung.
AB205Die Leerlaufspannung einer Spannungsquelle beträgt 5,0 V. Schließt man einen Belastungswiderstand mit 1,2 Ω an, so geht die Klemmenspannung der Spannungsquelle auf 4,8 V zurück. Wie hoch ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?ab Klasse A
0,25 Ω
0,17 Ω
8,2 Ω
0,05 Ω
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Richtig ist D: 0,05 Ω
Der Innenwiderstand zeigt sich am Spannungseinbruch unter Last: R_i = ΔU / I. ΔU ist der Unterschied zwischen Leerlauf- und Klemmenspannung.
Lösungsweg:
ΔU = 5,0 V − 4,8 V = 0,2 V
I = 4,8 V / 1,2 Ω = 4 A
R_i = 0,2 V / 4 A = 0,05 Ω
Kniff: Der Strom steht nicht da und muss erst aus der Klemmenspannung kommen — aus 4,8 V an 1,2 Ω, nicht aus den 5,0 V. Unter Last liegen an der Last die 4,8 V an.
Warum die anderen nicht stimmen:
0,25 Ω – Der Lastwiderstand durch die Klemmenspannung geteilt: 1,2 / 4,8 = 0,25. Volt und Ohm sind dabei durcheinandergeraten.
0,17 Ω – Der Spannungsabfall durch den Lastwiderstand geteilt: 0,2 / 1,2 = 0,17. Geteilt werden muss durch den Strom.
8,2 Ω – Zu dieser Zahl führt keine der üblichen Verwechslungen. Sie ist außerdem größer als der Lastwiderstand — dann wäre die Klemmenspannung weit unter die Hälfte gefallen und nicht auf 4,8 V.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AB205
AB206Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 0,9 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 12,4 V. Wie groß ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?ab Klasse A
1,22 Ω
15,0 Ω
0,99 Ω
0,82 Ω
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Richtig ist A: 1,22 Ω
R_i = ΔU / I. Hier steht der Strom schon da, es fehlt nur der Spannungsabfall.
Lösungsweg:
ΔU = 13,5 V − 12,4 V = 1,1 V
R_i = 1,1 V / 0,9 A
R_i = 1,22 Ω
Kniff: Nur der Unterschied der beiden Spannungen zählt, nicht eine von beiden. Wer mit 13,5 V rechnet, bekommt den Widerstand der ganzen Schaltung statt des Innenwiderstands.
Warum die anderen nicht stimmen:
15,0 Ω – Mit der Leerlaufspannung gerechnet: 13,5 / 0,9 = 15. Das ist der Widerstand, den die Quelle bei diesem Strom insgesamt sähe, nicht ihr innerer.
0,82 Ω – Bruch umgedreht: 0,9 / 1,1 = 0,82. Oben gehört die Spannung hin.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AB206
AB207Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 2 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 13 V. Wie groß ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?ab Klasse A
4 Ω
6,75 Ω
0,25 Ω
1 Ω
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Richtig ist C: 0,25 Ω
Wieder R_i = ΔU / I. Die Leerlaufspannung ist dieselbe wie in AB206, die Quelle aber eine andere: Ihr Innenwiderstand ist viel kleiner — sie bricht bei 2 A nur um 0,5 V ein.
Lösungsweg:
ΔU = 13,5 V − 13 V = 0,5 V
R_i = 0,5 V / 2 A
R_i = 0,25 Ω
Kniff: Ein halbes Volt Einbruch bei 2 A — das sind 0,25 Ω. Die Zahlen sind klein, die Fehlerwege dieselben wie immer: multiplizieren statt teilen, oder den Bruch umdrehen.
Warum die anderen nicht stimmen:
4 Ω – Bruch umgedreht: 2 / 0,5 = 4.
6,75 Ω – Mit der Leerlaufspannung gerechnet: 13,5 / 2 = 6,75. Gebraucht wird der Unterschied der Spannungen.
1 Ω – Multipliziert statt geteilt: 0,5 · 2 = 1.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AB207
AB208Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,8 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 20 A abgibt, bleibt die Klemmenspannung auf 13,6 V. Wie groß ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?ab Klasse A
20 mΩ
10 mΩ
0,1 Ω
0,2 Ω
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Richtig ist B: 10 mΩ
R_i = ΔU / I — hier mit großem Strom und kleinem Einbruch, also einem sehr kleinen Innenwiderstand.
Lösungsweg:
ΔU = 13,8 V − 13,6 V = 0,2 V
R_i = 0,2 V / 20 A = 0,01 Ω
0,01 Ω = 10 mΩ
Kniff: 0,2 V bei 20 A ergeben 0,01 Ω. Das Ergebnis steht als 10 mΩ da; wer in Ohm rechnet und dann eine Null verliert, greift zur falschen Antwort.
