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Unerwünschte Aussendungen Klasse A

Abschnitt 5.10.2 · Störemissionen, -festigkeit, Schutzanforderungen, Ursachen, Abhilfe · Technische Kenntnisse Klasse A. 25 Fragen, jede mit Erklärung.

Auf dieser Seite stehen alle 25 Prüfungsfragen zum Thema Unerwünschte Aussendungen (Kapitel „Störemissionen, -festigkeit, Schutzanforderungen, Ursachen, Abhilfe“). Überlege erst selbst und klappe dann die Lösung auf: Dort steht der Lösungsweg und bei jeder falschen Antwort, welcher Denkfehler dahintersteckt.

▶ Diese 25 Fragen im Trainer üben

Im Lehrgang des DARC nachlesen (50ohm.de):

Die 25 Fragen

AJ201Die zweite Harmonische der Frequenz 3,730 MHz befindet sich auf ...ab Klasse A

  1. 5,730 MHz.
  2. 11,190 MHz.
  3. 7,460 MHz.
  4. 1,865 MHz.
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Richtig ist C: 7,460 MHz.

Die Grundwelle zählt als erste Harmonische. Die zweite Harmonische ist also das Doppelte der Grundfrequenz.

Lösungsweg:

  1. 2. Harmonische = 2 · Grundfrequenz
  2. 2 · 3,730 MHz
  3. = 7,460 MHz

Kniff: 7,460 MHz liegt knapp oberhalb des 40-m-Bands (7,000 bis 7,200 MHz) und damit außerhalb der Amateurfunkbänder — ein Sender mit schlechter Oberwellendämpfung stört dort andere Funkdienste.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 5,730 MHz. – Hier wurden 2 MHz addiert statt verdoppelt.
  • 11,190 MHz. – Das ist das Dreifache, also die dritte Harmonische.
  • 1,865 MHz. – Das ist die Hälfte. Harmonische liegen oberhalb, nicht unterhalb.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AJ201

AJ202Auf welche Frequenz müsste ein Empfänger eingestellt werden, um die dritte Harmonische einer nahen 7,050 MHz-Aussendung erkennen zu können?ab Klasse A

  1. 35,250 MHz
  2. 14,100 MHz
  3. 21,150 MHz
  4. 28,200 MHz
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Richtig ist C: 21,150 MHz

Die dritte HARMONISCHE ist das Dreifache der Grundfrequenz — die Grundwelle zählt als erste mit.

Lösungsweg:

  1. 3. Harmonische = 3 · Grundfrequenz
  2. 3 · 7,050 MHz
  3. = 21,150 MHz

Kniff: Harmonische und Oberwelle unterscheiden sich um eins. Hier ist ausdrücklich von der Harmonischen die Rede, also einfach mal drei.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 35,250 MHz – Das ist das Fünffache, also die fünfte Harmonische.
  • 14,100 MHz – Das ist das Doppelte, also die zweite Harmonische.
  • 28,200 MHz – Das ist das Vierfache — die vierte Harmonische, also die dritte OBERWELLE.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AJ202

AJ203Auf welche Frequenz müsste ein Empfänger eingestellt werden, um die dritte Oberwelle einer 7,20 MHz-Aussendung erkennen zu können?ab Klasse A

  1. 28,80 MHz
  2. 14,40 MHz
  3. 21,60 MHz
  4. 36,00 MHz
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Richtig ist A: 28,80 MHz

Bei den Oberwellen zählt die Grundwelle NICHT mit. Die dritte Oberwelle ist deshalb die vierte Harmonische, also das Vierfache.

Lösungsweg:

  1. 3. Oberwelle = 4. Harmonische
  2. 4 · 7,20 MHz
  3. = 28,80 MHz

Kniff: Genau der Unterschied zur Nachbarfrage AJ202: Dort stand "Harmonische", hier steht "Oberwelle". Ein Wort, ein Faktor mehr.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 14,40 MHz – Das Doppelte — die erste Oberwelle.
  • 21,60 MHz – Das Dreifache. Das wäre die dritte Harmonische, also die ZWEITE Oberwelle.
  • 36,00 MHz – Das Fünffache — die vierte Oberwelle.

AJ204Die dritte Harmonische einer 29,5 MHz-Aussendung fällt in ...ab Klasse A

  1. den D-Netz-Mobilfunkbereich.
  2. den FM-Rundfunkbereich.
  3. den UKW-Betriebsfunk-Bereich.
  4. den 2 m-Amateurfunkbereich.
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Richtig ist B: den FM-Rundfunkbereich.

Das Dreifache von 29,5 MHz sind 88,5 MHz. Der UKW-Rundfunk beginnt bei 87,5 MHz — die Oberwelle fällt also mitten hinein.

