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Größen und Einheiten Klasse A

Abschnitt 5.1.1 · Allgemeine mathematische Grundkenntnisse und Größen · Technische Kenntnisse Klasse A. 16 Fragen, jede mit Erklärung.

Auf dieser Seite stehen alle 16 Prüfungsfragen zum Thema Größen und Einheiten (Kapitel „Allgemeine mathematische Grundkenntnisse und Größen“). Überlege erst selbst und klappe dann die Lösung auf: Dort steht der Lösungsweg und bei jeder falschen Antwort, welcher Denkfehler dahintersteckt.

▶ Diese 16 Fragen im Trainer üben

Im Lehrgang des DARC nachlesen (50ohm.de):

Die 16 Fragen

AA101Welche Einheit wird üblicherweise für die Impedanz verwendet?ab Klasse A

  1. Siemens
  2. Farad
  3. Ohm
  4. Henry
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Richtig ist C: Ohm

Die Impedanz Z ist der Wechselstromwiderstand: Wirkwiderstand und Blindwiderstand zusammen. Ein Widerstand bleibt ein Widerstand, gleich ob Gleich- oder Wechselstrom — also dieselbe Einheit.

Kniff: Nicht vom Wort "Impedanz" verwirren lassen. Es ist ein Widerstand, und Widerstand wird in Ohm gemessen.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Siemens – Siemens ist die Einheit des Leitwerts — des Kehrwerts vom Widerstand. 1 S = 1/Ohm.
  • Farad – Farad ist die Einheit der Kapazität. Ein Kondensator hat eine Kapazität in Farad und daraus einen Blindwiderstand in Ohm — beides nicht verwechseln.
  • Henry – Henry ist die Einheit der Induktivität. Auch hier: die Spule hat Henry, ihr Blindwiderstand hat Ohm.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA101

AA102Welche Einheit wird üblicherweise für die elektrische Ladung verwendet?ab Klasse A

  1. Joule (J)
  2. Kilowatt (kW)
  3. Ampere (A)
  4. Amperesekunde (As)
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Richtig ist D: Amperesekunde (As)

Ladung ist Strom mal Zeit: Q = I · t. Die Einheit ergibt sich daraus von selbst — Ampere mal Sekunde.

Kniff: Die Amperesekunde heißt auch Coulomb. Auf dem Akku steht dieselbe Größe nur größer: Amperestunde (Ah).

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Joule (J) – Joule ist Energie, nicht Ladung. Energie ist Ladung mal Spannung — also erst ein Schritt weiter.
  • Kilowatt (kW) – Kilowatt ist Leistung, also Energie je Zeit. Mit Ladung hat das nichts zu tun.
  • Ampere (A) – Ampere allein ist der Strom, also die Ladung je Sekunde. Für die Ladung selbst fehlt die Zeit.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA102

AA103Welche Einheit wird üblicherweise für die Energie verwendet?ab Klasse A

  1. Watt (W) bzw. Joule pro Stunde (J/h)
  2. Watt (W) bzw. Voltampere (VA)
  3. Joule (J) bzw. Wattstunden (Wh)
  4. Volt (V) bzw. Watt pro Ampere (W/A)
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Richtig ist C: Joule (J) bzw. Wattstunden (Wh)

Energie ist Leistung mal Zeit. Watt ist die Leistung; erst mit der Zeit multipliziert wird Energie daraus.

Kniff: Beide richtigen Einheiten stehen in derselben Antwort: Joule ist Wattsekunde, Wattstunde ist dasselbe in größerem Maß. Wo "Watt" allein steht, ist es Leistung.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Watt (W) bzw. Joule pro Stunde (J/h) – Watt ist Leistung, nicht Energie. Und "Joule pro Stunde" teilt die Energie wieder durch die Zeit — das ergibt erneut eine Leistung.
  • Watt (W) bzw. Voltampere (VA) – Watt und Voltampere sind beides Leistungen (Wirk- und Scheinleistung). Die Zeit fehlt in beiden.
  • Volt (V) bzw. Watt pro Ampere (W/A) – Volt ist die Spannung, und W/A ist ebenfalls Volt. Zweimal dieselbe Größe, und keine davon ist Energie.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA103

AA104Welche Einheit wird üblicherweise für die Symbolrate verwendet?ab Klasse A

  1. Dezibel (dB)
  2. Baud (Bd)
  3. Hertz (Hz)
  4. Bit pro Sekunde (Bit/s)
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Richtig ist B: Baud (Bd)

Die Symbolrate zählt, wie viele Zustandswechsel je Sekunde übertragen werden. Ihre Einheit ist das Baud.