Warum die anderen nicht stimmen:
20 mΩ – Die 20 aus "20 A" als Zahlenwert übernommen. Der Strom steht im Nenner und wird nicht zum Ergebnis.
0,2 Ω – Der Spannungsabfall als Widerstand hingeschrieben. Durch den Strom wurde gar nicht geteilt.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AB208
AB209Folgende Schaltung eines Akkus besteht aus Zellen von je 2 V. Jede Zelle kann 10 Ah Ladung liefern. Welche Daten hat der Akku?ab Klasse A
12 V/60 Ah
12 V/10 Ah
2 V/60 Ah
2 V/10 Ah
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Richtig ist B: 12 V/10 Ah
Lösungsweg:
6 Zellen in Reihe: U = 6 · 2 V = 12 V
Kapazität einer Kette = Kapazität einer Zelle = 10 Ah
Kniff: In Reihe addieren sich die SPANNUNGEN, die Kapazität in Ah bleibt die einer einzelnen Zelle. Parallel wäre es genau umgekehrt.
Warum die anderen nicht stimmen:
12 V/60 Ah – Die Spannung richtig addiert — und die Amperestunden gleich mit. Die addieren sich aber nur bei Parallelschaltung. In Reihe fließt durch alle sechs Zellen derselbe Strom, also bleibt es bei 10 Ah.
2 V/60 Ah – Alles parallel gedacht. Dann käme das heraus: 2 V und 6 · 10 Ah. Das Bild zeigt aber eine Kette, keine sechs Zellen an denselben zwei Knoten.
2 V/10 Ah – Das sind die Daten EINER Zelle. Die anderen fünf sind mitgezeichnet und zählen mit.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AB209
AB210Auf dem Akku-Pack eines Handfunksprechgerätes stehen folgende Angaben: 7,4 V - 2200 mAh - 16,28 Wh. Welcher Begriff ist für die Angabe 2200 mAh zutreffend.ab Klasse A
Nennkapazität
Nennleistung
maximaler Ladestrom pro Stunde
maximaler Entladestrom pro Stunde
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Richtig ist A: Nennkapazität
Amperestunden sind Strom mal Zeit, also eine Ladungsmenge. Was ein Akku an Ladung abgeben kann, heißt Kapazität.
Kniff: Die drei Angaben auf dem Akku gehören zusammen: 7,4 V · 2,2 Ah = 16,28 Wh. Spannung mal Kapazität ergibt die Energie — daran erkennt man, welche Zahl welche Größe ist.
Warum die anderen nicht stimmen:
Nennleistung – Leistung wird in Watt angegeben. Auf dem Akku steht sie nicht; die 16,28 Wh sind eine Energie, keine Leistung.
maximaler Ladestrom pro Stunde – Ein Strom wird in Ampere angegeben, ohne Stunden. Und "pro Stunde" gehört bei einem Strom ohnehin nicht dazu.
maximaler Entladestrom pro Stunde – Derselbe Denkfehler in die andere Richtung. Der zulässige Entladestrom steht auf dem Akku oft als C-Rate, nicht als Amperestundenzahl.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AB210
AB211Wie lange könnte man idealerweise mit einem voll geladenen Akku mit 60 Ah einen Amateurfunkempfänger betreiben, bis dieser auf 10 % seiner Kapazität entladen ist und einen Strom von 0,8 A aufnimmt?ab Klasse A
74 Stunden und 60 Minuten
67 Stunden und 30 Minuten
43 Stunden und 12 Minuten
48 Stunden und 0 Minuten
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Richtig ist B: 67 Stunden und 30 Minuten
Betriebsdauer = nutzbare Ladung / Strom. Nutzbar sind hier nicht die vollen 60 Ah, denn bei 10 % Restkapazität soll Schluss sein.
Lösungsweg:
Nutzbar: 90 % von 60 Ah = 54 Ah
t = 54 Ah / 0,8 A = 67,5 h
0,5 h = 30 min, also 67 Stunden und 30 Minuten
Kniff: Die 10 % sind der Rest, der drinbleibt — entnommen werden 90 %. Wer mit 60 Ah rechnet, bekommt 75 Stunden und damit eine der falschen Antworten.
Warum die anderen nicht stimmen:
74 Stunden und 60 Minuten – Das sind in Wahrheit 75 Stunden — die volle Kapazität ohne die 10 % Rest: 60 / 0,8. Und 60 Minuten schreibt man als eine weitere Stunde.