Lösungsweg:

  1. 3 · 29,5 MHz = 88,5 MHz
  2. UKW-Rundfunk: 87,5 bis 108 MHz
  3. 88,5 MHz liegen darin

Kniff: Erst rechnen, dann den Bereich zuordnen. 88,5 MHz sind die untere Kante des UKW-Bandes; das 2-m-Band beginnt erst bei 144 MHz und liegt damit weit darüber.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • den D-Netz-Mobilfunkbereich. – Der liegt bei rund 900 MHz — das wäre die dreißigste Harmonische.
  • den UKW-Betriebsfunk-Bereich. – Der liegt oberhalb des Rundfunkbandes, bei rund 150 MHz und darüber.
  • den 2 m-Amateurfunkbereich. – Der beginnt bei 144 MHz. Dafür bräuchte es die fünfte Harmonische.

AJ205Die zweite ungeradzahlige Harmonische der Frequenz 144,690 MHz ist ...ab Klasse A

  1. 723,450 MHz.
  2. 145,000 MHz.
  3. 289,380 MHz.
  4. 434,070 MHz.
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Richtig ist D: 434,070 MHz.

Die ungeradzahligen Harmonischen sind die erste, dritte, fünfte. Die ZWEITE davon ist also die dritte Harmonische — das Dreifache.

Lösungsweg:

  1. Ungeradzahlige Harmonische: 1., 3., 5. ...
  2. Die zweite davon ist die 3. Harmonische
  3. 3 · 144,690 MHz = 434,070 MHz

Kniff: Hier wird zweimal gezählt: erst die ungeraden herausgesucht, dann die zweite davon genommen. Die Grundwelle ist dabei die erste ungeradzahlige.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 723,450 MHz. – Das ist das Fünffache — die dritte ungeradzahlige Harmonische.
  • 145,000 MHz. – Eine glatte Zahl aus demselben Band, aber kein Vielfaches von 144,690.
  • 289,380 MHz. – Das Doppelte — und zwei ist eine gerade Zahl.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AJ205

AJ206Auf welchen Frequenzen kann ein 144,300 MHz SSB-Sendesignal Störungen verursachen?ab Klasse A

  1. 434,900 MHz und 1298,700 MHz
  2. 433,900 MHz und 1296,700 MHz
  3. 432,900 MHz und 1298,700 MHz
  4. 438,900 MHz und 1290,700 MHz
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Richtig ist C: 432,900 MHz und 1298,700 MHz

Ein Sender stört auf den Vielfachen seiner Frequenz. Bei 144,300 MHz sind das unter anderem das Dreifache (432,900 MHz) und das Neunfache (1298,700 MHz).

Lösungsweg:

  1. 3 · 144,300 MHz = 432,900 MHz (70-cm-Band)
  2. 9 · 144,300 MHz = 1298,700 MHz (23-cm-Band)

Kniff: Beide Zahlen müssen exakt Vielfache sein. Wer nachrechnet, erkennt die richtige Antwort sofort: 144,3 mal 3 und mal 9. Die anderen Antworten enthalten Zahlen, die nicht aufgehen.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 434,900 MHz und 1298,700 MHz – Die zweite Zahl stimmt, die erste nicht: 434,900 ist kein Vielfaches von 144,300.
  • 433,900 MHz und 1296,700 MHz – Beide Zahlen liegen in den richtigen Bändern, sind aber keine Vielfachen der Sendefrequenz.
  • 438,900 MHz und 1290,700 MHz – Ebenfalls keine Vielfachen — nachgerechnet ergibt sich weder das eine noch das andere.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AJ206

AJ207Worauf deutet die folgende Wellenform der Ausgangsspannung eines Leistungsverstärkers hin?ab Klasse A

Ein Oszillogramm mit Raster, etwa zwei Perioden einer Schwingung. Die Flanken verlaufen wie bei einem Sinus, aber die Spitzen fehlen: oben und unten ist die Kurve über etwa ein Rasterfeld hinweg waagerecht abgeschnitten, beide Male auf demselben Pegel. Die Nulldurchgänge liegen gleichmäßig, die Periodendauer ist unverändert — nur die Kuppen sind flach.
  1. Der Verstärker wird übersteuert und erzeugt Oberschwingungen.
  2. Vor dem Modulator erfolgt eine Hubbegrenzung.
  3. Die Schutzdioden im Empfängerzweig begrenzen das Ausgangssignal.
  4. Das Ansteuersignal ist zu schwach, um den Verstärker voll auszusteuern.
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Richtig ist A: Der Verstärker wird übersteuert und erzeugt Oberschwingungen.