Kniff: Baud und Bit pro Sekunde sind nur dann gleich, wenn ein Symbol genau ein Bit trägt. Trägt ein Symbol mehrere Bit, ist Bit/s größer als Baud — deshalb sind es zwei Einheiten und nicht eine.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Dezibel (dB) – Dezibel ist ein Verhältnis zweier Leistungen oder Spannungen. Mit einer Rate hat es nichts zu tun.
  • Hertz (Hz) – Hertz zählt Schwingungen je Sekunde. Symbole sind keine Schwingungen — die Bandbreite wird in Hertz gemessen, die Symbolrate nicht.
  • Bit pro Sekunde (Bit/s) – Das ist die Bitrate. Sie beschreibt den Informationsfluss, nicht die Zahl der Symbole — und beide fallen nur bei einem Bit je Symbol zusammen.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA104

AA105Einer Leistungsverstärkung von 40 entsprechen ...ab Klasse A

  1. 16 dB.
  2. 32 dB.
  3. 36,8 dB.
  4. 73,8 dB.
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Richtig ist A: 16 dB.

Bei Leistungen gilt: dB = 10 · log(P2/P1). Der Logarithmus ist der Zehnerlogarithmus, nicht der natürliche.

Lösungsweg:

  1. dB = 10 · log(40)
  2. log(40) = 1,602
  3. 10 · 1,602 = 16,02 dB, also rund 16 dB

Kniff: Zwei Fallen auf einmal: der Faktor (10 bei Leistung, 20 bei Spannung) und der Logarithmus (log, nicht ln). Alle drei falschen Antworten entstehen aus genau diesen zwei Verwechslungen.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 32 dB. – Mit dem Faktor 20 gerechnet: 20 · log(40) = 32 dB. Der Faktor 20 gilt für Spannungs- und Stromverhältnisse, hier geht es um Leistung.
  • 36,8 dB. – Mit dem natürlichen Logarithmus gerechnet: 10 · ln(40) = 36,89 — im Katalog als 36,8 angegeben. In der dB-Rechnung steht immer der Zehnerlogarithmus.
  • 73,8 dB. – Beide Fehler zusammen: 20 · ln(40) = 73,8. Falscher Faktor und falscher Logarithmus.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA105

AA106Ein HF-Leistungsverstärker hat eine Verstärkung von 16 dB mit maximal 100 W Ausgangsleistung. Welche HF-Ausgangsleistung ist zu erwarten, wenn der Verstärker mit 1 W HF-Eingangsleistung angesteuert wird?ab Klasse A

  1. 40 W
  2. 4 W
  3. 16 W
  4. 20 W
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Richtig ist A: 40 W

dB sind Verhältnisse. 16 dB Verstärkung heißen: die Ausgangsleistung ist 10^(16/10) = rund 40-mal so groß wie die Eingangsleistung.

Lösungsweg:

  1. Verstärkungsfaktor = 10^(16/10) = 10^1,6 = 39,8, also rund 40
  2. 1 W · 40 = 40 W
  3. 40 W liegen unter den 100 W Maximum — der Verstärker begrenzt nicht

Kniff: Die 100 W sind eine Obergrenze, keine Rechengröße. 40 W liegen darunter, also wird nicht begrenzt — wer die 100 W in die Rechnung zieht, rechnet an der Frage vorbei.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 4 W – Das wäre 6 dB (Faktor 4). 16 dB und 6 dB verwechselt.
  • 16 W – Die dB-Zahl direkt als Faktor genommen. dB sind ein Logarithmus, kein Faktor.
  • 20 W – Das entspricht 13 dB. Zu 16 dB führt keine der üblichen Verwechslungen auf 20 W — eine Blindantwort.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA106

AA107Ein Sender mit 1 W Ausgangsleistung ist an eine Endstufe mit einer Verstärkung von 10 dB angeschlossen. Wie groß ist der Ausgangspegel der Endstufe?ab Klasse A

  1. 3 dBW
  2. 10 dBW
  3. 1 dBW
  4. 20 dBW
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Richtig ist B: 10 dBW

dBW ist ein Pegel, bezogen auf 1 W. 1 W sind also genau 0 dBW. Eine Verstärkung in dB wird zum Pegel addiert, nicht multipliziert.