43 Stunden und 12 Minuten – Multipliziert statt geteilt: 54 Ah · 0,8 A = 43,2.
48 Stunden und 0 Minuten – Ebenfalls multipliziert, dazu ohne die 10 %: 60 · 0,8 = 48.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AB211
AB212Was ist die primäre Aufgabe einer Solarzelle?ab Klasse A
Die Umwandlung von Strahlungsenergie in thermische Energie.
Die Umwandlung von elektrischer Energie in Strahlungsenergie.
Die Umwandlung von Strahlungsenergie in elektrische Energie.
Die Umwandlung von thermischer Energie in Strahlungsenergie.
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Richtig ist C: Die Umwandlung von Strahlungsenergie in elektrische Energie.
Eine Solarzelle ist eine großflächige Halbleiterdiode. Licht löst im Sperrschichtbereich Ladungsträger heraus, und die stehen als Spannung an den Anschlüssen zur Verfügung.
Kniff: Strahlung hinein, Elektrizität heraus. Warm wird sie dabei auch — aber das ist Verlust und nicht ihre Aufgabe.
Warum die anderen nicht stimmen:
Die Umwandlung von Strahlungsenergie in thermische Energie. – Das ist ein Sonnenkollektor für Warmwasser. Der arbeitet mit Wärme, nicht mit Halbleitern.
Die Umwandlung von elektrischer Energie in Strahlungsenergie. – Das macht eine Leuchtdiode — dieselbe Physik, nur andersherum.
Die Umwandlung von thermischer Energie in Strahlungsenergie. – Das tut jeder warme Körper von selbst. Mit einer Solarzelle hat es nichts zu tun.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AB212
AB213Ein Spannungswandler setzt 12 V auf 5 V um. Er nimmt 2 A auf und gibt 3 A ab. Wie groß ist sein Wirkungsgrad?ab Klasse A
62,5 %
160 %
41,7 %
27,7 %
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Richtig ist A: 62,5 %
Wirkungsgrad = abgegebene Leistung / aufgenommene Leistung. Leistung ist jeweils Spannung mal Strom — beide Seiten getrennt ausrechnen.
Lösungsweg:
Aufgenommen: 12 V · 2 A = 24 W
Abgegeben: 5 V · 3 A = 15 W
η = 15 / 24 = 0,625, also 62,5 %
Kniff: Nicht die Spannungen oder die Ströme ins Verhältnis setzen, sondern die Leistungen. Bei einem Wandler dürfen Spannung und Strom gegenläufig sein; nur die Leistung darf nie steigen.
Warum die anderen nicht stimmen:
160 % – Bruch umgedreht: 24 / 15. Über 100 % kann ein Wirkungsgrad nie liegen — daran ist so eine Antwort immer zu erkennen.
41,7 % – Nur die Spannungen verglichen: 5 / 12. Die Ströme fehlen, und gerade sie machen den Unterschied.
27,7 % – Die Ströme vertauscht: 5 V · 2 A durch 12 V · 3 A. Zu jeder Spannung gehört der Strom derselben Seite.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AB213
AB214Ein Spannungswandler wandelt 5 V in 12 V um. Dabei nimmt er 3 A auf und gibt 1 A ab. Wie groß ist sein Wirkungsgrad?ab Klasse A
13,9 %
80,0 %
125 %
28,6 %
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Richtig ist B: 80,0 %
Dieselbe Rechnung wie in AB213, nur hinauf statt hinunter: η = P_ab / P_auf.
Lösungsweg:
Aufgenommen: 5 V · 3 A = 15 W
Abgegeben: 12 V · 1 A = 12 W
η = 12 / 15 = 0,8, also 80 %
Kniff: Der Wandler macht aus 5 V zwölf — der Strom muss dabei zwangsläufig kleiner werden. Dass 1 A weniger ist als 3 A, ist kein Verlust, sondern der Sinn der Sache. Der Verlust steckt im Vergleich der Leistungen.
Warum die anderen nicht stimmen:
13,9 % – Spannungen und Ströme über Kreuz genommen: 5 V · 1 A durch 12 V · 3 A. Zusammen gehören immer die Werte einer Seite.
125 % – Bruch umgedreht: 15 / 12. Mehr als 100 % gibt es nicht.
28,6 % – Differenzen statt Leistungen ins Verhältnis gesetzt: (3 A − 1 A) / (12 V − 5 V) = 0,286. Zusammen gehören aber Spannung und Strom einer Seite — als Leistung.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AB214
Fragen und Abbildungen: Prüfungsfragenkatalog der Bundesnetzagentur, 3. Auflage (gültig seit 24. Juni 2024), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – 2.0. Die Antworten sind gemischt. Erklärungen, Lösungswege und Begriffsblätter: Amateurfunk-Trainer.