Kniff: Die flachen Kuppen sind die Grenze: der Verstärker kann nicht weiter aussteuern, die Betriebsspannung ist erreicht. Was oben abgeschnitten wird, fehlt nicht einfach — aus der Verformung entstehen neue Frequenzen, die Oberschwingungen. Weil oben und unten gleich gekappt wird, sind es vor allem die ungeradzahligen (dreifache, fünffache Frequenz), und die liegen in anderen Bändern.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Vor dem Modulator erfolgt eine Hubbegrenzung. – Eine Hubbegrenzung wirkt auf die Frequenzabweichung, nicht auf die Amplitude. Ein FM-Signal hat eine konstante Hüllkurve; im Bild einer FM-Ausgangsspannung würde man von einer Hubbegrenzung nichts sehen.
  • Die Schutzdioden im Empfängerzweig begrenzen das Ausgangssignal. – Schutzdioden sitzen am Empfängereingang und wirken auf das empfangene Signal. Gezeigt ist die Ausgangsspannung eines Leistungsverstärkers — der Empfängerzweig ist beim Senden abgetrennt.
  • Das Ansteuersignal ist zu schwach, um den Verstärker voll auszusteuern. – Bei zu schwacher Ansteuerung wäre die Kurve kleiner, aber unverzerrt sinusförmig. Die abgeschnittenen Kuppen beweisen das Gegenteil: es wird zu weit ausgesteuert.

AJ208Die Oberschwingungen eines Einbandsenders sollen mit einem Ausgangsfilter ünterdrückt werden. Welcher Filterkurventyp wird benötigt?ab Klasse A

  1. Antwortbild AJ208_a.svg
  2. Antwortbild AJ208_c.svg
  3. Antwortbild AJ208_d.svg
  4. Antwortbild AJ208_b.svg
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Richtig ist A: Antwortbild AJ208_a.svg

Oberschwingungen sind ganzzahlige Vielfache der Sendefrequenz und liegen damit immer oberhalb von ihr. Ein Ausgangsfilter muss deshalb bei der Nutzfrequenz durchlassen und oberhalb davon dämpfen; ob das eine Tiefpasskurve mit Grenzfrequenz über dem Band oder eine Durchlasskurve mit Maximum auf dem Band leistet, ist zweitrangig, entscheidend ist die Richtung. Ein Sender, der nur auf einem Band arbeitet, braucht nur diese eine Frequenz, die Durchlasskurve darf dort also schmal sein. Falsch ist jede Kurve, die an der Nutzfrequenz dämpft oder nach höheren Frequenzen hin ansteigt: sie schwächt das Nutzsignal und begünstigt die Oberschwingungen.

Kniff: Lege den Finger auf die markierte Frequenz, das ist die Sendefrequenz, und sieh nach, was die Kurve dort und rechts davon tut. Gesucht ist hoch an der Marke und fallend nach rechts. Die drei anderen haben an der Marke zwar auch eine auffällige Form, aber in die falsche Richtung: zwei brechen dort ein und dämpfen damit das Nutzsignal, eine steigt erst oberhalb an und lässt gerade die Oberschwingungen durch. Die gesuchte Kurve ist die eines Bandpasses (Resonanzkurve).

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AJ208

AJ209Welches Filter sollte hinter einen VHF-Sender geschaltet werden, um die unerwünschte Aussendung von Subharmonischen und Harmonischen auf ein Mindestmaß zu begrenzen?ab Klasse A

  1. Notchfilter
  2. Bandpass
  3. Tiefpassfilter
  4. Hochpassfilter
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Richtig ist B: Bandpass

Subharmonische liegen UNTER der Sendefrequenz, Harmonische darüber. Nur ein Bandpass sperrt in beide Richtungen.

Kniff: Das ist die Falle: Ein Tiefpass genügt bei Kurzwelle, weil dort nur Oberwellen entstehen. Sind auch Subharmonische im Spiel — etwa bei einem Sender mit Vervielfacherkette —, muss auch nach unten gesperrt werden.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Notchfilter – Ein Notch entfernt eine einzelne schmale Frequenz. Alle Harmonischen und Subharmonischen erwischt er nicht.
  • Tiefpassfilter – Der sperrt nur nach oben. Die Subharmonischen unterhalb der Sendefrequenz ließe er durch.
  • Hochpassfilter – Der sperrt nur nach unten. Die Harmonischen ließe er durch.

AJ210Was wird eingesetzt, um die Abstrahlung einer spezifischen Harmonischen wirkungsvoll zu begrenzen?ab Klasse A

  1. Eine Gegentaktendstufe
  2. Ein Hochpassfilter am Eingang der Senderendstufe
  3. Ein Hochpassfilter am Senderausgang
  4. Ein Sperrkreis am Senderausgang
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Richtig ist D: Ein Sperrkreis am Senderausgang

Ein Sperrkreis ist auf genau eine Frequenz abgestimmt und wird dort hochohmig. Damit lässt sich eine einzelne, besonders störende Harmonische gezielt herausnehmen.