Lösungsweg:

  1. 1 W = 0 dBW
  2. 0 dBW + 10 dB = 10 dBW
  3. Zur Probe: 10 dBW = 10 W, und 1 W mal 10 ist 10 W

Kniff: Der ganze Sinn der dB-Rechnung: Sobald alles im Pegel steht, wird nur noch addiert. 0 dBW + 10 dB = 10 dBW.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 3 dBW – Das wären 2 W, also 3 dB Verstärkung. Hier sind es 10 dB.
  • 1 dBW – Die Zahl 1 aus "1 W" als Pegel abgeschrieben. 1 W sind 0 dBW, nicht 1 dBW.
  • 20 dBW – Das wären 100 W. Entsteht, wenn man 1 W fälschlich als 10 dBW ansetzt und dann noch 10 dB addiert.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA107

AA108Der Ausgangspegel eines Senders beträgt 20 dBW. Dies entspricht einer Ausgangsleistung von ...ab Klasse A

  1. 10² W.
  2. 10^(0,5) W.
  3. 10¹ W.
  4. 10²⁰ W.
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Richtig ist A: 10² W.

Vom Pegel zurück zur Leistung: P = 10^(dBW/10). Bei Leistungen wird durch 10 geteilt, bei Spannungen durch 20.

Lösungsweg:

  1. P = 10^(20/10) W
  2. 20/10 = 2
  3. P = 10² W = 100 W

Kniff: Der Exponent ist der Pegel geteilt durch 10 — nicht der Pegel selbst. 20 dBW sind 10², nicht 10²⁰.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 10^(0,5) W. – Das sind 3,16 W und entspräche rund 5 dBW. Weder der Pegel noch der Teiler passen.
  • 10¹ W. – Mit der Spannungsformel gerechnet: 20/20 = 1. Bei Leistungen wird durch 10 geteilt.
  • 10²⁰ W. – Die dB-Zahl direkt als Exponent genommen. Das wären 100 Trillionen Watt.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA108

AA109Ein Sender mit 1 W Ausgangsleistung ist an eine Endstufe mit einer Verstärkung von 10 dB angeschlossen. Wie groß ist der Ausgangspegel der Endstufe?ab Klasse A

  1. 20 dBm
  2. 40 dBm
  3. 30 dBm
  4. 10 dBm
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Richtig ist B: 40 dBm

dBm ist der Pegel bezogen auf 1 mW. 1 W ist das Tausendfache von 1 mW, also 10 · log(1000) = 30 dBm.

Lösungsweg:

  1. 1 W = 1000 mW, also 10 · log(1000) = 30 dBm
  2. 30 dBm + 10 dB = 40 dBm
  3. Zur Probe: 40 dBm = 10 W

Kniff: Der Unterschied zwischen dBW und dBm sind genau 30 dB. Dieselbe Aufgabe wie AA107, nur mit der anderen Bezugsgröße — und genau daran scheitert sie meistens.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 20 dBm – Das sind 0,1 W. Entsteht, wenn man 1 W als 10 dBm ansetzt statt als 30 dBm.
  • 30 dBm – Das ist der Eingangspegel. Die 10 dB Verstärkung wurden vergessen.
  • 10 dBm – Hier wurde mit 1 W = 0 dBm gerechnet — das ist der Wert in dBW. Zwischen beiden liegen 30 dB.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA109

AA110Welcher Leistung entsprechen die Pegel 0 dBm, 3 dBm und 20 dBm?ab Klasse A

  1. 0 mW, 3 mW, 20 mW
  2. 0 mW, 30 mW, 200 mW
  3. 1 mW, 2 mW, 100 mW
  4. 1 mW, 1,4 mW, 10 mW
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Richtig ist C: 1 mW, 2 mW, 100 mW

0 dB bedeutet immer "gleich groß wie der Bezugswert", niemals null. Bei dBm ist der Bezugswert 1 mW.

Lösungsweg:

  1. 0 dBm = 1 mW (der Bezugswert selbst)
  2. 3 dBm: 3 dB sind der Faktor 2, also 2 mW
  3. 20 dBm: 10^(20/10) = 100, also 100 mW

Kniff: 0 dBm sind 1 mW, nicht 0 mW. Null Milliwatt ließe sich gar nicht als Pegel angeben — der Logarithmus von Null ist minus unendlich.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 0 mW, 3 mW, 20 mW – Die dB-Zahlen einfach als Milliwatt abgeschrieben. Und 0 mW wäre gar keine Leistung.
  • 0 mW, 30 mW, 200 mW – Derselbe Fehler mit zusätzlichem Faktor 10. Auch hier bleibt 0 dBm fälschlich bei null.
  • 1 mW, 1,4 mW, 10 mW – Mit der Spannungsformel gerechnet: 1,4 ist der Faktor Wurzel 2 für 3 dB, und 10 gehört zu 20 dB nur bei Spannungen. Gefragt ist Leistung.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA110

AA111Einem Spannungsverhältnis von 15 entsprechen ...ab Klasse A

  1. 54 dB.
  2. 11,7 dB.
  3. 23,5 dB.
  4. 15 dB.
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Richtig ist C: 23,5 dB.

