Abschnitt 5.3.1 · Elektrische und elektronische Bauteile · Technische Kenntnisse Klasse A. 11 Fragen, jede mit Erklärung.
Auf dieser Seite stehen alle 11 Prüfungsfragen zum Thema Kondensator (Kapitel „Elektrische und elektronische Bauteile“). Überlege erst selbst und klappe dann die Lösung auf: Dort steht der Lösungsweg und bei jeder falschen Antwort, welcher Denkfehler dahintersteckt.
AC101Ein verlustloser Kondensator wird an eine Wechselspannungsquelle angeschlossen. Welche Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom stellt sich ein?ab Klasse A
Die Spannung eilt dem Strom um 90° voraus.
Der Strom eilt der Spannung um 45° voraus.
Der Strom eilt der Spannung um 90° voraus.
Die Spannung eilt dem Strom um 45° voraus.
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Richtig ist C: Der Strom eilt der Spannung um 90° voraus.
Ein Kondensator muss erst geladen werden, bevor Spannung an ihm steht. Der Strom ist deshalb schon da, wenn die Spannung noch bei null liegt — beim idealen Kondensator genau eine Viertelperiode früher.
Kniff: Merkregel: „Beim Kondensator eilt der Strom vor, bei Induktivitäten wird er sich verspäten.“ Und es sind immer 90 °, solange kein Wirkwiderstand dabei ist — 45 ° kämen nur heraus, wenn Wirk- und Blindwiderstand gleich groß wären.
Warum die anderen nicht stimmen:
Die Spannung eilt dem Strom um 90° voraus. – Das gilt für die Spule, nicht für den Kondensator. Die beiden verhalten sich genau entgegengesetzt.
Der Strom eilt der Spannung um 45° voraus. – Richtung richtig, Winkel falsch. 45 ° ergäben sich erst, wenn zum Blindwiderstand ein gleich großer Wirkwiderstand käme — der Kondensator ist hier aber verlustlos.
Die Spannung eilt dem Strom um 45° voraus. – Beides falsch: falsche Richtung und falscher Winkel.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AC101
AC102Welches Vorzeichen hat der Blindwiderstand eines idealen Kondensators und von welchen physikalischen Größen hängt er ab? Der Blindwiderstand ist ...ab Klasse A
positiv und unabhängig von der Kapazität und der anliegenden Frequenz.
negativ und unabhängig von der Kapazität und der anliegenden Frequenz.
negativ und abhängig von der Kapazität und der anliegenden Frequenz.
positiv und abhängig von der Kapazität und der anliegenden Frequenz.
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Richtig ist C: negativ und abhängig von der Kapazität und der anliegenden Frequenz.
X_C = −1/(2π · f · C). Das Minus steht für die Phasenlage — der kapazitive Blindwiderstand wird in der Rechnung negativ gezählt, der induktive positiv.
Kniff: Beide Teile der Antwort müssen stimmen. Dass f und C im Nenner stehen, heißt: je höher die Frequenz und je größer die Kapazität, desto kleiner der Blindwiderstand. Unabhängig ist er von beidem ganz sicher nicht.
Warum die anderen nicht stimmen:
positiv und unabhängig von der Kapazität und der anliegenden Frequenz. – Zweimal falsch: Das Vorzeichen ist negativ, und f und C stehen im Nenner der Formel.
negativ und unabhängig von der Kapazität und der anliegenden Frequenz. – Vorzeichen richtig, aber der Blindwiderstand hängt sehr wohl von f und C ab — sonst wäre jeder Kondensator bei jeder Frequenz gleich.
positiv und abhängig von der Kapazität und der anliegenden Frequenz. – Die Abhängigkeit stimmt, das Vorzeichen nicht. Positiv ist der induktive Blindwiderstand.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AC102
AC103Welcher der folgenden Widerstände hat keine Wärmeverluste?ab Klasse A
Der Metalloxidwiderstand
Der Wirkwiderstand
Der NTC-Widerstand
Der Blindwiderstand
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Richtig ist D: Der Blindwiderstand
Ein Blindwiderstand nimmt in der einen Viertelperiode Energie auf und gibt sie in der nächsten vollständig zurück. Im Mittel bleibt nichts hängen — also keine Wärme.
Kniff: Der Name sagt es: blind heißt, es wird keine Wirkleistung umgesetzt. Alles, was "Wirk" heißt oder ein Bauteil mit Widerstandsmaterial ist, wird warm.