Kniff: Gezielt ist das Stichwort: Für EINE bestimmte Frequenz ist ein Sperrkreis wirksamer als jedes breite Filter — er dämpft dort viel stärker und kostet auf der Nutzfrequenz kaum etwas.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Eine Gegentaktendstufe – Sie unterdrückt die GERADZAHLIGEN Harmonischen, aber nicht eine bestimmte. Und der Unterdrückungsgrad hängt von der Symmetrie ab.
  • Ein Hochpassfilter am Eingang der Senderendstufe – Am Eingang gibt es die Harmonische noch nicht — sie entsteht erst in der Endstufe.
  • Ein Hochpassfilter am Senderausgang – Ein Hochpass ließe die Harmonischen gerade durch und sperrte die Nutzfrequenz.

AJ211Wie wird vermieden, dass unerwünschte Mischprodukte aus dem Mischer in die Senderausgangsstufe gelangen?ab Klasse A

  1. Das Ausgangssignal des Mischers wird über einen Hochpass ausgekoppelt.
  2. Das Ausgangssignal des Mischers wird über ein breitbandiges Dämpfungsglied ausgekoppelt.
  3. Das Ausgangssignal des Mischers wird von einer linearen Klasse-A-Treiberstufe verstärkt.
  4. Das Ausgangssignal des Mischers wird über einen Bandpass ausgekoppelt.
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Richtig ist D: Das Ausgangssignal des Mischers wird über einen Bandpass ausgekoppelt.

Aus dem Mischer kommen Summe, Differenz und viele weitere Produkte. Gebraucht wird nur eines davon — der Bandpass wählt es aus und sperrt alles andere.

Kniff: Es muss ein Bandpass sein: Die unerwünschten Produkte liegen sowohl über als auch unter der Nutzfrequenz. Ein Hochpass oder Tiefpass ließe jeweils die eine Hälfte durch.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Das Ausgangssignal des Mischers wird über einen Hochpass ausgekoppelt. – Alles oberhalb der Nutzfrequenz käme mit durch.
  • Das Ausgangssignal des Mischers wird über ein breitbandiges Dämpfungsglied ausgekoppelt. – Ein Dämpfungsglied schwächt alles gleichmäßig. Am Verhältnis ändert sich nichts.
  • Das Ausgangssignal des Mischers wird von einer linearen Klasse-A-Treiberstufe verstärkt. – Eine lineare Stufe erzeugt keine neuen Produkte, entfernt aber auch keine. Die vorhandenen gehen unverändert hindurch.

Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AJ211

AJ212Parasitäre Schwingungen können Störungen hervorrufen. Man erkennt diese Schwingungen unter anderem daran, dass sie ...ab Klasse A

  1. bei geradzahligen Vielfachen der Betriebsfrequenz auftreten.
  2. bei ungeradzahligen Vielfachen der Betriebsfrequenz auftreten.
  3. bei ganzzahligen Vielfachen der Betriebsfrequenz auftreten.
  4. keinen festen Bezug zur Betriebsfrequenz haben.
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Richtig ist D: keinen festen Bezug zur Betriebsfrequenz haben.

Parasitäre Schwingungen entstehen aus ungewollten Rückkopplungen über Bauteilkapazitäten und Leitungsinduktivitäten. Ihre Frequenz ergibt sich aus diesen Streugrößen — mit der Betriebsfrequenz hat sie nichts zu tun.

Kniff: Genau daran erkennt man sie: Eine Harmonische wandert mit, wenn man die Betriebsfrequenz ändert. Eine parasitäre Schwingung bleibt stehen oder springt.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • bei geradzahligen Vielfachen der Betriebsfrequenz auftreten. – Feste Vielfache sind Harmonische, keine parasitären Schwingungen.
  • bei ungeradzahligen Vielfachen der Betriebsfrequenz auftreten. – Auch das beschreibt Harmonische.
  • bei ganzzahligen Vielfachen der Betriebsfrequenz auftreten. – Ebenfalls die Beschreibung von Harmonischen.

AJ213Die Ausgangsleistungsanzeige eines HF-Verstärkers zeigt beim Abstimmen geringfügige sprunghafte Schwankungen. Sie werden möglicherweise hervorgerufen durch ...ab Klasse A

  1. Temperaturschwankungen im Netzteil.
  2. parasitäre Schwingungen.
  3. Welligkeit auf der Stromversorgung.
  4. vom Wind verursachte Bewegungen der Antenne.
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Richtig ist B: parasitäre Schwingungen.

Beim Abstimmen ändern sich die Blindwiderstände im Ausgangskreis. An bestimmten Stellen ist die Rückkopplungsbedingung plötzlich erfüllt — der Verstärker schwingt, und die Anzeige springt.