Bei Spannungen und Strömen gilt dB = 20 · log(U2/U1). Der Faktor 20 kommt daher, dass die Leistung mit dem Quadrat der Spannung geht.

Lösungsweg:

  1. dB = 20 · log(15)
  2. log(15) = 1,176
  3. 20 · 1,176 = 23,5 dB

Kniff: Hier steht "Spannungsverhältnis" — also 20, nicht 10. Die Antwort mit 11,7 dB ist genau die mit 10 gerechnete.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 54 dB. – Mit dem natürlichen Logarithmus gerechnet: 20 · ln(15) = 54,2, im Katalog gerundet auf 54 dB. In dB steht der Zehnerlogarithmus.
  • 11,7 dB. – Mit dem Faktor 10 gerechnet: 10 · log(15) = 11,76 — im Katalog als 11,7 angegeben. Der Faktor 10 gilt für Leistungen, gefragt ist ein Spannungsverhältnis.
  • 15 dB. – Das Verhältnis direkt als dB-Wert abgeschrieben.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA111

AA112Der Pegelwert 120 dBμV/m entspricht einer elektrischen Feldstärke von ...ab Klasse A

  1. 1 V/m.
  2. 1000 kV/m.
  3. 41,6 V/m.
  4. 0,78 V/m.
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Richtig ist A: 1 V/m.

dBµV/m ist ein Spannungspegel, bezogen auf 1 µV/m. Rückwärts also E = 10^(dB/20) — in Mikrovolt je Meter.

Lösungsweg:

  1. E = 10^(120/20) µV/m
  2. 120/20 = 6, also E = 10^6 µV/m
  3. 10^6 µV/m = 1 V/m

Kniff: Am Ende steht die Einheit im Bezugswert: Das Ergebnis kommt in µV/m heraus und muss noch in V/m umgerechnet werden. 10^6 µV/m sind genau 1 V/m.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 1000 kV/m. – Das Ergebnis 10^6 stehen gelassen und als V/m gelesen. Das µ im Bezugswert wurde vergessen — eine Million Volt je Meter gibt es an keiner Amateurfunkantenne.
  • 41,6 V/m. – Das entspräche rund 152 dBµV/m. Zu 120 dB führt keine der üblichen Verwechslungen auf diesen Wert — eine Blindantwort.
  • 0,78 V/m. – Das entspräche rund 118 dBµV/m — nahe am gefragten Wert, aber durch keinen Rechenschritt erreichbar. Eine Blindantwort.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA112

AA113Wie groß ist der Unterschied zwischen den S-Stufen S4 und S7 in dB?ab Klasse A

  1. 18 dB
  2. 3 dB
  3. 15 dB
  4. 9 dB
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist A: 18 dB

Eine S-Stufe ist definitionsgemäß 6 dB. Das ist der Faktor 2 in der Spannung und der Faktor 4 in der Leistung.

Lösungsweg:

  1. S7 − S4 = 3 Stufen
  2. 1 S-Stufe = 6 dB
  3. 3 · 6 dB = 18 dB

Kniff: Gezählt werden die Stufen dazwischen, nicht die Zahlen selbst: von S4 auf S7 sind es drei Stufen, nicht sieben und nicht vier.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 3 dB – Die Zahl der Stufen als dB-Wert genommen. Drei Stufen sind es, aber jede zählt 6 dB.
  • 15 dB – Mit 5 dB je Stufe gerechnet. Die S-Stufe ist mit 6 dB festgelegt.
  • 9 dB – Mit 3 dB je Stufe gerechnet. 3 dB sind der Faktor 2 in der Leistung, nicht eine S-Stufe.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA113

AA114Wie stark ist die Empfängereingangsspannung abgesunken, wenn die S-Meter-Anzeige durch Änderung der Ausbreitungsbedingungen von S9+20 dB auf S8 zurückgeht? Die Empfängereingangsspannung sinkt um ...ab Klasse A

  1. 26 dB.
  2. 23 dB.
  3. 20 dB.
  4. 6 dB.
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist A: 26 dB.