Warum die anderen nicht stimmen:
Der Metalloxidwiderstand – Ein ganz gewöhnlicher Widerstand, nur in einer bestimmten Bauform. Er setzt Leistung in Wärme um.
Der Wirkwiderstand – Genau der ist gemeint, wenn von Wärmeverlusten die Rede ist. Wirkleistung ist die Leistung, die tatsächlich verbraucht wird.
Der NTC-Widerstand – Auch ein Wirkwiderstand, nur mit temperaturabhängigem Wert. Er wird warm wie jeder andere.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AC103
AC104Wie groß ist der Betrag des kapazitiven Blindwiderstands eines Kondensators mit 10 pF bei einer Frequenz von 100 MHz?ab Klasse A
159 Ω
318 Ω
1,59 kΩ
31,8 Ω
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Richtig ist A: 159 Ω
X_C = 1/(2π · f · C). Frequenz und Kapazität stehen im Nenner — beides größer heißt Blindwiderstand kleiner.
Lösungsweg:
f · C = 100 · 10^6 Hz · 10 · 10^-12 F = 10^-3
2π · 10^-3 = 6,283 · 10^-3
X_C = 1 / 0,006283 = 159 Ω
Kniff: Die Einheiten müssen in Grundeinheiten: 100 MHz sind 10^8 Hz, 10 pF sind 10^-11 F. Das Produkt f · C wird dann 10^-3, und der Kehrwert davon geteilt durch 2π ist das Ergebnis.
Warum die anderen nicht stimmen:
318 Ω – Der Faktor 2 fehlt: 1/(π · f · C) = 318 Ω, also genau das Doppelte.
1,59 kΩ – Eine Zehnerpotenz daneben — das wäre 1 pF bei 100 MHz.
31,8 Ω – Das ist der Wert für 50 pF bei 100 MHz. Die Kapazität wurde verfünffacht.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AC104
AC105Wie groß ist der Betrag des kapazitiven Blindwiderstands eines Kondensators mit 50 pF bei einer Frequenz von 145 MHz ?ab Klasse A
ca. 69 Ω
ca. 18,2 kΩ
ca. 0,045 Ω
ca. 22 Ω
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Richtig ist D: ca. 22 Ω
Dieselbe Formel X_C = 1/(2π · f · C), nur mit anderen Zahlen — 50 pF auf dem 2-m-Band.
Lösungsweg:
f · C = 145 · 10^6 Hz · 50 · 10^-12 F = 7,25 · 10^-3
2π · 7,25 · 10^-3 = 0,0456
X_C = 1 / 0,0456 = 22 Ω
Kniff: Zwei Fallen stecken in 2π: Wer π vergisst, bekommt 69 Ω; wer den Bruch umdreht, bekommt 0,045 Ω. Beide Zahlen stehen zur Auswahl.
Warum die anderen nicht stimmen:
ca. 69 Ω – π vergessen: 1/(2 · f · C) = 69 Ω.
ca. 18,2 kΩ – Zu dieser Zahl führt keine der üblichen Verwechslungen — sie liegt um drei Zehnerpotenzen daneben. Eine Blindantwort.
ca. 0,045 Ω – Der Bruch steht auf dem Kopf: 2π · f · C = 0,0456 ist der Kehrwert des Blindwiderstands, also ein Leitwert.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AC105
AC106Wie groß ist der Betrag des kapazitiven Blindwiderstands eines Kondensators mit 100 pF bei einer Frequenz von 100 MHz?ab Klasse A
ca. 159 Ω
ca. 15,9 Ω
ca. 3,2 Ω
ca. 31,8 Ω
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Richtig ist B: ca. 15,9 Ω
X_C = 1/(2π · f · C). Gegenüber AC104 ist die Kapazität zehnmal so groß — der Blindwiderstand also ein Zehntel.
Lösungsweg:
f · C = 100 · 10^6 Hz · 100 · 10^-12 F = 10^-2
2π · 10^-2 = 0,0628
X_C = 1 / 0,0628 = 15,9 Ω
Kniff: Wer die drei Aufgaben AC104, AC106 und AC107 nebeneinanderlegt, braucht nur einmal zu rechnen: Verzehnfachte Kapazität bedeutet ein Zehntel Blindwiderstand, verzehnfachte Frequenz genauso.