Kniff: Sprunghaft und beim Abstimmen — diese beiden Merkmale zusammen weisen auf eine Schwingneigung. Temperatur und Wind wirken langsam und stetig, nicht sprunghaft.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Temperaturschwankungen im Netzteil. – Die wirken langsam und gleichmäßig, nicht sprunghaft beim Drehen am Abstimmknopf.
  • Welligkeit auf der Stromversorgung. – Brumm erzeugt eine gleichmäßige Modulation, keine Sprünge in der Leistungsanzeige.
  • vom Wind verursachte Bewegungen der Antenne. – Die würden die Anzeige langsam wandern lassen — und der Zusammenhang mit dem Abstimmen wäre nicht erklärt.

AJ214In HF-Schaltungen können Nebenresonanzen durch die ...ab Klasse A

  1. Widerstandseigenschaft einer Drossel hervorgerufen werden.
  2. Sättigung der Kerne der HF-Spulen hervorgerufen werden.
  3. Stromversorgung hervorgerufen werden.
  4. Eigenresonanz der HF-Drosseln hervorgerufen werden.
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Richtig ist D: Eigenresonanz der HF-Drosseln hervorgerufen werden.

Jede Drossel hat zwischen ihren Windungen eine Wicklungskapazität. Zusammen mit ihrer Induktivität bildet sie einen Schwingkreis — die Eigenresonanz. Oberhalb davon wirkt die Drossel kapazitiv statt sperrend.

Kniff: Eine Drossel sperrt nur unterhalb ihrer Eigenresonanz. Darüber kehrt sich die Wirkung um — deshalb setzt man bei Breitbandanwendungen mehrere Drosseln unterschiedlicher Größe in Reihe.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Widerstandseigenschaft einer Drossel hervorgerufen werden. – Der Drahtwiderstand erzeugt Verluste, aber keine Resonanz.
  • Sättigung der Kerne der HF-Spulen hervorgerufen werden. – Sättigung tritt bei hohen Strömen auf und verursacht Verzerrungen, keine Nebenresonanzen.
  • Stromversorgung hervorgerufen werden. – Die kann Brumm einbringen, aber keine Resonanzen in einer HF-Schaltung.

AJ215Um die Wahrscheinlichkeit von Eigenschwingungen in einem Leistungsverstärker zu verringern, ...ab Klasse A

  1. sollte die Versorgungsspannung über ein Netzfilter zugeführt werden.
  2. sollten die Ein- und Ausgangsschaltungen gut voneinander entkoppelt werden.
  3. sollte Verstärkerausgang und Netzteil möglichst weit voneinander entfernt aufgebaut werden.
  4. sollte kein Schaltnetzteil als Stromversorgung verwendet werden.
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Richtig ist B: sollten die Ein- und Ausgangsschaltungen gut voneinander entkoppelt werden.

Ein Verstärker schwingt, wenn ein Teil des Ausgangssignals gleichphasig auf den Eingang zurückgelangt. Also muss der Weg vom Ausgang zurück zum Eingang unterbrochen werden.

Kniff: Entkoppeln heißt: schirmen, räumlich trennen, Masseführung sauber legen und die Betriebsspannung für jede Stufe eigens sieben. Am Netzteil liegt es dabei nur selten.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • sollte die Versorgungsspannung über ein Netzfilter zugeführt werden. – Ein Netzfilter hält Störungen aus dem Netz ab. Gegen die Rückkopplung innerhalb des Verstärkers hilft es nicht.
  • sollte Verstärkerausgang und Netzteil möglichst weit voneinander entfernt aufgebaut werden. – Der Abstand zum Netzteil spielt keine Rolle — entscheidend ist der Abstand zwischen Ausgang und Eingang.
  • sollte kein Schaltnetzteil als Stromversorgung verwendet werden. – Ein Schaltnetzteil kann Störungen einbringen, aber es ist nicht die Ursache von Eigenschwingungen.

AJ216Um die Gefahr von unerwünschten Eigenschwingungen in HF-Schaltungen zu verringern, ...ab Klasse A

  1. sollte die vollständige Schaltung in einem einzelnen Metallgehäuse untergebracht sein.
  2. sollte jede Stufe gut abgeschirmt sein.
  3. sollten die Abschirmungen der einzelnen Stufen nicht miteinander verbunden werden.
  4. sollten die Betriebsspannungen den einzelnen Stufen mit koaxialen oder verdrillten Leitungen zugeführt werden.
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Richtig ist B: sollte jede Stufe gut abgeschirmt sein.

Jede Stufe für sich abzuschirmen unterbricht die Kopplung zwischen ihnen. Ein einziges großes Gehäuse um alles herum verhindert nur die Abstrahlung nach außen — innen koppelt weiter alles mit allem.