Über S9 wird nicht mehr in Stufen gezählt, sondern in dB. Der Weg von S9+20 dB nach S8 besteht deshalb aus zwei Stücken: erst die 20 dB zurück auf S9, dann eine S-Stufe weiter hinunter.

Lösungsweg:

  1. Von S9+20 dB auf S9: 20 dB
  2. Von S9 auf S8: eine S-Stufe, also 6 dB
  3. 20 dB + 6 dB = 26 dB

Kniff: Beide Stücke gehören dazu. Wer nur eines nimmt, landet bei 20 dB oder bei 6 dB — und genau diese beiden Zahlen stehen zur Auswahl.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 23 dB. – Mit 3 dB je S-Stufe gerechnet: 20 + 3. Eine S-Stufe sind 6 dB.
  • 20 dB. – Nur der Weg von S9+20 dB auf S9. Die Stufe von S9 auf S8 fehlt.
  • 6 dB. – Nur die eine S-Stufe. Die 20 dB oberhalb von S9 wurden übersehen.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA114

AA115Eine Genauigkeit von 1 ppm bei einer Frequenz von 435 MHz entspricht ...ab Klasse A

  1. 4,35 MHz.
  2. 43,5 Hz.
  3. 4,35 kHz.
  4. 435 Hz.
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist D: 435 Hz.

ppm heißt "parts per million", also Millionstel. 1 ppm ist der Faktor 10^-6.

Lösungsweg:

  1. 1 ppm = 1 · 10^-6
  2. 435 MHz = 435 · 10^6 Hz
  3. 435 · 10^6 Hz · 10^-6 = 435 Hz

Kniff: Es ist eine relative Angabe: Immer auf die Frequenz beziehen, um die es geht. Bei 435 MHz ist ein Millionstel gerade 435 Hz.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 4,35 MHz. – Das ist ein Prozent, also 10^-2 statt 10^-6. Vier Zehnerpotenzen daneben.
  • 43,5 Hz. – Das wäre 0,1 ppm. Eine Zehnerpotenz zu wenig.
  • 4,35 kHz. – Das wären 10 ppm. Eine Zehnerpotenz zu viel.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA115

AA116Die Frequenzerzeugung eines Senders hat eine Genauigkeit von 10 ppm. Die digitale Anzeige zeigt eine Sendefrequenz von 14,200.0 MHz an. In welchen Grenzen kann sich die tatsächliche Frequenz bewegen?ab Klasse A

  1. Zwischen 14,199 986–14,200 014 MHz
  2. Zwischen 14,198 580–14,201 420 MHz
  3. Zwischen 14,199 990–14,200 010 MHz
  4. Zwischen 14,199 858–14,200 142 MHz
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Richtig ist D: Zwischen 14,199 858–14,200 142 MHz

Die Genauigkeit gilt nach beiden Seiten. 10 ppm bedeuten: die wahre Frequenz liegt höchstens 10 Millionstel über oder unter dem angezeigten Wert.

Lösungsweg:

  1. 10 ppm = 10 · 10^-6 = 10^-5
  2. 14,2 MHz · 10^-5 = 142 Hz
  3. 14,200000 MHz − 142 Hz = 14,199858 MHz
  4. 14,200000 MHz + 142 Hz = 14,200142 MHz

Kniff: Erst die Abweichung ausrechnen, dann einmal abziehen und einmal addieren. Die Abweichung selbst ist kein Bereich.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Zwischen 14,199 986–14,200 014 MHz – Mit 1 ppm gerechnet, also ±14 Hz. Gefragt sind 10 ppm.
  • Zwischen 14,198 580–14,201 420 MHz – Mit 100 ppm gerechnet, also ±1420 Hz. Eine Zehnerpotenz zu viel.
  • Zwischen 14,199 990–14,200 010 MHz – Die 10 aus "10 ppm" direkt als ±10 Hz genommen. ppm ist eine relative Angabe und muss erst mit der Frequenz multipliziert werden.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AA116

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Alle Themen: Technische Kenntnisse Klasse A · Lexikon

Fragen und Abbildungen: Prüfungsfragenkatalog der Bundesnetzagentur, 3. Auflage (gültig seit 24. Juni 2024), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – 2.0. Die Antworten sind gemischt. Erklärungen, Lösungswege und Begriffsblätter: Amateurfunk-Trainer.