Warum die anderen nicht stimmen:
ca. 159 Ω – Das ist der Wert für 10 pF — die Lösung von AC104. Hier sind es 100 pF, also ein Zehntel davon.
ca. 3,2 Ω – Das wären 500 pF bei 100 MHz. Die Kapazität wurde verfünffacht.
ca. 31,8 Ω – Der Faktor 2 fehlt: 1/(π · f · C) = 31,8 Ω, das Doppelte des richtigen Werts.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AC106
AC107Wie groß ist der Betrag des kapazitiven Blindwiderstands eines Kondensators mit 100 pF bei einer Frequenz von 435 MHz ?ab Klasse A
ca. 0,27 Ω
ca. 27,3 kΩ
ca. 3,7 Ω
ca. 11,5 Ω
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Richtig ist C: ca. 3,7 Ω
X_C = 1/(2π · f · C), diesmal auf dem 70-cm-Band. Bei 435 MHz ist der Blindwiderstand desselben Kondensators schon sehr klein.
Lösungsweg:
f · C = 435 · 10^6 Hz · 100 · 10^-12 F = 0,0435
2π · 0,0435 = 0,2733
X_C = 1 / 0,2733 = 3,7 Ω
Kniff: Genau das ist der Grund, warum man auf UHF mit kleinen Kapazitäten arbeitet: 100 pF sind dort fast ein Kurzschluss.
Warum die anderen nicht stimmen:
ca. 0,27 Ω – Der Bruch steht auf dem Kopf: 2π · f · C = 0,273. Das ist ein Leitwert, kein Widerstand.
ca. 27,3 kΩ – Dieselbe umgestellte Formel, dazu um fünf Zehnerpotenzen verschoben. Ein Blindwiderstand im Kiloohm-Bereich kann bei 100 pF und 435 MHz nicht herauskommen.
ca. 11,5 Ω – π vergessen: 1/(2 · f · C) = 11,5 Ω.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AC107
AC108An einem unbekannten Kondensator liegt eine Wechselspannung mit 16 V und 50 Hz. Es wird ein Strom von 32 mA gemessen. Welche Kapazität hat der Kondensator?ab Klasse A
ca. 0,637 μF
ca. 4,5 μF
ca. 0,45 μF
ca. 6,37 μF
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Richtig ist D: ca. 6,37 μF
Zwei Schritte: erst aus Spannung und Strom den Blindwiderstand, dann aus dem Blindwiderstand die Kapazität. X_C = U/I, danach C = 1/(2π · f · X_C).
Lösungsweg:
X_C = 16 V / 0,032 A = 500 Ω
C = 1 / (2π · 50 Hz · 500 Ω)
C = 1 / 157080 = 6,37 · 10^-6 F = 6,37 μF
Kniff: Der Umweg über den Blindwiderstand ist der ganze Trick. Und es wird mit den Effektivwerten gerechnet, so wie sie dastehen — ein zusätzliches Wurzel 2 hat hier nichts zu suchen.
Warum die anderen nicht stimmen:
ca. 0,637 μF – Eine Zehnerpotenz daneben.
ca. 4,5 μF – Unnötig durch Wurzel 2 geteilt: 6,37 / 1,414 = 4,5. Spannung und Strom sind bereits Effektivwerte.
ca. 0,45 μF – Beide Fehler zusammen: das überflüssige Wurzel 2 und eine Zehnerpotenz.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AC108
AC109Kommt es in einem von Wechselstrom durchflossenen realen Kondensator zu Verlusten?ab Klasse A
Nein, beim Kondensator handelt es sich um eine reine Blindleistung.
Ja, infolge von Verlusten in Dielektrikum und Zuleitung
Nein, bei Wechselstrom treten keine Verluste auf.
Ja, infolge des Blindwiderstands
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Richtig ist B: Ja, infolge von Verlusten in Dielektrikum und Zuleitung
Ideal ist kein Kondensator. Das Dielektrikum wird bei jedem Umpolen umgeladen und dabei geringfügig warm, und die Zuleitungen und Beläge haben Widerstand.
Kniff: Nach dem REALEN Kondensator ist gefragt. Beim idealen wäre die Antwort "keine Verluste" richtig — genau deshalb stehen zwei Nein-Antworten zur Auswahl.
Warum die anderen nicht stimmen:
Nein, beim Kondensator handelt es sich um eine reine Blindleistung. – Das gilt für den idealen Kondensator. Der reale hat zusätzlich einen Wirkanteil, und der wird zu Wärme.
Nein, bei Wechselstrom treten keine Verluste auf. – Umgekehrt: Gerade bei Wechselstrom entstehen die Umladeverluste im Dielektrikum. Bei Gleichstrom fließt nach dem Aufladen fast nichts mehr.