Kniff: Abschirmen nach außen und Entkoppeln nach innen sind zwei verschiedene Aufgaben. Gegen Eigenschwingungen hilft nur die zweite.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • sollte die vollständige Schaltung in einem einzelnen Metallgehäuse untergebracht sein. – Das schirmt nach außen. Innen bleibt die Kopplung zwischen den Stufen bestehen.
  • sollten die Abschirmungen der einzelnen Stufen nicht miteinander verbunden werden. – Unverbundene Schirme wirken nicht. Sie brauchen einen gemeinsamen Massebezug.
  • sollten die Betriebsspannungen den einzelnen Stufen mit koaxialen oder verdrillten Leitungen zugeführt werden. – Betriebsspannungen werden gesiebt und entkoppelt zugeführt. Koaxial ist dafür nicht der entscheidende Punkt.

AJ217Wie kann man bei einem VHF-Sender mit kleiner Leistung die Entstehung parasitärer Schwingungen wirksam unterdrücken?ab Klasse A

  1. Durch Anbringen eines Klappferritkerns an der Stromversorgungszuleitung.
  2. Durch Aufkleben einer Ferritperle auf das Gehäuse des Endstufentransistors.
  3. Durch Anbringen eines Klappferritkerns an der Mikrofonzuleitung.
  4. Durch Aufstecken einer Ferritperle auf die Emitterzuleitung des Endstufentransistors.
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Richtig ist D: Durch Aufstecken einer Ferritperle auf die Emitterzuleitung des Endstufentransistors.

Eine Ferritperle auf der Emitterzuleitung wirkt genau dort, wo die parasitäre Schwingung entsteht — unmittelbar am Transistorbein. Bei der hohen Parasitärfrequenz dämpft sie stark, auf der Nutzfrequenz kaum.

Kniff: So nah wie möglich an der Ursache. Eine Ferritperle auf einem Anschlussbein wirkt, ein Klappferrit an einer Zuleitung ein paar Zentimeter weiter schon nicht mehr — die Schwingung läuft in der Schaltung selbst.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Durch Anbringen eines Klappferritkerns an der Stromversorgungszuleitung. – Der hält Störungen von der Leitung fern. Die Schwingung entsteht aber im Transistor selbst.
  • Durch Aufkleben einer Ferritperle auf das Gehäuse des Endstufentransistors. – Aufgeklebt wirkt ein Ferrit gar nicht — er muss von einem Leiter durchsetzt sein.
  • Durch Anbringen eines Klappferritkerns an der Mikrofonzuleitung. – Das hilft gegen Hochfrequenz auf dem Mikrofonkabel, nicht gegen eine parasitäre Schwingung in der Endstufe.

AJ218In welcher Arbeitspunkteinstellung darf die Endstufe eines SSB-Senders nicht betrieben werden?ab Klasse A

  1. C-Betrieb
  2. B-Betrieb
  3. AB-Betrieb
  4. A-Betrieb
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Richtig ist A: C-Betrieb

SSB trägt seine Information in der Amplitude. Der C-Betrieb ist nicht linear — er würde die Hüllkurve verstümmeln und Splatter erzeugen.

Kniff: Merkregel: Alles außer C ist bei SSB erlaubt. In der Praxis nimmt man AB, weil es Linearität und Wirkungsgrad vernünftig verbindet.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • B-Betrieb – Im Gegentakt ausreichend linear und für SSB zulässig.
  • AB-Betrieb – Der übliche Arbeitspunkt für SSB-Endstufen.
  • A-Betrieb – Der linearste von allen — für SSB bestens geeignet, nur mit schlechtem Wirkungsgrad.

AJ219Was passiert, wenn bei einem SSB-Sender die Mikrofonverstärkung zu hoch eingestellt wurde?ab Klasse A

  1. Es werden mehr Nebenprodukte der Sendefrequenz erzeugt, die als unerwünschte Ausstrahlung Störungen hervorrufen.
  2. Es werden mehr Subharmonische der Sendefrequenz erzeugt, die als unerwünschte Ausstrahlung Splattern auf den benachbarten Frequenzen hervorrufen.
  3. Es werden mehr Oberschwingungen der Sendefrequenz erzeugt, die als unerwünschte Ausstrahlung Splattern auf den benachbarten Frequenzen hervorrufen.
  4. Die Gleichspannungskomponente des Ausgangssignals erhöht sich, wodurch der Wirkungsgrad des Senders abnimmt.
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Richtig ist A: Es werden mehr Nebenprodukte der Sendefrequenz erzeugt, die als unerwünschte Ausstrahlung Störungen hervorrufen.

Zu viel Ansteuerung treibt die Endstufe in die Begrenzung. Aus der abgeschnittenen Hüllkurve entstehen Mischprodukte, die unmittelbar neben dem eigenen Signal liegen.

Kniff: Es sind Mischprodukte, keine Oberschwingungen. Oberschwingungen liegen bei Vielfachen der Sendefrequenz und lassen sich wegfiltern; die Splatter-Produkte liegen im selben Band und gehen durch jedes Filter hindurch.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • Es werden mehr Subharmonische der Sendefrequenz erzeugt, die als unerwünschte Ausstrahlung Splattern auf den benachbarten Frequenzen hervorrufen. – Subharmonische liegen unterhalb der Sendefrequenz und entstehen bei Übersteuerung nicht.
  • Es werden mehr Oberschwingungen der Sendefrequenz erzeugt, die als unerwünschte Ausstrahlung Splattern auf den benachbarten Frequenzen hervorrufen. – Die entstehen auch, verursachen aber kein Splattern auf den NACHBARfrequenzen — sie liegen weit weg, bei Vielfachen der Sendefrequenz.
  • Die Gleichspannungskomponente des Ausgangssignals erhöht sich, wodurch der Wirkungsgrad des Senders abnimmt. – Eine Gleichspannung im HF-Ausgang gibt es nicht. Der Wirkungsgrad ist hier ohnehin nicht das Problem.

AJ220Diese Modulationshüllkurve eines CW-Senders sollte vermieden werden, da ...ab Klasse A

Die Hüllkurve eines getasteten Trägers, symmetrisch um die Nulllinie gezeichnet. Vier Blöcke hintereinander: ein kurzer, ein langer, zwei kurze — Punkte und ein Strich. Zwischen den Blöcken läuft die Linie flach auf null, das sind die Tastpausen. Wichtig ist die Form der Blöcke: die Flanken stehen senkrecht und die Dächer sind waagerecht und flach. Es gibt keine Verrundung am Anfang und am Ende eines Zeichens; der Träger springt von null auf vollen Wert und zurück.
  1. wahrscheinlich Tastklicks erzeugt werden.
  2. während der Aussetzer Probleme im Leistungsverstärker entstehen könnten.
  3. die ausgesendeten Signale schwierig zu lesen sind.
  4. die Stromversorgung überlastet wird.
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Richtig ist A: wahrscheinlich Tastklicks erzeugt werden.

Kniff: Nicht die Pausen sind das Problem, sondern die senkrechten Flanken. Ein Sprung im Zeitverlauf bedeutet ein breites Spektrum: neben der Sendefrequenz entstehen Seitenbänder, die weit ins Band hineinreichen und in den Nachbarempfängern als Knacken zu hören sind. Deshalb formt man die Tastflanken absichtlich weich, mit einigen Millisekunden Anstiegs- und Abfallzeit.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • während der Aussetzer Probleme im Leistungsverstärker entstehen könnten. – Die Lücken zwischen den Blöcken sind keine Aussetzer, sondern die normalen Tastpausen der Telegrafie. Für die Endstufe ist Abschalten der harmloseste Zustand.
  • die ausgesendeten Signale schwierig zu lesen sind. – Scharf getastete Zeichen sind im Gegenteil gut lesbar; Punkte und Strich sind in der Zeichnung klar zu unterscheiden. Die Störung trifft die Nachbarkanäle, nicht die eigene Lesbarkeit.
  • die Stromversorgung überlastet wird. – Getastet wird der Träger nur zeitweise eingeschaltet, der mittlere Strom ist also kleiner als bei Dauerträger. Eine Überlastung des Netzteils entsteht daraus nicht.

AJ221In den nachfolgenden Bildern sind mögliche Signalverläufe des Senderausgangssignals bei der CW-Tastung dargestellt. Welcher Signalverlauf führt zu den geringsten Störungen?ab Klasse A

  1. Antwortbild AJ221_b.svg
  2. Antwortbild AJ221_a.svg
  3. Antwortbild AJ221_c.svg
  4. Antwortbild AJ221_d.svg
Lösung und Erklärung zeigen
Richtig ist B: Antwortbild AJ221_a.svg

Beim Tasten wird die Amplitude des Trägers ein- und ausgeschaltet, die Hüllkurve ist also das Tastsignal. Wie viel Platz das Signal im Spektrum braucht, hängt allein von der Steilheit der Flanken ab. Ein senkrechter Sprung der Amplitude enthält sehr viele Oberwellen und streut weit neben der Sendefrequenz, hörbar als Knackse in den Nachbarkanälen. Verrundet man Anstieg und Abfall über einige Millisekunden, fallen diese Anteile weg und das Signal bleibt schmal. Je weicher die Hüllkurve, desto geringer die Bandbreite und desto geringer die Störungen, nur zu weich darf es nicht werden, sonst verschleifen die Zeichen.

Kniff: Sieh nur auf die beiden Kanten des Impulses und zähle die senkrechten. Am wenigsten stört das Bild ohne jede senkrechte Kante, also mit weichem Anstieg und weichem Abfall. Die Falle sind die beiden Bilder mit einer runden und einer scharfen Kante, denn eine einzige steile Flanke genügt schon für die Knackse, halb verrundet hilft nicht. Das Rechteck mit zwei scharfen Kanten ist der schlechteste Fall.