Ja, infolge des Blindwiderstands – Antwort richtig, Begründung falsch. Der Blindwiderstand erzeugt grundsätzlich keine Verluste — er gibt die Energie vollständig zurück. Die Verluste kommen vom Wirkanteil.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AC109
AC110Neben dem kapazitiven Blindwiderstand treten im von Wechselstrom durchflossenen Kondensator auch Verluste auf, die rechnerisch in einem parallelgeschalteten Verlustwiderstand zusammengefasst werden können. Die Kondensatorverluste werden oft durch ...ab Klasse A
den Verlustfaktor tan δ angegeben, der dem Kehrwert des Gütefaktors entspricht.
den Verlustfaktor cos φ angegeben, der dem Kehrwert des Gütefaktors entspricht.
den relativen Verlustwiderstand in Ohm pro Farad angegeben, mit dem die Kondensatorgüte berechnet werden kann.
den relativen Blindwiderstand in Ohm pro Farad angegeben, mit dem die Kondensatorgüte berechnet werden kann.
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Richtig ist A: den Verlustfaktor tan δ angegeben, der dem Kehrwert des Gütefaktors entspricht.
Der Verlustfaktor tan δ misst, wie weit der Strom von den idealen 90 ° abweicht. δ ist dieser Fehlwinkel, und tan δ ist genau der Kehrwert der Güte Q.
Kniff: tan δ und cos φ sind zwei verschiedene Dinge. cos φ ist der Leistungsfaktor einer Last oder Schaltung, tan δ die Verlustkennzahl eines Bauteils. Die Frage prüft, ob man beides auseinanderhält.
Warum die anderen nicht stimmen:
den Verlustfaktor cos φ angegeben, der dem Kehrwert des Gütefaktors entspricht. – cos φ ist der Leistungsfaktor und beschreibt das Verhältnis von Wirk- zu Scheinleistung. Der Kehrwert der Güte ist tan δ.
den relativen Verlustwiderstand in Ohm pro Farad angegeben, mit dem die Kondensatorgüte berechnet werden kann. – Ohm pro Farad ist keine gebräuchliche Angabe. Der Verlustwiderstand wird nicht auf die Kapazität bezogen, sondern über den Winkel ausgedrückt.
den relativen Blindwiderstand in Ohm pro Farad angegeben, mit dem die Kondensatorgüte berechnet werden kann. – Doppelt daneben: Der Blindwiderstand ist gerade der verlustfreie Anteil, und Ohm pro Farad gibt es als Kennzahl nicht.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AC110
AC111An einem Kondensator mit einer Kapazität von 1 μF wird ein NF-Signal mit 10 kHz und 12 V_eff angelegt. Wie groß ist die aufgenommene Wirkleistung im eingeschwungenen Zustand?ab Klasse A
9 W
0,9 W
0,75 W
Näherungsweise 0 W
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Richtig ist D: Näherungsweise 0 W
Wirkleistung ist die Leistung, die wirklich verbraucht wird. Ein Kondensator nimmt Energie auf und gibt sie zurück — über eine ganze Periode bleibt nahezu nichts.
Lösungsweg:
X_C = 1/(2π · 10 kHz · 1 μF) = 15,9 Ω
Blindleistung: 12² / 15,9 = 9 VAr — sie pendelt hin und her
Wirkleistung: nur die Verluste im Dielektrikum und in den Zuleitungen, also näherungsweise 0 W
Kniff: Die Frage sagt "Wirkleistung", nicht "Blindleistung". Wer Spannung und Blindwiderstand einsetzt, rechnet die Blindleistung aus — und die steht als falsche Antwort mit 9 W da.
Warum die anderen nicht stimmen:
9 W – Das ist die BLINDleistung: 12² / 15,9 Ω = 9 VAr. Sie wird nicht verbraucht, sondern jede Halbwelle zurückgegeben.
0,9 W – Dieselbe Blindleistung, um eine Zehnerpotenz verrechnet — und auch als Blindleistung wäre sie keine Wirkleistung.
0,75 W – Das ist 12 V / 15,9 Ω = 0,75 — ein Strom in Ampere, keine Leistung.
Ausführlicher Rechen- bzw. Lösungsweg im Lehrgang des DARC: 50ohm.de/AC111
Fragen und Abbildungen: Prüfungsfragenkatalog der Bundesnetzagentur, 3. Auflage (gültig seit 24. Juni 2024), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – 2.0. Die Antworten sind gemischt. Erklärungen, Lösungswege und Begriffsblätter: Amateurfunk-Trainer.