AJ222Durch Addition eines Störsignals zur Versorgungsspannung der Senderendstufe wird ...ab Klasse A

  1. AM erzeugt.
  2. PM erzeugt.
  3. FM erzeugt.
  4. NBFM erzeugt.
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Richtig ist A: AM erzeugt.

Die Betriebsspannung bestimmt die Amplitude des Ausgangssignals. Schwankt sie im Takt eines Störsignals, schwankt die Amplitude mit — und das ist Amplitudenmodulation.

Kniff: Was verändert wird, bestimmt die Modulationsart. Die Betriebsspannung wirkt auf die Amplitude, nicht auf die Frequenz — also entsteht AM, nicht FM.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • PM erzeugt. – Phasenmodulation entstünde, wenn der Oszillator beeinflusst würde, nicht die Endstufe.
  • FM erzeugt. – Frequenzmodulation setzt eine Beeinflussung der frequenzbestimmenden Stufe voraus.
  • NBFM erzeugt. – Schmalband-FM ist auch FM. Dasselbe Gegenargument.

AJ223Wenn der Stromversorgung einer HF-Endstufe NF-Signale überlagert sind, kann dies eine (zusätzliche) unerwünschte Modulation der Sendefrequenz erzeugen. Um welche unerwünschte Modulation handelt es sich?ab Klasse A

  1. SSB
  2. NBFM
  3. AM
  4. FM
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Richtig ist C: AM

Dieselbe Sache wie in AJ222: Ein Niederfrequenzsignal auf der Betriebsspannung der Endstufe moduliert deren Ausgangsamplitude. Das Ergebnis ist eine unerwünschte Amplitudenmodulation.

Kniff: Häufigste Ursache in der Praxis: ein zu schwaches oder schlecht gesiebtes Netzteil, das bei Sprachspitzen einbricht. Man hört es als Brummen oder als verzerrte Modulation.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • SSB – SSB ist ein Verfahren, das im Sender bewusst erzeugt wird. Eine Störung erzeugt kein Einseitenbandsignal.
  • NBFM – Für Frequenzmodulation müsste die Störung auf den Oszillator wirken, nicht auf die Endstufe.
  • FM – Dasselbe Gegenargument — die Betriebsspannung der Endstufe beeinflusst die Amplitude.

AJ224Was gilt beim Sendebetrieb für unerwünschte Aussendungen im Frequenzbereich zwischen 1,7 und 35 MHz? Sofern die Leistung einer unerwünschten Aussendung ...ab Klasse A

  1. 0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.
  2. 1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.
  3. 0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 40 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.
  4. 1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 50 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.
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Richtig ist C: 0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 40 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.

Unterhalb von 30 MHz gilt: Eine unerwünschte Aussendung über 0,25 μW soll um mindestens 40 dB gegenüber der Spitzenleistung gedämpft sein. Es sind zwei Bedingungen, und die schwächere von beiden genügt.

Kniff: Zwei Zahlen zum Merken, und sie unterscheiden sich je nach Bereich: unter 30 MHz sind es 40 dB, darüber 60 dB. Die Leistungsschwelle von 0,25 μW ist in beiden Fällen gleich.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden. – Die Schwelle stimmt, die Dämpfung nicht — 60 dB gelten oberhalb von 50 MHz.
  • 1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden. – Beide Werte falsch.
  • 1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 50 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden. – Ebenfalls beide Werte falsch.

AJ225Was gilt beim Sendebetrieb für unerwünschte Aussendungen im Frequenzbereich zwischen 50 und 1000 MHz? Sofern die Leistung einer unerwünschten Aussendung ...ab Klasse A

  1. 1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.
  2. 1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 50 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.
  3. 0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.
  4. 0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 40 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.
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Richtig ist C: 0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.

Zwischen 50 und 1000 MHz gilt der strengere Wert: mindestens 60 dB Dämpfung, ebenfalls ab einer Leistung von 0,25 μW.

Kniff: Die Gegenfrage zu AJ224. Oberhalb von 50 MHz sind die Anforderungen schärfer, weil dort Rundfunk, Fernsehen und Mobilfunk liegen — die Leistungsschwelle bleibt aber dieselbe.

Warum die anderen nicht stimmen:

  • 1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden. – Die Dämpfung stimmt, die Schwelle nicht — sie liegt bei 0,25 μW.
  • 1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 50 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden. – Beide Werte falsch.
  • 0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 40 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden. – Die Schwelle stimmt, die Dämpfung nicht — 40 dB gelten unterhalb von 30 MHz.

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Alle Themen: Technische Kenntnisse Klasse A · Lexikon

Fragen und Abbildungen: Prüfungsfragenkatalog der Bundesnetzagentur, 3. Auflage (gültig seit 24. Juni 2024), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – 2.0. Die Antworten sind gemischt. Erklärungen, Lösungswege und Begriffsblätter: Amateurfunk-Trainer.